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«Fantastic Beasts and Where to Find Them»: Fantastisch wie erwartet

«Fantastic Beasts and Where to Find Them» heisst die Wiederbelebung der «Harry Potter»-Franchise im Kino. Sie lässt sich von der Magie auf der Leinwand erneut verzaubern, er denkt an Sex.

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Lukas Ruettimann sagt:

Loslassen gehört nicht zu den Stärken von Hollywood. Davon zeugen unzählige ­Sequels, aber auch die verzweifelte Wiederbelebung von beendeten Franchisen. «Lord of the Rings» ist zu Ende? Zum Glück gibts noch den «Hobbit». Harry Potter hat Voldemort besiegt? Kein Problem, engagieren wir J. K. Rowling als Drehbuchautorin und lassen sie ein Spin-off schreiben.

Dieses kommt nun rechtzeitig vor Weihnachten in die Kinos. Und genau wie die «Hobbit»-Filme das «LOTR»-Publikum glücklich gemacht haben, wird es hier den vielen Potter-Fans ergehen: Muggles heissen nun zwar No-Majs, statt Daniel Radcliffe gibts einen irgendwie im Stephen-Hawking-Modus stecken gebliebenen ­Eddie Redmayne zu sehen, und anstelle englischer Countrysides dominiert das New York der 20er. Aber sonst? Potter pur. Magisch wie eh und je. «Fantastic ­Beasts and Where to Find Them» ist ein wenig wie Sex mit dem oder der Ex. Fühlt sich gut an, ist vertraut, aber irgendwie doch nicht so das Wahre.

Daran ­ändert auch die Zauberstab-Ballerei nichts, die mehr an Marvel als an Hogwarts erinnert. Zum Glück hat Johnny Depp am Schluss einen ziemlich ­legendären Auftritt. Vielleicht sollte man es mit den geplanten vier Fortsetzungen doch nochmals versuchen. Gleich wieder zusammenziehen muss man ja nicht.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Sonja Jost sagt:

Einen Film an eine so legendäre Franchise wie «Harry Potter» anzuschliessen, ist mutig. Wenn aber J. K. Rowling im Spiel ist, kann man davon ausgehen, dass etwas Gutes entsteht. Die Sorge, dass man diesen Film vielleicht nicht ganz versteht, ohne die «Harry Potter»-Verfilmungen gesehen zu haben, kann man abschreiben. Wer die Filme gesehen und die Bücher gelesen hat, erkennt das eine oder andere, das dem Durchschnitts-Kinobesucher nicht auffällt.

Das ist es aber auch schon. ­Eddie Redmaynes Leistung als Newt Scamander, der etwas ­wirre, aber durchaus herzige Wärter der magischen Kreaturen, ist besonders hervorzuheben. Er geht durch New York City und sucht seine Kreaturen mit der Hilfe von «Muggle» Jacob Kowalski, der die Spannung immer wieder humorvoll auflockert. 

So einfach bleibt es jedoch nicht: Die dunkle Story liefert eine Menge dramatischer und teilweise gar unheimlicher Wendungen. Dass David Yates bei den «Harry Potter»-Filmen fünf bis acht Regie geführt hat, merkt man. Auch hier schafft er es, die Essenz der magischen Welt zu wahren, ohne dass es einem vorkommt, als hätte man das Ganze schon einmal gesehen.

Daraus entsteht eine etwas erwachsenere Geschichte als bislang – für alle, die mit «Harry Potter» aufgewachsen sind.

Bewertung: 4 von 4 Sternen

«Fantastic Beasts and Where to Find Them»

Abstract: Magizoologe Newt Scamander hat gerade eine Exkursion über die Vielfalt von magischen Geschöpfen beendet. Ein Zwischenstopp führt ihn nach New York. Der Trip wäre wohl ereignislos verlaufen, würden nicht ein «No-Maj» namens Jacob, ein verloren gegangener magischer Koffer und die entlaufenen fantastischen Tierwesen aus der Sammlung für jede Menge Schwierigkeiten sorgen. Dabei sollten Magier im Jahr 1926 möglichst nicht auffallen.

Länge: 133 Min.

Land: USA/Grossbritannien

Besetzung: Eddie Redmayne, Colin Farrell, Ezra Miller

Regie: David Yates

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