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Atemnot, laufende Nase, Juckreiz: Die 21 häufigsten Allergien

Hatschi hier, hatschi da! Allergien sind ärgerlich, tauchen plötzlich auf und können nicht wirklich geheilt werden. Die folgenden 21 machen uns das Leben besonders schwer.

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1. Nüsse

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Alle Bilder: Getty Images

Eine der häufigsten Allergien bei Kindern und Erwachsenen. Viele Allergiker tragen zur Not einen Adrenalin-Pen mit sich. Die Allergie können Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse und Mandeln auslösen.

2. Zitrusfrüchte

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Diese Allergie wird durch das Protein Profilin ausgelöst. Der Organismus nimmt das Protein nicht als Lebensmittel, sondern als eine schädliche Substanz wahr, gegen die sich das Immunsystem wehrt. Wir erkennen das als Allergie.

3. Soja

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Ist eine Allergie, die vor allem Kinder betrifft und ist deshalb tückisch, weil Soja in irgendeiner Form in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt.

4. Nickel

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Auf dieses Metall reagieren viele Menschen allergisch. Häufig kommt Nickel in Schmuck vor und wenn die Hautstelle nach dem Tragen von Ohrringen oder Halsketten juckt, rot wird oder gar trockene Flecken hinterlässt, dann bist du wahrscheinlich allergisch auf Nickel. Auch Reissverschlüsse, Brillenrahmen, Handys und Schlüssel können Nickel enthalten.

5. Erdnuss

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Diese Allergie unterscheidet sich von anderen Nussallergien, weil die Erdnuss keine richtige Nuss ist, sondern zur selben Familie wie der Erbse oder der Bohne gehört. Die Ausprägungen der Allergie reichen von mild bis fatal. Nur ein minimaler Kontakt kann für manche Betroffenen schon tödlich enden.

6. Penicillin

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Diese Gruppe antibiotisch wirksamer Substanzen wurde 1928 erfunden und ist seit 1942 in regelmässigem Gebrauch. Die Reaktion auf die Tabletten reichen von leichtem Ausschlag bis zur Anaphylaxie (Störung von Organfunktionen, Kreislaufschock mit Organversagen) und damit im schlimmsten Fall dem Tod.

7. Meeresfrüchte

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Diese Allergie unterscheidet sich von einer Fischallergie und schliesst alle Schalentiere mit ein (Krevetten, Krabben, Hummer). Die Meeresfrüchte der Weichtier-Familie (Austern, Jakobsmuscheln und Venusmuscheln) lösen die Allergie nicht oder nur in seltenen Fällen aus.

8. Weizen

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Nein, eine Weizenallergie ist nicht dasselbe wie Gluten-Intoleranz. In diesem Fall reagiert der Körper auf das Protein im Weizen und betrifft meistens nur Kinder. Doch zum Glück gibt es so viele verschiedene Mehlsorten, dass man dieses Problem gut umgehen kann.

9. Eier

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Auch davon sind meistens nur Kinder betroffen. Das Eiweiss-Protein, das die Allergie auslöst, steckt ausserdem in vielen Impfstoffen. Der Arzt sollte sich also zuerst nach einer Eier-Allergie erkundigen, bevor er etwas spritzt.

10. Sulfit

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Dabei handelt es sich um Salze oder Ester in der Schwefelsäure. Sie können zum Beispiel im Rotwein vorkommen. Etwa 1 von 100 Menschen reagieren allergisch auf diese Substanz. Die Symptome reichen von leichtem Schnupfen bis hin zum Herzrasen.

11. Apfel

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Äpfel lösen am häufigsten das orale Allergiesyndrom aus. Es kommt zu einem Kribbeln, Jucken oder Brennen auf der Zunge, den Lippen und dem ganzen Mundbereich. Der Rachen und die Zunge können anschwellen. Die Proteine, auf die die Betroffenen allergisch reagieren, brechen, wenn der Apfel gekocht wird. Darum können viele Menschen, die rohe Äpfel nicht verzehren sollten, problemlos bei einem Apfelkuchen oder einem Apfelmus zugreifen.

