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Facebook-Fakten: Zu viele Freunde sind ungesund

Auf Facebook ist es wie im realen Leben: Miese Laune ist ansteckend, und manche Freunde sind stressig.

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1. Stimmungsmacher

Alle Nutzer, die viele Facebook-Freunde haben, bekommen das Gefühl, besonders beliebt und begehrt zu sein. Kanadische Forscher befragten 88 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, wie häufig sie Facebook nutzen, wie viele Freunde sie haben, wie intensiv sie sich selbst mit Postings im Netz präsentieren und wie lange und wie oft sie auf Postings ihrer Freunde eingehen. Die Informationenfülle genügte den Forschern noch nicht, sie haben auch viermal täglich den Spiegel des Stresshormons Cortisol der 88 Jugendlichen gemessen.

2. Depression

Bei allen Jugendlichen mit mehr als 300 Facebook-Freunden war der Spiegel des Stresshormons Cortisol sichtlich erhöht. Zu viel Stresshormon fördert den Abbau von Muskel- und Knochenmasse, kurbelt den Hunger nach Zucker und Kohlenhydraten an. Zudem beeinflusst es den Hirnstoffwechsel, der zu Depression, Schlaflosigkeit und Leistungsabbau führt. Ältere Studien haben gezeigt, dass ein hoher morgendlicher Cortisolwert im Alter von 13 Jahren das Depressionsrisiko mit 16 Jahren um mehr als ein Drittel steigert. Eine Langzeitstudie hat bewiesen, dass es bis zu elf Jahre dauern kann, bis der Jugendliche als Erwachsener in eine Depression abgleitet.

3. Stressdämpfer

Wer sich jedoch auf weniger Facebook-Freunde beschränkt, sich intensiv mit ihnen beschäftigt, senkt den Cortisolwert sogar. Wer Mitteilungen von Freunden mit einem «Gefällt mir» belohnt und aufmunternde Kommentare verfasst, profitiert davon.

4. Ansteckungsgefahr

Unsere Stimmung überträgt sich in sozialen Netzwerken wie im normalen Leben: Schreibt ein Nutzer über seine miese Laune, so überträgt sich das auch auf seine fröhlichen Freunde, warnen Forscher der Universität von Kalifornien.

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