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Für alle, die sich nach Einsamkeit sehnen: 6 Orte fernab der Welt, die du gesehen haben musst

Du hast die Schnauze voll davon, immer den selben Gesichtern zu begegnen? Bei diesen sechs verlassen Flecken der Erde kannst du dich glücklich schätzen, überhaupt eines zu sehen.

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1. Kerguelen, französisches Süd- und Antarktisterritorium

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Pascal Subtil (20050331 Kerguelen Port Couvreux) CC BY 2.0

Irgendwo zwischen Afrika, Australien und der Antarktis - also im Nirgendwo - stösst man mit viel Glück auf das Kerguelen-Archipel. Die zu Frankreich gehörende Inselgruppe gilt als unbewohnt, verfügt aber über die Forschungsstation Port-aux-Français, welche den einzigen Anzugspunkt für vereinzelte, wahrscheinlich verrückte, Wissenschaftler darstellt. 2008 gesellten sich jedoch auch die einzigen beiden Schweizer Teilnehmer der Vendeé Globe, einer alle vier Jahre stattfindenden Einhand-Nonstop-Regatta, dazu, getrieben von einer Unwetterfront, welche die Yacht zerschellen liess. Na, doch zu etwas gut, dieses Nichts im Nichts!

2. Innamincka, Australien

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I, Kdliss, CC-BY-SA-3.0

Mitten in der sonnengepeinigten australischen Wüstenlandschaft tut sich so etwas wie eine Oase auf, mit dem klangvollen Namen Innamincka (muss sich wunderschön anhören, wenn in Züridüütsch artikuliert). Hier gibt es nichts, was es gibt. Wirklich. Halt, doch, es gibt eine Münztoilette und Duscheinrichtungen, die so prägend für den Ort zu sein scheinen, dass sie sich einen Wikipedia-Eintrag verdient haben.

3. Die Färöer-Inseln

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Imgur

Im Fussball sorgen sie primär mit ihren haushoch verlorenen Qualifikationsspielen für Aufsehen. Und sonst so? Schafe sind das grosse Stichwort, denn davon soll es auf den Inseln mehr geben als menschliche Einwohner. Auch in jüngsten Schlagzeilen spielten die wandelnden Wollspender eine essentielle Rolle, da Google entschied, dass die Färöer keine Streets zum viewen habe, und die Inseleinsassen daraufhin beschlossen, dies selbst in die Hand zu nehmen. Es entstand «Sheep View 360», Schaf 2.0 wenn man so will, ausgerüstet mit Kamera und GPS. Ganz im Sinne des Kyoto-Protokolls. Hut ab, Färöer!

4. Spitzbergen, Norwegen

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Gemeinfrei

Wenn wieder jemand über den schlechten Schweizer Sommer motzen will: In Spitzbergen beträgt die durchschnittliche Höchsttemperatur im Juli 5,9 Grad Celsius. Vielleicht leben deshalb nur etwas mehr als 2500 Menschen auf dem Archipel. Als «grösstes Labor der Welt» wird Spitzbergen bezeichnet - Forscher und Einsamkeit scheint eine häufiger vorkommende Kombination zu sein. Aber verständlich, gegen eine gute Portion Aurora Borealis hätte wohl niemand etwas einzuwenden.

5. La Riconada, Peru

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Hildegard Willer, CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0

Tibet, die Spitze des Daches der Welt? Nichts da, in Peru gehts noch höher. Die Siedlung La Riconada befindet sich gewaltige 5100 Meter über Meer, dünne Luft also. Sehr dünne in Luft in Anbetracht dessen, dass es keine intakte Kanalisation gibt. Hinzu kommen die «informellen» Goldminen, in welchen dank Quecksilber das geldeinbringende Edelmetall gewonnen wird. Wahnsinnig dünne Luft. Vielleicht reicht ein Besuch der Rigi doch aus.

6. Saas-Fee, Schweiz

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Saas-Fee, CC BY-SA 3.0

Oder Saas-Fee! Okay, vielleicht jetzt nicht ganz so verlassen wie die restlichen Orte, aber hey, Autos müssen draussen bleiben. Und das höchste Drehrestaurant der Welt ist dort. Und Wham! hat dort ihr «Last Christmas» gedreht! Wenn das mal keine Reise wert ist.

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