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5 Fakten zu Ortsnamen: Wie Orte zu ihren Namen kamen

Ergebnisse der schweizerischen Namenforschung sind für alle Interessierten im Internet zugänglich.

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1. Sprach-Archäologie

Was für eine Aussicht: Der Blick vom neuen Roche-Turm über den Rhein und die Stadt Basel. play
Was für eine Aussicht: Der Blick vom neuen Roche-Turm über den Rhein und die Stadt Basel. Tom Lüthi


Als der Mensch sesshaft wurde, hat er Dörfern, Bergen und Flüssen in seiner Umgebung Namen gegeben, damit er sich orientieren konnte und besser nach Hause fand. Diese Namen geben noch heute Auskunft über frühere Zeiten. Häufig sind Orts- und Flussnamen die ältesten sprachlichen Zeugnisse überhaupt. So stammt etwa der Name Rhein vom keltischen Wort Renos, zu Deutsch «der Fliessende».

2. www.ortsnamen.ch

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Bis 1997 betrieb jeder Kanton für sich Ortsnamenforschung. Erst durch die Digitalisierung konnte die Datenfülle zusammengeführt werden. Und auf Google Maps, Swisstopo.ch, aber auch auf nicht kommerziellen Plattformen wie Openstreetmap begann die Visualisierung der Daten auf interaktiven Karten. Seit 2010 ist die Ortsnamenforschung dem Schweizer Idiotikon angegliedert: Die Website www.ortsnamen.ch orientiert auch Laien über den aktuellen Stand.

3. Von Born und Eck

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Getty Images


Bestandteil vieler Namen ist ein Grundwort, das den Ursprung des Orts verrät: Born (wie in Steckborn TG) heisst auf Altdeutsch Brunnen oder Quelle. Eck (wie in Berneck SG) bezieht sich auf eine Burg.

4. Tagesorte

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Screenshot SRF


«SRF Meteo» nach der «Tagesschau» überrascht mit Ortsnamen auf der Wetterkarte – um Zuschauer für Ortsnamen zu sensibilisieren.

5. Schräge Orte

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ZVG


In Dicken SG leben auch Schlanke. In Betten VS wird nicht nur geschlafen. In Gockhausen ZH gibts auch Hennen. In Kiesen BE ist nicht allen übel. In Rotzloch LU ist der Taschentuchverbrauch nicht höher als anderswo. Und in Appenzell Ausserrhoden feiert ein Dorf das ganze Jahr Wienacht.

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