Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

10 Dinge, die die Jugend von heute nicht mehr kennt: So haben wir früher im Internet gesurft

Heute vor 20 Jahren wurde das Internet in der Schweiz einfach zugänglich gemacht. Gehörst du schon zur iPhone-Generation oder erinnerst du dich noch, wie es früher war?

476 Reax , 37'052 Views
teilen
teilen
0 shares

1. Vor 20 Jahren, am 16. September 1996, erschien ein Angebot, das das Internet in der Schweiz einfach und günstig zugänglich machte.

 
giphy

«The Blue Window», ein Zusammenschluss von dem Start-Up Multimedia Application Center und der Telecom PTT, sorgte damals für eine der ersten Möglichkeiten, in der Schweiz das damals noch eher exotische Internet aufzurufen.

2. Davor war die Nutzung des Internets oft noch ein teurer Spass von über 500 Franken pro Monat.

 
giphy

Eine Stunde surfen pro Tag kostete fünf bis zehn Franken. Dazu kam eine Monatsgebühr von 40 - 100 Franken und die Telefonverbindung von über 25 Rappen pro Minute. Okay, «The Blue Window» war nicht der erste «Billig-Anbieter» - es gab auch Firmen wie Internet-Access - aber das blaue Fenster machte mit seiner Marktmacht das Netz populär.

3. Ab 1996 schuf dann ein Internet Starter-Kit und ein Modem Abhilfe.

  play
Bluewin

Für den Gebrauch des Internets fielen ab da nur noch der lokale Telefontarif und eine monatliche Grundgebühr von 25 Franken – darin waren 20 Stunden Surfzeit inbegriffen. Ab 1999 fiel die Grundgebühr dann weg.

4. Das Internetprogramm musste damals noch mit einer CD auf dem Computer installiert werden.

  play
Bluewin

Was für uns wahnsinnig aufwändig klingt, war damals eine kleine Revolution. Denn noch früher musste der Internetzugang nämlich über mehrere Programmen von verschiedenen Disketten installiert und miteinander verknüpft werden.

5. Beim Verbinden hat es dann dieses Geräusch gemacht.

Diese Knack- und Knirschgeräusche musste man sich mindestens eine halbe Minute lange anhören, bis die Verbindung endlich zustande kam.

6. Und wenn jemand am Telefon war, konnte man nicht  gleichzeitig ins Internet und umgekehrt.

 
giphy

7. Und die Verbindung war soooooo langsam.

 
giphy

Bilder in Postkartengrösse zu laden war kaum denkbar, geschweige denn Videos. Die Modems schafften maximal 56 Kbit/s. Zur Vorstellung: Einen Film herunterzuladen, hätte sagenhafte 1.6 Tage gebraucht.

8. Von Bluewin gab es sogar ein Internet-Wörterbuch.

  play
Bluewin

Darin erfuhr man zum Beispiel was ein Modem oder ein Netzwerk ist.

9. Im Jahr 2000 wurde dann mit ADSL zum ersten Mal ein schnelles Breitband-Internet angeboten und wir konnten endlich surfen, ohne dabei die Nerven zu verlieren.

 
giphy

Damit konnten bis zu 8Mb pro Sekunde geladen werden.

10. Und in den 00er Jahren haben wir Stunden im Internet mit Limewire, Netlog, MSN und ähnlichem verbracht.

 
giphy

Heute surfen wir mit DSL und Glasfaserkabel in wahnsinnig schneller Geschwindigkeit. Um einen Film herunterzuladen dauert es heute über das Glasfasernetz gerade mal 32 Sekunden! Was für eine Veränderung in nur 20 Jahren!

Bonus: 1996 ging «Blick.ch» ans Netz - gäggeligääl!

play

Ein paar Jährchen vor Blick am Abend gingen unsere Kollegen von «Blick.ch» online - und zwar bereits im Mai 1996. Die knallgelbe Seite war eine der ersten Medienseiten der Schweiz. Respekt!

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Bilder des Tages

Mehr zum Thema

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren

Social Stream


Das könnte dich auch interessieren

Bilder des Tages

Eisregenbogen mit Sonnenuntergang-Effekt
0 Reax

Heiss auf Blick am Abend

Schnügel des Tages

Schnügel vom 08.12.2016
1 Reax