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Generation-Clash: Könntest du zum Vergnügen ein Tier töten?

Liebe Joëlle Jetzt beginnt die Jagdsaison, und ich frage dich: Könntest du dir vorstellen, zu deinem Vergnügen auf ein Tier zu schiessen? Mir ist Leidenschaft für die Jagd immer begreiflich gewesen; ich bin früher auf Afrika-Safaris an Löwen, Zebras und Nashörner herangepirscht. Nur habe ich nie den Reiz verspürt, ein Leben auszulöschen, nicht einmal ein Wildtier mit der Kamera einzufangen. Was auch daran liegen möchte, dass ich nicht fotografieren kann. (Sowie ein schlechter Schütze bin.)

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Elder Statesman Jürg Ramspeck (jürg.ramspeck@ringier.ch) play
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Young Küken Joëlle Weil (joëlle.weil@ringier.ch) play
Young Küken Joëlle Weil (joëlle.weil@ringier.ch)

Lieber Herr Ramspeck

Das Jagen liegt in der Natur des Menschen. Deshalb müssen wir – um politisch korrekt zu bleiben – unterscheiden. Zwischen Jagd, weil das Jagen den Reiz ausmacht, zur Jagd, bei der die Lust am Töten gestillt wird. Ersteres kann gar ich als Tierfreund nachvollziehen. Eine Freundin erzählte mir, dass sie mit ihrem Vater Hirsche schiesst und wie die gesetzlichen und moralischen Grundlagen aussehen. Sie erlegen die Tiere und verarbeiten sie auch. Das weckte in mir den Gedanken, dass jeder, der Fleisch konsumiert, einmal ein Tier jagen, töten und verarbeiten sollte. Damit wir Fleisch nicht nur als abstraktes, in Plastik gehülltes Produkt wahrnehmen, und damit uns bewusst wird, dass es sich dabei um ein Lebewesen handelt. Ich haue mir bei diesem Gedanken selbst auf die Finger, denn ich würde wieder Vegetarierin werden, müsste ich ein Tier häuten. Wir haben ein falsches Bild von Tieren. Es sind entweder Lebewesen, Nutztiere, Handtaschen oder Steaks. Selten sehen wir alles. Dabei sollten wir – um den Tod eines Tiers und tierische Produkte zu würdigen. Jagen als Bildungsauftrag heisse ich gut. Und es ist nicht nur schlimm, wenn man dabei auch Freude verspürt. Wichtig ist es, den Respekt nicht zu verlieren.

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