Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Heisses Wetter macht uns arm: 5 Fakten über Arbeit und Klima

Eine neue Studie zeigt eine unterschätzte Folge des Klimawandels auf: Die Produktivität sinkt.

, Aktualisiert 95 Reax , 5'262 Views
teilen
teilen
19 shares

1. Temperatur und Wirtschaft

  play
KEYSTONE/Walter Bieri


Wie heiss oder kalt es in einem Land ist, spielt nicht bloss eine Rolle für den Tourismus – es ist vielmehr für die gesamte Wirtschaftsproduktivität ein Faktor. Das zeigt die amerikanische Stanford-Universität in einer Studie. Die Forscher werteten Wirtschaftsdaten von 166 Ländern für den Zeitraum von 1960 bis 2010 aus und verglichen sie mit den jährlichen Durchschnittstemperaturen.

2. Kühle macht produktiv

  play
KEYSTONE/Arno Balzarini


Das Resultat der Studie erklärt, warum die reichsten Länder der Welt vor allem auf der Nordhalbkugel des Globus liegen: In kühleren Ländern ist die Wirtschaft produktiver. Nicht dass die allerkältesten Länder die produktivsten wären, aber die Leistung steigt an bis zum Idealwert von 13 Grad jährlicher Durchschnittstemperatur.

3. Heisseres Wetter bremst

  play
KEYSTONE/Walter Bieri


Das heisst, unter dieser 13-Grad-Schwelle steigt die Produktivität zwar mit der Temperatur an: Schliesslich ist es angenehmer zu arbeiten, wenn man nicht dauernd friert. Aber ab 13 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit wieder – und zwar schnell.

4. Hiesiges Klima meist ideal

  play
KEYSTONE/Alessandro Della Bella


Unser Land liegt im Landesschnitt mit etwa zehn Grad unter der magischen Grenze. Aber die sehr unterschiedliche Topografie sorgt dafür, dass die idealsten Gebiete genau in den Wirtschaftszentren liegen.  

5. Klimawandel macht uns arm

  play
KEYSTONE/Gatean Bally


Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die zu erwartende weltweite Klimaerwärmung viel teurer wird als angenommen. In den kommenden Jahrzehnten mag die Produktivität weltweit sogar noch steigen. Doch dann bricht sie bis zum Jahr 2100 scharf ab. Die Stanford-Forscher befürchten gar, dass dann in 77 Prozent der Länder die Menschen im Schnitt ärmer sein werden als heute – weil es heisser geworden ist.

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Bilder des Tages

Mehr zum Thema

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren

Social Stream


Das könnte dich auch interessieren

Bilder des Tages

Papa Bär auf Fischjagd
0 Reax

Heiss auf Blick am Abend

Schnügel des Tages

Schnügel vom 05.12.2016
0 Reax