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Dank seiner Armee-Ausbildung: Rentner rettet 16 Kinder vor messerschwingendem Irren

James Vernon ist zwar schon 75, wenn Kinder in Gefahr sind, nimmt er es aber auch locker mit einem aggressiven Jungspund auf.

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James Vernon (75) wollte letzten Dienstag eigentlich nur in die Stadtbibliothek in Illinois. Dort plante er, mit einer Gruppe Kinder ein Schach-Club-Meeting abzuhalten. Als aber ein aufgebrachter, junger Mann in die Bibliothek stürmte und laut rief «Ich werde ein paar Leute umbringen», wurde aus einem gemütlichen Treffen ein Albtraum für alle.

Wie Vernon gegenüber der Pekin Daily Times berichtet, schwang der junge Mann zwei grosse Jagdmesser in beiden Händen. Wie sich später herausstellte, handelt es sich bei dem Irren um Dustin Brown (19), der diesen Montag wegen Besitzes von Kinder-Pornographie vor Gericht hätte müssen.

Vernon, der sich sofort schützend vor die Kinder stellte, versuchte auf Brown einzureden und diesen zu beruhigen. «Ich versuchte ihn in ein Gespräch zu verwickeln und fragte, wieso er das jetzt macht. Er sagte nur: 'Weil mein Leben scheisse ist'», berichtete Vernon. Die beruhigenden Worte halfen allerdings nicht und Brown liess von seinem Vorhaben, die Kinder umzubringen, nicht ab. Während Vernon langsam auf Brown zuging, gab er den Kindern ein kurzes Zeichen zu verschwinden. Als die Kinder ausser Gefahr waren, schoss bei Vernon seine Militär-Ausbildung wieder hoch.

Erinnerte sich an seine Army-Ausbildung

«Die erste Regel des Nahkampf: Sei schnell und kräftig. Ich hätte ihm sofort aufs Handgelenk schlagen sollen, aber die Ausbildung bekam ich vor 50 Jahren.» sagte Vernon. Als Brown ihn mit dem rechten Messer attackierte, blockte Vernon mit seiner linken Hand. Es floss viel Blut, das meiste vom Rentner selbst, aber irgendwie schaffte er es, den jungen Mann zu überwältigen.

Als Brown später in Polizeigewahrsam genommen wurde, sagte er zu seiner Tat nur: «Hätte ich eine Pistole gekauft, wäre die Geschichte ganz anders ausgegangen.» Der Teenager muss sich nun wegen mehreren Delikten vor Gericht verantworten. Neben dem Besitz von Kinder-Pornografie, kommen vorsätzlicher Mord, bewaffnete Gewalt, Handgreiflichkeiten gegenüber Personen über 60 und Einbruch in die Bibliothek dazu.

Vernon, der sich momentan von seinen Verletzungen erholt, sagte mit einem Glucksen: «Ich habe die Schlacht gewonnen, es fühlt sich aber an, als hätte ich den Krieg verloren». Der Rentner hat zwei durchschnittene Arterien und Sehnen.

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