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Gastkanton an der Olma: Die Aargauer sagen zufrieden Tschau

Die Invasion der Rüebliländer in der Bratwurst-Stadt war ein Erfolg. Vor dem letzten Olma-Wochenende erklärt der Aargauer OK-Chef Peter Buri (57): «Die Reaktionen waren sehr positiv.»

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Wie oft haben Sie eine Bratwurst gegessen?

An jedem meiner Olma-Tage eine. Zwischendurch habe ich natürlich auch ein Rüebli geknabbert oder zumindest ein Stück Rüeblitorte gegessen.

Was wird Ihnen vom Aargauer Auftritt besonders in Erinnerung bleiben?

Das Finale der Eröffnungsfeier, als eine Schülerin aus Neuenhof mit ihrer Blockflöte ganz alleine auf die riesige Bühne trat und unsere Kantonalhymne «Im Aargäu sind zwöi Liebi» zu spielen begann. Danach tauchten, im ganzen Theater verteilt, immer mehr Kinder auf und spielten mit. Am Schluss musizierten mehrere Dutzend Aargauer Schüler gemeinsam mit der St. Galler Stadtmusik.

Wie sind die Reaktionen auf die Aargauer Sonderschau?

Das Publikumsinteresse war überwältigend, die Reaktionen sehr positiv. Viele Ostschweizer haben den Aargau buchstäblich von neuen Seiten kennengelernt, indem sie riesige Bilderbücher mit Sujets aus Natur, Landschaften, Städte, Kultur, Wirtschaft, Gewerbe usw. durchblättern konnten.

Für die Weissen Socken hat sich die Invasion in St. Gallen also gelohnt?

Weisse Socken? Die einzigen Aargauer Textilien, die an der Olma für Gesprächsstoff sorgten, waren die Hightech-Produkte der Aargauer Firmen Mammut und HeiQ.

Im Ernst?

Der Aargauer Regierungsrat zieht in seinem Dankesschreiben an die Teilnehmenden, Helfenden, Partner und Sponsoren eine sehr positive Gesamtbilanz. Die Olma hat dem Aargau eine attraktive Plattform geboten, sich als moderner, innovativer und zukunftsgerichteter Kanton zu präsentieren, der auch seine Traditionen, sein Brauchtum, seine Geschichte, seine Kultur und vor allem das gesellige Zusammenleben pflegt.

Ihr Olma-Auftritt kostete 1,5 Millionen Franken. Ginge es nicht billiger?

Der Kredit aus dem Swisslos-Fonds wurde gut genutzt. Der Aargau war 1994 das letzte Mal Gastkanton. Viele im Aargau, aber auch in der Ostschweiz erinnern sich noch an diese Präsentation. Ein Olma-Auftritt ist also nachhaltig.

Wurmt es Sie, dass in den letzten Tagen weniger der Gastkanton als vielmehr der Pinkel-Alarm an der Olma ein Thema war?

Bei meinen zahlreichen Olma-Besuchen bin ich – abgesehen von den Tieren in der Halle 7 – nie mit diesem Thema konfrontiert worden. Aus meiner Sicht hatte bzw. hätte es an der Olma genug Einrichtungen, um solche menschlichen Bedürfnisse erledigen zu können – damit sich alle Besucher von den Bewohnern der Halle 7 unterscheiden können.

Wann haben Sie sich am meisten amüsiert?

Da kann ich bei der vorherigen Frage anknüpfen: Zusammen mit allen Ehrengästen habe ich herzlich gelacht, als beim Umzug vor dem Stadttheater zwei Aargauer Kühe wenige Zentimeter vor den Stühlen in aller Seelenruhe ihre doch beachtlich grossen Blasen zu entleeren begannen. Ein schönes Beispiel, das zeigt, wie die Olma auf vielfältige Art und Weise Landwirtschaft und Natur mitten in eine Stadt bringt.

Peter Buri (57) ist im Aargau Regierungssprecher. Er leitete das OK für den Gastauftritt des Kantons an der Olma.

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