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Ein Vater darf seine Familie töten: Die 10 verrücktesten Gesetze aus dem alten Rom

Wir sind uns alle bewusst, dass früher eine andere Denkweise geherrscht hat. Doch diese Gesetze können wir mit unserer heutigen Einstellung kaum nachvollziehen.

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1. Das Tragen von purpuren Kleidungsstücken war ein Verbrechen.

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Purpur war eine majestätische und gediegene Farbe. Nur dem Kaiser war es erlaubt, sich in einer purpuren Toga zu zeigen. Die Römer wollten den sozialen Stand einer Person auf den ersten Blick erkennen. Die Regel war aber auch als Gesetzt gegen übertriebenen Luxus gedacht.

2. Frauen war es verboten, an Beerdigungen zu weinen.

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Bei einer Beerdigung wurde der tote Körper von anderen durch die Strassen getragen. Je mehr Leute teilnahmen und weinten, desto grösser erschien das Ansehen des Verstorbenen zu Lebzeiten gewesen zu sein. Um andere zu beeindrucken, stellten einige dafür sogar «Schauspielerinnen» an. Diese übertrieben es so sehr, dass es ihnen irgendwann verboten wurde, an Beerdigungen zu weinen.

3. Väter durften die Liebhaber der Töchter ermorden.

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Wenn ein Mann seine Frau bei einem Seitensprung erwischte, durfte er die zwei einsperren und alle Nachbarn rufen, um sie anschliessend öffentlich zur Schau zu stellen. Er musste sich von ihr scheiden lassen und je nach Klasse des Liebhabers durfte er ihn sogar ermorden. Bei seiner Tochter jedoch war es in allen Fällen erlaubt, den Liebhaber zu töten. Als Frau hingegen konnte man nichts unternehmen, wenn der Mann fremd ging. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als ihren Kummer still für sich zu erdulden.

4. Bei einer ultimativen Bestrafung wurde man mit Tieren in einem Sack ertränkt.

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Je nach Schwere eines Verbrechens bestand die Bestrafung zum Beispiel darin, dass man vom Dach des Gefängnis gestossen wurde. Wenn man aber den eigenen Vater ermordet hatte, wurden einem die Augen verbunden und die Kleider entrissen. Anschliessend wurde man mit einer Stange geprügelt. Dann wurde man mit einer Schlange, einem Hund, einem Affen und einem Hahn in einen Sack gesteckt und ins Wasser geschmissen.

5. Prostituierte mussten ihre Haare blond färben.

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Alle Frauen in Rom hatten natürlich dunkles Haar. Blonde Haare waren ein Zeichen von Barbaren. Dies war der Grund, weshalb sich alle Prostituierten die Haare färben mussten, um zu zeigen, dass sie weniger würdig sind. Es funktionierte jedoch nicht, da die römischen Frauen eifersüchtig wurden und ebenso anfingen ihre Haarpracht zu färben.

6. Wenn man Suizid begehen wollte, musste man die Erlaubnis des Senats holen.

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Soldaten, Sklaven und Häftlinge waren die einzigen, die kein Suizid begehen durften- aus ökonomischen Gründen: Soldaten waren nützlich. Bei Sklaven musste man den Besitzer vergüten und bei Häftlingen konnte der Staat das Eigentum nicht beschlagnahmen, wenn sie noch nicht verurteilt worden waren. Bei allen anderen wurde Selbstmord teilweise sogar als klug angesehen. Sie führten ein System ein, bei dem der Betroffene eine Petition ausfüllen musste, und je nach Entscheid des Senats wurde ihnen eine gratis Flasche Gift gegeben oder eben nicht.

7. Leute, die aufgrund eines Blitzschlages starben, durften nicht begraben werden.

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Blitze galten als Zeichen des Gottes Jupiter. Wenn Blitze einschlugen war das ein Beweis, dass Jupiter die getroffene Sache respektive die Person nicht guthiess. Es war also Zeit, dass diese Person die Erde verliess. Man wurde bestraft, wenn man einen Freund beerdigen wollte, der getroffen wurde und wurde deshalb selbst zur Opfergabe Jupiters.

8. Ein Vater konnte seine Söhne höchstens drei Mal als Sklave verkaufen.

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Beim Verkauf wurde der Sohn zum Besitz des Käufers. Im Deal wird jedoch erwartet, dass der Besitzer das Kind wieder nach Hause bringt. Ein Vater, der seinen Sohn mehr als drei Mal verkauft hatte, galt als untauglich. Hat er jedoch diese drei Sessionen vollführt, ist der Sohn mit seinen Eltern gleichberechtigt.

9. Wenn sich Frauen nicht jährlich von Zuhause versteckten, wurden sie zum Besitz des Mannes.

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Die Römer hatten ein Gesetz, welches besagte, dass wenn man etwas lange genug besitzt, es offizielles Eigentum wird. Menschen waren ebenfalls miteinbezogen. Sobald Frauen nicht einmal im Jahr für 3 Tage von Zuhause weggingen, wurden sie legales Eigentum des Mannes. Deshalb war es gebräuchlich, dass sich Frauen einmal im Jahr für einige Tage versteckten, um ihre «Freiheit» zu behalten.

10. Ein Vater durfte legal seine Familie töten.

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Vorallem zu Beginn der Römerzeit konnten Väter ohne jegliche Einschränkungen handeln, wie sie wollten. Wenn das Kind nicht gehorchte, durfte er dieses ermorden. Dieses Gesetz änderte sich jedoch so, dass Väter ihre Söhne später nur noch aufgrund eines begangenen Verbrechens töten konnten.

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