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Das grosse Buch falsch gedeutet? Die 5 grössten Irrtümer aus der Bibel

Hurra, bald ist Weihnachten! Doch wieso feiert man das eigentlich am 25. Dezember? Ach, das steht doch bestimmt in der Bibel... Falsch geraten: Hier sind die fünf grössten Missverständnisse aus der Bibel.

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1. Die Heiligen Drei Könige waren keine Könige, sie waren nicht einmal drei.

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Alle Bilder: Getty Images
 

In der Bibel steht lediglich, dass Jesus drei Geschenke (Gold, Myrrhe und Weihrauch) bekommen hat. Daher auch die Annahme, dass er diese drei Geschenke von drei Personen bekommen hat. Über die genaue Anzahl, Alter, Status und Herkunft ist allerdings nur wenig bekannt. In der Bibel steht nur, dass die Besucher aus dem «Osten» kamen. Erst im 6. Jahrhundert nach Christus wurden die Namen «Caspar», «Melchior» und «Balthasar» geprägt. Auch die Interpretation, dass die drei Personen Könige waren und einer von ihnen dunkelhäutig ist, stammt aus dem frühen Mittelalter.

2. Satan ist nicht der Herrscher der Hölle.

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In so gut wie allen Büchern, Filmen und Heavy-Metal-Songs wird Satan als Herrscher der Hölle beschrieben. Doch in der Bibel steht es ganz anders geschrieben. Der Herrscher der Hölle ist nämlich Gott persönlich. Er herrscht über Himmel, Erde und Hölle gleichzeitig. Satan wurde wie alle anderen Sünder von Gott in die Hölle verbannt. Jedoch gibt es auch hier gewisse Unklarheiten, denn in der Bibel heisst es einmal, er wandle zwischen Erde und Himmel und ein anderes mal heisst es, dass er in einer privaten Hölle brennt. Die Vorstellung, dass Satan der Herrscher der Hölle ist, stammt grösstenteils von Dantes Göttlicher Komödie aus dem 14. Jahrhundert.

3. Jesus wurde nicht am 25. Dezember geboren.

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In der Bibel wird kein Datum genannt, es heisst lediglich, dass die Schafhirten in der Nacht auf dem Feld schliefen, was eindeutig nicht auf den Winter schliesst. Der 25. Dezember wurde wahrscheinlich von früh-christlichen Anführern gewählt, um heidnische Völker zum Konvertieren zu bewegen. Der 25. Dezember war ursprünglich ein heidnischer Feiertag.

4. Die verbotene Frucht war wohl kein Apfel.

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In der westlichen Zivilisation wird die verbotene Frucht fast immer als Apfel dargestellt. Doch in der Bibel wird nie genannt, um welche Frucht es sich genau handelt. Es war wohl eine Fehlübersetzung des lateinischen Wortes «malum» (das Schlechte), dass auf alt-griechisch zufälligerweise «Apfel» bedeutet. Während im Christentum der Apfel weiter als verbotene Frucht gilt, ist man sich in anderen Religionen nicht so einig. Verschiedene Rabbis debatieren seit Jahrhunderten, ob es sich um eine Feige, einen Granatapfel, einen Pilz, oder sogar um Weizen handelt.

5. Maria Magdalena war keine Hure.

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Neben der Jungfrau Maria ist die Hure Maria Magdalena die berühmteste weibliche Figur der Bibel. Überraschenderweise kommt sie im Buch allerdings kaum vor. Es wird beschrieben, wie sie Jesus und seinen Aposteln folgt, nachdem ihr sieben Dämonen ausgetrieben worden sind. Das nächste mal taucht sie bei der Kreuzigung von Jesus erneut auf und als entdeckt wurde, dass das Grab leer ist. Wenn Maria Magdalena so selten beschrieben wird, woher stammt dann der Glaube, dass sie eine Prostituierte war? Die Antwort liegt erneut im Mittelalter. Papst Gregor der Grosse schrieb im Jahr 541, dass die sieben Dämonen für nichts anderes als die sieben Todsünden stehen könnte und somit klar sei, dass die Frau sich fleischlichen Gelüsten hinzog.

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