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Fit oder fett: Heiss gebadet ist halb geladen

Hier sind noch ein paar Tricks, wie man mit wenig Aufwand seine Zellen und sich selbst fit hält – mit Sirtfood und heissen Magnesium-Bädern.

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Heisse Magnesium-Bäder helfen, die Mitochondrien fit zu halten. play
Heisse Magnesium-Bäder helfen, die Mitochondrien fit zu halten. Getty

Im letzten Beitrag ging es darum, wie die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, funktionieren. Und wie man sie fit hält: Durch Training, durch (intermittierendes) Fasten und durch vitalstoffreiche Ernährung bzw. durch gezielte Zusatzstoffe.

Es gibt aber noch ein paar andere Wege, die Zellen auf Trab zu bringen. Einer davon führt über die Sirtuine. Das ist eine Gruppe von Hormonen, die bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen und unter anderem auch für die Bildung von Mitochondrien zuständig ist, den Fettstoffwechsel fördert, Zellen repariert, Entzündungen reduziert usw. usw.

Die Bildung von Sirtuinen wiederum wird nicht nur durch Hunger und Sport angeregt (siehe oben), sondern auch durch die so genannten Polyphenole, die in den Pflanzen für die Immunabwehr zuständig sind. Pflanzliche und menschliche Zellen eng verwandt, schliesslich stammen wir alle aus derselben Ursuppe. So so ist es nicht erstaunlich, dass Polyphenole auch bei uns das Immunsystem stimulieren.

Also lohnt es  sich, Nahrungsmittel zu essen, die dank ihrem hohen Gehalt an Polyphenolen die Bildung von Sirtuinen fördern. Zu diesem „Sirtfood“ gehört unter anderem Chili-Pfeffer, Buchweizen, Kapern, Sellerie, Kakaopulver, Kaffee, Olivenöl, Grüntee vor allem Macha, Federkohl, Datteln, Rucola, rote Zwiebeln, Kurkuma und Walnüsse. Die Liste ist nicht vollständig. Mehr davon hier und hier.

Neu ist das alles insofern nicht, als diese Nahrungsmittel auch vor der Entdeckung der Sirtuine schon als gesund galten, weil sie viele Antioxidantien enthalten. Aber nun gibt es einen guten Grund mehr, Oliven- statt Sonnenblumenöl zu verwenden, Kaffee und Grüntee zu trinken, oder den Schokoriegel mit einer Zwischenmahlzeit auf der Grundlage von Datteln, Walnüssen und Kakaopulver ersetzen.

Der zweite Zell-Trick geht über die Haut und fängt im Meer an. Dort haben sich nämlich die ersten Zellklumpen entwickelt und deshalb sind unsre Zellen auf die Mineralien angewiesen, die im Meersalz vorkommen. Mit Ferien am Strand laden wir unsere Batterien auf. Dasselbe können wir aber auch erreichen, wenn wir Meersalz (oder Magnesiumchlorid mit ein paar Tropfen Iod-Tinktur ins heisse Badewasser schütten und uns gründlich darin einweichen. Dosierung siehe hier.

Billiger ist es, wenn man kann Magnesiumchlorid (ca. 9 Fr. für 100 Gramm in der Apotheke) mit Wasser verdünnt und sich damit einreibt oder besprüht. Da hilft sehr gut bei Muskelschmerzen und kann den  Mitochondrien den entscheidenden Kick geben, den die Wahrscheinlichkeit eines Mangels ist sehr hoch. Das Zentrum der Gesundheit schätzt den effektiven Bedarf auf 600 bis 900 Milligramm pro Tag,  doppelt so viel die offiziell empfohlene Dosis und drei- bis viermal so viel wie effektiven Verbrauch. Der Ernährungsforscher Weston Price hat gemessen, dass die Ernährung der Naturvölker 14 bis 28 mal soviel Magnesium enthielt wie die US-Normalkost von 1940 – die inzwischen nicht besser geworden ist.

Auch mit Jod sind wir tendenziell unterversorgt, was den Stoffwechsel der Zelle verlangsamt und die Körpertemperatur senk. Jod ist so etwas wie das Gaspedal der Zellen. Allerdings ist hier (genau wie beim Eisen) die Gefahr einer Überdosis höher als beim ( praktisch unbedenklichen) Magnesium. Ein paar Tropfen im Badewasser können jedoch nichts schaden.

Wer mehr erfahren will, sollte „Mitochondrientherapie“ lesen.  Die Autoren gehen davon aus, dass jede Krankheit mit einen Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen und mit einer Unterfunktion der Mitochondrien verbunden ist. Bei Blasenschwäche etwa hilft – neben den üblichen Verdächtigen, siehe hier  – auch noch Chondroitin-Sulfat. Und natürlich weist auch dieses Buch einen sehr hohen Magnesiumgehalt (60 Zitate) auf. 

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