12. Formaldehyd

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Formaldehyd ist eine chemische Verbindung, die oft Bestandteil von Nagellack ist. Auch wird Formaldehyd bei diversen Stoffbehandlungen verwendet, besonders bei Wildleder oder Anti-Chlor - und  Anti-Falten-Mitteln und wasserdichten Oberflächen. Der Kontakt kann zu Hautausschlägen und Dermatitis führen.

13. Gewürz

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Am häufigsten reagieren die Menschen allergisch auf Zimt und Knoblauch, aber auch Senf und Vanille können Kopfschmerzen oder gar einen allergischen Schock verursachen. Gewürzallergien machen rund zwei Prozent aller Lebensmittelallergien aus.

14. Pollen

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Der Blütenstaub schwirrt in der Luft, eigentlich mit dem Ziel, auf einer Blume zu landen. Doch leider atmen ihn auch Allergiker ein und es führt zu einer unschönen Reaktion des Körpers - laufende Nase, rote Augen, Niesanfälle, Atembeschwerden.

15. Gräser

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Grashalme haben mikroskopische Spitzen, die eine allergische Reaktion hervorrufen, wenn sie in direkten Kontakt mit unserer Haut kommen. Das, kombiniert mit Pollen, die nach dem Grasenmähen in der Luft schwirren, macht die Frühling- und Sommersaison für Allergiker unerträglich.

16. Sesam

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Von dieser Allergie sind am häufigsten Menschen in Australien und Israel betroffen, da dort viel mit Sesam gekocht wird. Die allergenen Stoffe kommen in Sesamsamen, Sesamöl und Tahina vor.

17. Insektenstich

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Grundsätzlich sind Insektenstiche schon mal unangenehm, weil sie jucken und brennen. Wenn dann noch eine allergische Reaktion dazukommt, schwillt die Stelle stark an, man bekommt Probleme beim Atmen, der Puls erhöht sich und manchmal kommt es gar zu einer Anaphylaxie.

18. Latex

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Latex wird aus dem Saft des Kautschukbaumes hergestellt und zum Beispiel für die Produktion von Handschuhen oder Kondomen verwendet. Meistens kommt es bei einem Kontakt zu Hautrötungen, Quaddelbildungen, Juckreiz und auch Absonderung von Sekreten an den Augen- und Nasenschleimhäuten, ähnlich wie beim Heuschnupfen.

19. Schimmelpilz

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Die Schimmelpilze und ihre Sporen schwirren in der Luft rum, bis sie sich irgendwo niederlassen, wo sie wachsen können. Meistens an einem warmen und feuchten Ort, wie dem Badzimmer oder Hauswänden, wo es mal einen Wasserschaden gab. Es gibt auch solche, die an gefallenen Blättern wachsen oder Lebensmittel befallen. Die Allergie macht sich durch Fliessschnupfen, Husten und Niesanfälle bemerkbar.

20. Tierhaare

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Eigentlich reagiert man nicht auf die Haare allergisch, sondern auf die Proteine, die in den Talgdrüsen und der Spucke der Tiere enthalten sind. Manchmal dauert es Jahre, bis sich diese Allergie entwickelt und zum Vorschein kommt. Je nachdem, wie stark die Allergie ausgeprägt ist, können manche Menschen trotzdem Katzen und Hunde als Haustiere halten, wenn das Zuhause und die Tiere sauber bleiben. Manche können sich dagegen kaum im gleichen Raum mit den Vierbeinern aufhalten.

21. Staubmilben-Allergie

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Diese mikroskopisch kleinen Milben sind die Hauptursache für Staub-Allergien. Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautpartikeln, die bis zu 80 Prozent des Staubs in einem Durchschnittshaushalt ausmachen. Die Milben können inhaliert werden oder in die Augen kommen, weil sie so klein sind. Der Körper reagiert auf dieselbe Weise darauf, wie auf Pollen. In dreckigen Häusern ist das Risiko, Milben zu haben, zwar grösser, doch komplett frei davon ist kein Gebäude.

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