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«Be Aware and Share»: Mit 10 Tonnen Hilfsgüter nach Ungarn

Der Basler Bastian Seelhofer lanciert das Hilfsprojekt «Be Aware and Share». Geplant war eigentlich nur ein Transport für Hilfsgüter.

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Eigentlich wollte Bastian Seelhofer (28) lediglich mit zwei Bussen nach Ungarn fahren, um Hilfsgüter an Flüchtlinge zu verteilen. Die Resonanz auf seiner Facebookseite vor vier Wochen nach einem Aufruf für Spenden war jedoch so gross, dass er das Projekt nicht mehr alleine stemmen konnte. «Mittlerweile sind bei uns gegen zehn Tonnen Hilfsgüter und mehrere Tausend Franken spenden eingegangen», sagt Seelhofer. Damit er nun den Transport finanzieren kann, veranstaltet er ein Benefizkonzert in der Kuppel.

Der Basler Jugendarbeiter und Gründer des Veranstaltungslabels «Ten 11 12» kennt sich in der Welt des Konsums gut aus. «Ich dachte mir: Was kostet es mich, für ein Wochenende nach Ungarn zu fahren, um anderen zu helfen? Nichts.» Laut Seelhofer seien alle Mitschuld, dass es anderen Menschen schlecht gehe. Mit seinem Projekt will er nun etwas zurückgeben. Mehr noch: Damit er das Projekt stemmen kann, gründetet er mit fünf Kollegen den Verein «Be Aware and Share». «Zusammen können wir die Reise planen, Zollformalitäten lösen und die Logistig bewältigen.»

Vom 9. bis 12. Oktober werden nun 15 Personen die Reise nach Ungarn antreten. Aus zwei wurden sechs Busse. Sachspenden kann der Verein keine mehr entgegennehmen – «logistisch unmöglich». Das Benzin  für seinen Bus bezahle er zwar selber. «Aber weil alles eine andere Dimension angenommen hat, mussten wir auf Geldsuche gehen.» Am nächsten Samstag veranstaltet er darum in der Kuppel ein Benefizkonzert. «Durch meine Verbindungen in der Szene konnte ich innerhalb eines Monats das Konzert aus dem Boden stampfen.» Mit dabei: viel Basler Musik-Prominenz. Allen voran der Basler Rapper Black Tiger. Seelhofer hofft auf zwei- bis dreitausend Franken Gewinn. «Mit dem Geld wollen wir das Benzin bezahlen und vor allem weitere Hilfsgüter vor Ort kaufen.»

Begleitet wird der Basler Transport von einem zweiköpfigen Kamera-Team. «Wir wollen damit etwas Nachhaltiges schaffen und den Spendern zeigen, für was sie sich eingesetzt haben.» Weitere Hilfsprojekte sind bereits angedacht.

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