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Bis heute ungeklärt: 5 dunkle CIA-Geheimnisse

1975 versuchte ein Sonderausschuss des US-Senats die geheimen Aktivitäten der CIA unter die Lupe zu nehmen. Viele brisante Fälle wurden publik, doch einige Geheimnisse wurden bis heute nicht gelüftet.

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1. Was stand im Tagebuch?

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Washington Post/Getty Images


Cord Meyer leitete in den 50ern die CIA-Operation Mockingbird. Unter ihm wurden diverse westliche Medien beeinflusst, um pro amerikanische Inhalte auszustrahlen. Seine Frau, Mary Meyer, führte ein Tagebuch. Und eine Affäre mit Präsident John F. Kennedy. 1964 wurde sie ermordet. Ihr Tod sorgt bis heute für Diskussionen. Denn sie sagte einer guten Freundin, sie solle das Tagebuch sofort zerstören, falls Meyer etwas zustossen würde. Diese war zum Zeitpunkt des Mordes gerade in Tokio, also übernahm Meyers Schwager, Ben Bradlee den Auftrag. Als er in Meyers Haus ankam, war da aber bereits James Angleton, Chef der Spionageabwehrabteilung der CIA. Auch er suchte das Tagebuch! Doch es war nicht auffindbar. Bradlee versuchte es in Marys Atelier, doch auch dort kam ihm Angleton zuvor - er war gerade dabei, das Schloss aufzubrechen. Verlegen, dass er ertappt wurde, verliess Angleton das Atelier und Bradlee fand das Tagebuch. Darin las er erstmals von der Affäre mit Kennedy. Sie dauerte von 1961 bis zum Kennedy-Attentat 1963. Bradlee war schockiert, dass zwei seiner Freunde, Meyer und Kennedy, ihn angelogen haben und übergab das Buch Angleton. Unter der Bedingung, dass er es zerstören würde. Doch das hat er nie. Was stand sonst noch in diesem Buch? Hatte es mit dem Attentat an Kennedy zu tun?

2. Der Tod des Nick Deak

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Toronto Star via Getty Images


Nicholas Deak war ein Banker mit einem wechselhaften Leben. Er wurde in Transsilvanien geboren, machte seinen Doktortitel in Neuchâtel und trat im Zweiten Weltkrieg dem US-Militär bei. Dort arbeitete er für die OSS, den Vorläufer der CIA. Nach dem Krieg widmete er sich wieder seiner Firma, Deak and Co. Bald wuchs sie zu einem der grössten Edelmetal- und Devisen-Handelsunternehmen der Welt. Aber nicht ganz ohne Hilfe. Als enger Freund des zukünftigen CIA-Direktors Bill Casey half Deak mit seiner Firma der CIA, unbemerkt Geld rund um die Welt zu bewegen. Unter seiner Führung wurde 1953 Geld in den Iran geschmuggelt, um den Premierminister Mohammad Mossadegh zu stürzen. Weitere dieser Aktionen folgten in Guatemala und im Kongo. Im Lockheed-Skandal schmuggelte Deak Geld zum Yakuza-Boss Yoshio Kodama, der dafür sorgte, dass die japanische Regierung für ihre staatliche Airline amerikanische Flieger kauft. Als der Skandal publik wurde, musste der japanische Premierminister zurücktreten und ein männlicher Porno-Star crashte ein Flugzeug in Kodamas Haus - aus Rache, dass die japanische Ehre beschmutzt wurde. Deaks Machenschaften endeten in den Achtzigern, als die CIA ihn fallen liess, weil er mit kolumbianischen Drogenkartellen unter einer Decke steckte. Kurz darauf wurde er von einer Obdachlosen ermordet. War das ein Zufall?

3. Die CIA und die Nazis

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von Simplex2 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons


Klaus Barbie war bekannt als Schlächter von Lyon. Ein Gestapo-Mitglied, das nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich Franzosen brutal folterte, Frauen missbrauchte und Kinder deportieren liess. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs half ihm der US-amerikanische Geheimdienst, dem Tode zu entgehen. Sie beschäftigten ihn als Agenten und sorgten dafür, dass er unter einem Decknamen in Bolivien leben konnte. Erst war er dort Geschäftsmann, dann arbeitete er für das Innenministerium, um den Diktator Hugo Banzer Suarez im Kampf gegen Che Guevara zu unterstützen. Natürlich war auch die CIA daran interessiert, Guevaras Einfluss zu unterdrücken. Danach arbeitete Barbie wieder in Deutschland, im Bundesnachrichtendienst. 1980 half er Luis Garcia Meza, die bolivische Regierung zu stürzen. Als diese Regierung dann aber zerfiel, wurde Barbie nach Frankreich ausgeliefert und starb dort im Gefängnis.

4. Haben die USA Nelson Mandela verraten?

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Keystone


1990 erzählte Paul Eckel, Chef der CIA in Pretoria, Südafrika, dass die CIA Mandela der südafrikanischen Regierung ausgeliefert hätte. «Wir sagten ihnen alles. Was er trug, wann er wo sein würde, alles. Es war einer unserer grössten Coups», sagte Eckel zu einem Freund, wie der «Chicago Tribune» berichtet. Aber warum wollte die USA Mandela aus dem Weg räumen? Zum einen war die Apartheid-Regierung ein Gegner des Kommunismus, zum anderen verfügt das Land über reichlich Uranium-Vorkommen. Die CIA schweigt zum Vorfall, doch MIT-Doktorand Ryan Shapiro verklagt die Institution unter dem Freedom of Information Act, dass sie die Aufzeichnungen zum Fall Mandela veröffentlichen müssen.

5. Was ist das letzte Familienjuwel?

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James Schlesinger war 1973 Direktor der CIA. Er liess eine Liste aller CIA-Operationen erstellen, die gegen das Gesetz oder die Richtlinien der Agentur verstossen haben. Die Liste erhielt den Codenamen «Familienjuwelen». Darin waren Punkte aufgeführt wie die Operation Mockingbird oder der Attentatsversuch an Fidel Castro. 2007 wurde das Dokument der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Punkt auf der Liste bleibt jedoch geheim: die Nummer eins. Wenn Nummer zwei etwas so Grosses wie das geplante Castro-Attentat war, welches dunkle Geheimnis führt die Liste an?

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