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Grammatik, Verständigung und Namensgebung: 13 Dinge, die du über die Gebärdensprache wissen musst

Daumen hoch und Peace-Zeichen - schon ist unsere Handzeichen-Kommunikation vorbei. Für Gehörlose sind ihre Finger hingegen das ein und alles.

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1. Weltweit existieren 137 verschiedene Gebärdensprachen. Dialekte sind dabei nicht berücksichtigt. Dabei gibt es alleine in der Schweiz zwölf verschiedene (Je fünf deutsche und französische sowie zwei italienische).

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2. Viele Gebärden ähneln sich. Deshalb können sich die Menschen auf Reisen oder internationalen Veranstaltungen gut miteinander verständigen.

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3. Die International Sign ist eine internationale Gebärdensprache. Bei innereuropäischen Anlässen kommt allerdings die Eurosigns häufiger zum Einsatz. Diese ist durch die British Sign Language, die Langue des signes française sowie skandinavische Gebärdensprachen beeinflusst.

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4. Die Gebärdensprache ist nicht erfunden. Sie ist natürlich entstanden.

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5. Es gibt bestimmte Kulturen, in denen nicht-gehörlose Menschen ebenfalls eine Gebärdensprache benutzen oder benutzten, z. B. die weiblichen Mitglieder des australischen Warlpiri-Volksstammes.

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6. Bei der Gebärdensprache kommt es auf die Handkonfiguration, Handorientierung, Bewegungsausführung und Ort der Bewegung an. Auch die Mimik, Kopf- und Oberkörperhaltung spielen eine wichtige Rolle.

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7. Gebärdensprachen sind eigenständige und vollwertige Sprachen. Sie können nicht einfach von der Lautsprache abgeleitet werden.

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8. Die Gebärdensprache hat eine eigene Grammatik mit einem besonderen Satzbau. So kommt die Zeit- und Ortsangabe an erster Stelle, gefolgt von Subjekt, Objekt und dem Verb: Heute ich Zeitung lese.

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9. Am weitesten verbreitet ist die American Sign Language (ASL). Sie kommt in Nordamerika, Teilen von Zentralamerika und auf karibischen Inseln ausser Cuba sowie in einigen afrikanischen und asiatischen Ländern vor.

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10. Die Gebärdensprache wird im gleichen Sprachzentrum verarbeitet wie die Lautsprache.

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11. Im Jahre 2012 waren 0,9 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren gehörlos.

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12. In der Gehörlosengemeinschaft bekommt jeder seinen individuellen Gebärdennamen. Dieser bezieht sich auf die äusserlichen oder charakterlichen Besonderheiten desjenigen. Wenn jemand z. Bsp. Locken hat, könnte die Gebärde für «Locke» als Name gewählt werden.

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13. Die Gallaudet University in Washington D.C. ist weltweit die einzige Bildungseinrichtung, an der der gesamte Unterricht auf schwerhörige und gehörlose Studenten ausgerichtet ist.

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