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Ausreisser, Besucher und Schnügel: 7 bekannte Schweizer Zoo-Tiere

Sie brachten uns zum Lachen, Weinen oder Nachdenken.

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1. Druk die Elefantenkuh

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Zoo Zürich

Elefanten und Menschen trauern um die Elefantendame Druk (†49), die gestern eingeschläfert wurde. Vor zwei Wochen stürzte die Elefantenkuh und konnte nicht mehr von alleine aufstehen. Feuerwehr und Tierschützer mussten ihr in einer mehrstündigen Rettungsaktion wieder auf die Beine helfen. Hingefallen ist Druk, weil ein Jungtier sie gehänselt hat. Sie wollte ihm eine Lektion erteilen, sah aber wegen ihrer altersbedingten Sehschwäche einen Baumstamm nicht, der im Weg lag.  Der Sturz selbst sei aber nicht der Grund gewesen, der zur Einschläferung geführt hat. Druks Kräfte schwanden in letzter Zeit immer stärker. Dass sie früher oder später von ihrem Leid erlöst werden sollte, war für den Senior Kurator des Zoo Zürich, Robert Zingg, bereits vor gut zwei Wochen klar.

2. Kelso der ausgebüxte Affe

Ein Gelbkapuziner-Affe. play
Ein Gelbkapuziner-Affe. Zoo Zürich

 

Ende August 2012 riss der Gelbbrustkapuzineraffe Kelso aus dem Zoo Zürich aus. Ein grosses Suchteam durchstreifte darauf den Wald auf dem Zürichberg. Er ist über unvorsichtig platzierte Seile aus seinem Gehege entwischt. Im November 2012 wurde die Suche nach dem Äffchen eingestellt.

3. Eros der Patriarch

Clan-Chef Eros wurde 52 Jahre alt – ein hohes Alter für einen Schimpansen. play
Clan-Chef Eros wurde 52 Jahre alt – ein hohes Alter für einen Schimpansen. Zoo Basel

 

Auch in Basel flüchtete einmal ein Affe. Eros, Clan-Chef der Basler Schimpansen, und fünf seiner Artgenossen brachen am 25. November 1987 aus. Eros zerbrach eine Glas-Scheibe, die der Affenbande den Weg ins naheliegende Bachlettenquartier öffnete. Dort warf der temperamentvolle Eros Ziegelsteine von einem Hausdach auf die Strasse.  Im Gegensatz zu Kelso wurde Eros aber wieder gefangen und in sein Gehege gebracht. Dort lebte er friedlich, bis er 2014 im Alter von 52 Jahren starb. Eros zeugte 32 Kinder und lebte seit 1969 in Basel.

4. Küken Omysha

Omysha mit Druk. play
Omysha mit Druk. Zoo Zürich

 

Elefäntli Omysha kriegte seinen Namen durch eine Abstimmung auf Facebook. Er bedeutet «Lächeln». über 15'000 Leute stimmten 2014 über den Namen des Elefantenbabys ab. Omysha ist beliebt und ein Besuchermagnet. Sie gehört zur ersten Generation Elefanten, die im neuen Park Kaeng Krachan aufwachsen. Omysha wurde während ihrer jungen Jahre oft auch von Druk betreut.

5. Tolli Babys im Zolli

 

2015 war ein gutes Jahr für den Zolli. Es gab Nachwuchs bei den Gorillas, Schneeleoparden und den Löwen!  Von den letzten beiden Tierarten wurden gleich je drei Jungtiere geboren. So viele Tierbabys lockten natürlich die Besucher gleich schwarmweise an. Sie sind ja auch richtig jööööö.

6. Bruno der Krawallbursche

Eine Falkland-Dampfschiffente. play
Eine Falkland-Dampfschiffente. Pismire CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

 

Bruno. So hiess eine Falkland-Dampfschiffente, die besonders die Tierpfleger im Zürich Zoo auf Trab hielt. Brunos Gehege stand vis-à-vis vom Aquarium. Heute steht dort die Station des Masoala-Express-Zugs. Bruno war Menschen gegenüber sehr zutraulich, da er von Hand aufgezogen wurde. Oftmals war er aber schon fast zu aufdringlich und sorgte immer wieder für Action im Gehege. Vor Bruno musste man sich immer in Acht nehmen, erzählt eine ehemalige Tierpflegerin blickamabend.ch

7. Die Biber-Besucherin

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Normalerweise wollen Tiere eher aus dem Zoo abhauen, ein Biber hat 2013 den umgekehrten Weg gewählt. Er ist in den Basler Zolli eingewandert. Und zwar hochoffiziell: Eines Nachts stand das Weibchen vor dem Haupteingang – und wurde eingelassen. Der Nachtwächter glaubte, es handle sich um ein Tier, das aus seinem Gehege abgehauen sei. Am nächsten Tag wurde das Tier jedoch gefangen und wieder in die Natur gebracht. Ihr neues Zuhause wurde geheim gehalten, damit allfällige Biber-Touristen sie in Ruhe lassen.

Bonus: Der Zirkus-Affe von Dübi

Manuela Widmer entdeckte den Affen vor dem Coiffeursalon. play
Manuela Widmer entdeckte den Affen vor dem Coiffeursalon. Leserreporter 8989

 

BLICK-Girl Manuela Widmer staunte nicht schlecht als sie eines Morgens in Dübendorf ZH einen Rhesusaffen entdeckte. «Kurz vor acht Uhr wollten meine Arbeitskolleginnen und ich einen Kaffee trinken und vor unserem Coiffeursalon eine Zigarette rauchen. Da sass er plötzlich vor uns im Gras und schaute uns an», sagte sie BLICK im Jahr 2013. Der Affe war vom Zirkus Royal ausgebüxt. 15 Männer aus dem Zirkus waren nötig, um das Äffchen wieder zu fangen. Affen sind halt einfach kleine Ausreisser.

Gibt es noch berühmte Zoo-Tiere, die wir vergessen haben? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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