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Der Langstrassen-Knigge: 5 Tipps für alle Party-Gänger

Eigentlich sollte das doch selbstverständlich sein, oder?

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Dominic Büttner / pixsil.com

Vom Schandfleck zur trendigsten Partymeile der Stadt. Der Ruf der Langstrasse hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Prosituierte neben Künstlern, Kinderkrippen neben Junkies, Dealer neben Partygästen – nirgends in der Stadt Zürich befinden sich auf solch engem Raum derart unterschiedliche Akteure, die neben- und miteinander leben. Hier an der Langstrasse kann man sein, wer man ist, und tun und lassen was man will. Doch gilt das wirklich für alle?

Während das Multi-Kulti Leben im «Kreis Cheib» unter der Woche seinen gewohnten Gang nimmt, gerät es an den Wochenenden völlig aus den Fugen. Denn seit die Langstrasse zunehmend zum Ballermann verkommt, werden immer mehr Party-Touristen angezogen. Und nicht selten betrachten sie das Quartier als Sündenmeile, bei deren Besuch man jeglichen Anstand zu Hause lassen kann.

1. Abfall gehört nicht auf den Boden.

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Keystone

Ich weiss, die Langstrasse ist der letzte Ort, an dem Spiessigkeit verlangt wird. Aber der Kreis 4 ist keine öffentliche Müllhalde, in der man im Vollsuff seine Bierdosen und Kebabreste einfach auf den Boden schmeissen kann. Besonders dann nicht, wenn man sich anschliessend zurück an seinen sauberen Wohnort am Stadtrand oder dem Lande verzieht. Die Putzwägeli des ERZ sind zwar äusserst fleissig und effektiv, machen aber auch einen Höllenlärm und gehen jedem Anwohner der Langstrasse tierisch auf den Keks. Ausserdem ist es nicht schön, sich auf dem Nachhauseweg jedes Mal durch einen Abfallberg zu kämpfen und wegen den Scherben jedes Mal einen Platten am Velo zu riskieren. Und hey, es stehen imfall überall genügend Kübel zur Verfügung!

2. In der Öffentlichkeit pinkeln ist nicht cool.

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Auch wenn es dich noch so dringend drückt – du findest an jeder Ecke eine Bar, in der du bestimmt mal darfst, wenn du lieb fragst. Und wenn dus gar nicht mehr aushältst, dann such dir bitte einen Busch – aber pinkle nicht vor irgendeine Haustür. Leute leben hier! Und wir mögen es gar nicht, wenn wir beim Nachhausekommen in eine stinkende Pfütze treten. Schlimmstenfalls tragen wir die ganze Sauerei dann an den Schuhen noch bis in die Wohnung. Pfui.

3. Leute anpöbeln ist daneben.

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Getty Images

Auch hier gilt: Ein Abend an der Langstrasse ist kein Freipass für einen Abend ohne Moral und Anstand. Es ist ok, mal mit deinen Freunden rumzujohlen und sich gehen zu lassen. Aber es ist nicht in Ordnung, sich so weit gehen zu lassen, dass man vergisst, wie man andere Menschen behandeln sollte. Das bedeutet: Man geht nicht grundlos auf Leute los, rülpst niemandem besoffen ins Gesicht und probiert nicht, vorbeilaufende Frauen blöd anzumachen oder ihnen zwischen die Beine zu greifen. Verstanden?

4. Beim Schlange-Stehen ist Benehmen gefragt.

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Getty Images

Wenn du nicht in den Club gelassen wirst, dann liegt das nicht am Türsteher, sondern an dir. Lass deine Wut darum bitte weder an ihm, noch an den anderen Partygängern in der Schlange oder an deiner Umgebung aus. Überleg dir lieber, warum du abgewiesen wurdest. Und dann ändere deine Einstellung und dein Verhalten. Oder versuch das nächste Mal, alleine anzustehen und nicht in einer Gruppe von fünf Männern.

5. Lärm ist ok.

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Hier noch ein No-Go für alle Anwohnerinnen und Anwohner. Es ist ok, an der Langstrasse laut zu sein. Die Bars und Clubs leben von Musik und Kundschaft, die dank des Rauchverbots auch gerne mal auf der Strasse vor dem Eingang steht. Wer hier hinzieht, muss damit leben. Ohne Widerrede. Wer sich wegen jedes Mucks bei der Polizei beschweren muss, sollte sich besser überlegen, ob er nicht woanders besser aufgehoben wäre. Es gibt noch elf andere Kreise, in denen es fast genauso ruhig ist, wie in eurem Heimatdorf auf dem Lande.

Die Kultur des Nachtlebens an der Langstrasse darf auf keinen Fall sterben. Doch leider wird sie nicht nur durch lärmempfindliche Nachbarn, sondern auch durch unanständige und rücksichtslose Party-Touristen in Gefahr gebracht.

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