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Er verlor ein Bein im Irak: Dieser Kriegsveteran hat eine klare Nachricht an alle Muslim-Hasser

Der ehemalige Soldat Chris Herbert wurde im Irak Opfer eines Bombenanschlags und verlor sein Bein. Aber nicht seinen Verstand. Denn als ihn eine islamophobe Gruppierung anwerben will, schmettert er ihnen diese Nachricht entgegen.

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Chris Herbert war 19 Jahre alt, als er für die britische Armee im Irak im Einsatz war. Eine Bombe am Strassenrand tötete seinen Freund und raubte Herbert sein rechtes Bein. Nach den Anschlägen in Paris erhielt der Veteran Anfragen von Anti-Islam-Gruppierungen. Sie fragten ihn, ob er als Aushänge-Schild für ihre Sache werben wolle. Schliesslich müsse er alle Muslime hassen, da ihm ein Muslim sein Bein nahm. Doch Herbert ist mit dieser Logik gar nicht einverstanden. Er drückte seine Wut in einem ausführlichen Facebook-Post aus, den jeder lesen sollte.

«Langsam frustrieren mich all die Leute, die Rassismus von mir erwarten, weil ich in die Luft gejagt wurde. So ist es:

Ja, ein Muslim hat die Bombe gezündet und ich habe mein Bein verloren.

Ein Muslim hat am selben Tag seinen Arm verloren, während er die britische Uniform trug.
Ein Muslim-Arzt war im Helikopter, der mich abholte.
Ein Muslim-Chirurg rettete mein Leben.
Eine Muslim-Krankenschwester war im Team, das mir bei der Rückkehr nach Grossbritannien half.
Ein Muslim-Krankenpfleger war Teil des Teams, das mir bei der Rehabilitierung half.
Ein Muslim-Taxifahrer fuhr mich gratis nach Hause, nachdem ich das erste Bier nach meiner Rückkehr mit meinem Vater trank.
Ein Muslim-Doktor tröstete meinen Vater in einem Pub, als er nicht wusste, wie er mit meinen Medikamenten und Nebenwirkungen umgehen musste.

Im Gegensatz dazu:
Ein weisser Brite spuckte ins Gesicht meiner Freundin, weil sie mit einem ‹Krüppel schläft, obwohl sie ihn haben könnte›.
Ein weisser Brite stiess meinen Rollstuhl vom Lift weg, damit er ihn zuerst benutzen kann.
Ein weisser Brite schrie meinen Vater an, weil er auf dem Behinderten-Parkplatz parkierte.
(Natürlich halfen mir auch viele, es ist nicht so, dass ich weisse Briten hasse, haha!)

Der Punkt ist: Verpisst euch. Ich weiss, wen ich nicht mag. Und ich weiss, wen ich mag. Wenn du eine ganze Rasse von Männern und Frauen hassen willst, weil einige Idioten etwas machen, von mir aus, aber lass mich mit diesen Gedanken in Ruhe. Denk nicht, ich sei ein einfaches Ziel, weil ein Idiot gedacht hat, er müsse mich umbringen.

Alle Muslime für die Handlungen von Gruppen wie Daesh und den Taliban verantwortlich zu machen, ist wie alle Christen für die Handlungen des Ku-Klux-Klans oder der Westboro Baptist Church verantwortlich zu machen. Kriegt euer Leben in den Griff, umarmt eure Familien und geht zurück zur Arbeit!»

(Aus dem Englischen übersetzt)

Symbol gegen Islamophobie

Der Beitrag wurde über 80'000 mal geteilt. Er wurde einen Tag veröffentlicht, nachdem Donald Trump die USA aufforderte, keine Muslime mehr einreisen zu lassen.

Herbert erlitt eine schlimme Verletzung. Auch nach diesem traumatisierenden Erlebnis hat Rassismus aber keinen Platz in seinem Leben. Mit seinem Post wollte er erst nur seine Gedanken teilen. Jetzt ist er zu einem Symbol gegen Islamophobie geworden. Seine Reaktion:

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Facebook / Chris Herbert
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