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Herren der Unterwelt: Die berüchtigtsten Gangster-Bosse aller Zeiten

Du findest den «Paten» schon krass? Diese Gangster-Bosse legen nochmals einen drauf.

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1. Carlo Gambino

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By New York Police Department (http://www.freeinfosociety.com) [Public domain], via Wikimedia Commons


Carlo Gambino war einer der bekanntesten New Yorker Gangsterbosse und Kopf der nach ihm benannten Gambino-Familie. Der in Sizilien geborene Gambino kam 1921 in die USA und schloss sich mit 19 der La Cosa Nostra, dem US-Ableger der sizilianischen Mafia an. Schon als Teenager gehörte Mord zum Geschäft Gambinos. Unter dem Mafia-Boss Albert Anastasia legte Gambino eine steile Karriere hin. Nach dessen Tod wurde Gambino in den 60ern selbst Boss einer Bande. Die Gambino-Familie wurde die stärkste Gangster-Familie der USA. Sie verdiente 500 Millionen Dollar pro Jahr. Gambino regierte die New Yorker Unterwelt bis zu seinem Tod 1976.

2. John Gotti

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Public Domain


Gotti übernahm 1986 die Gambino-Familie. Er spielte mit den Medien, schaffte es auf Titelseiten der «Time» und des «New York Times Magazine». Dieses exponierte Auftreten machte ihn bei den anderen Mafia-Familien unbeliebt. Gleichzeitig schützte ihn die Aufmerksamkeit vor Attentaten. John Gotti wurde auch Teflon Don genannt. Denn es war praktisch unmöglich, ihn ins Gefängnis zu bringen. Er war der letzte grosse Mafia-Boss, der Hollywood-Style in einen Gerichtssaal laufen konnte und freigesprochen wieder rausging. Mit gewaltigem Aufwand schaffte es das FBI dann doch im Jahr 1992 Gotti zu verhaften.

3. Semion Mogilewitsch

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By The Federal Bureau of Investigation (FBI) [Public domain], via Wikimedia Commons


Mogilewitsch ist laut dem FBI der gefährlichste Gangsterboss der Welt und «Boss der Bosse» der russischen Mafia. Geboren wurde Mogilewitsch 1946 in Kiev. Mit einem Wirtschaftsstudium in der Tasche schloss er sich einer Gangster-Gruppe in Moskau an. Durch Betrug, Waffenhandel und Prostitution baute er sich ein Vermögen auf. Danach zog er in eine stark gesicherte Villa in Budapest, von wo er diverse Investitionen tätigte. Er übernahm die Inkombank, eine der grössten Privatbanken Russlands und einen Grossteil des Militärflugzeug-Herstellers Sukhoi. Bevor Alexander Litvinenko, KBG-Ermittler gegen organisiertes Verbrechen, verstarb, sagte er, Mogilewitsch habe ein gutes Verhältnis zu Wladimir Putin.

4. Kazuo Taoka

Ono Mitsuru, Taoka Kazuo und Tsuruta Koji. play
Ono Mitsuru, Taoka Kazuo und Tsuruta Koji. Public Domain, via Wikimedia Commons


Kazuo Taoka war einer der wichtigsten Yakuza-Bosse. Er führte die Yamaguchi-gumi, die grösste Yakuza-Gang, von 1946 bis 1981. Der Waise war in seiner Jugend Strassenkämpfer in Kobe. Sein Spitzname: der Bär. Weil er seinen Gegnern gerne die Augen auskratzte. Unter seiner Führung wuchs die Yamaguchi-gumi auf über 12'000 Mitglieder an. Taoka hatte so viel Macht, dass eine Gefängnisstrafe gegen ihn frühzeitig beendet wurde -  wegen einer kaiserlichen Amnestie.

5. Meyer Lansky

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By Al Ravenna, World Telegram staff photographer [Public domain], via Wikimedia Commons


Der Bankier des organisierten Verbrechens, Meyer Lansky, baute sich mit Alkoholschmuggel, Glücksspiel und Hotels ein riesiges Imperium in den USA und der Karibik auf. Gross wurde der polnische Einwanderer zusammen mit Lucky Luciano (siehe Punkt 7.) und Bugsy Siegel. Lansky war ein kalkulierender Geschäftsmann. Er zögerte nicht, seinen Kindheitsfreund Siegel erschiessen zu lassen, als er seinem Unternehmen Verluste brachte. Unter Gangstern wurde Lansky für seine Ehrlichkeit geschätzt, er hielt sich angeblich an jede Abmachung. Sein unglaubliches Gedächtnis erlaubte es ihm, die Buchhaltung seiner illegalen Aktivitäten nur im Kopf zu haben. Dadurch konnte ihm nie etwas nachgewiesen werden.

6. Wan Kuok-Koi

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AFP


Wan Kuok-Koi wurde in einem der ärmsten Slums Macaus geboren und wusste schon als Kind: er will nicht so arm bleiben. Schon als Kind gründete er eine Strassengang, Koi galt als sehr gewalttätig. Bald darauf trat er der grössten Triade Macaus, den 14K, bei. Koi wurde vor allem als Geldeintreiber im Glücksspiel-Business eingesetzt. Seine extreme Gewalt machte ihn bei Feinden berüchtigt. Er stieg innerhalb der Mafia schnell auf und stellte seinen Reichtum gerne zur Schau. Auch den Medien gegenüber gab er gerne Interviews. Er brachte sogar einen renommierten Regisseur dazu, einen Film über sich zu drehen. Er hiess «Casino» und kam 1998 ins Kino. Seine Selbstverliebtheit wurde ihm schliesslich zum Verhängnis. Als Koi Oberhaupt der 14K wurde, griff er die portugiesische Polizei an und wurde schlussendlich verhaftet. 2012 endete seine Haftstrafe.

7. Charles Luciano

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By New York Police Department. Hephaestos at en.wikipedia (Capture from Original Record File) [Public domain], from Wikimedia Commons


Luciano war Teil der Morello-Familie. Er arbeitete als junger Mann im Alkoholschmuggel unter Joe Masseria. Er lernte früh spätere Big Player wie Al Capone und Meyer Lansky kennen. Lucky Luciano organisierte das organisierte Verbrechen in den USA. Zusammen mit Lansky stellte er das National Crime Syndicate auf, eine Art Dachorganisation für alle Mafia-Familien. Dadurch hatte Luciano überall seine Hände im Spiel. Zudem fungierte er als Hirn hinter der Genovese-Familie, der Nachfolgerin der Morellos. Er wurde verhaftet und inhaftiert, wurde aber freigelassen unter der Bedingung, dass er die USA verlässt. Danach lebte er in Neapel.

8. Dawood Ibrahim

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AP


Indiens meistgesuchter Mann und Kopf des Syndikats D-Company heisst Dawood Ibrahim. Er war massgeblich an den 1993 Bombay Bomben-Attentaten beteiligt, dem schwersten Bombenanschlag Indiens. Dabei arbeitete er laut momentanem Wissensstand mit dem pakistanischen Geheimdienst zusammen. Die D-Company (das D steht für Dawood) hat ihre Finger im Drogenhandel, Erpressung, Schutzgeldgeschäfte in Bollywood, Waffenhandel, Glücksspiel, Menschenhandel, Prostitution und Auftragsmorde. Sie haben Verbindungen zu den Taliban und Al-Qaida. Obwohl die halbe Welt ihn sucht, weiss niemand, wo sich Ibrahim genau aufhält.

9. Pablo Escobar

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By Wrl6199 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons


Escobar war der wohl reichste Drogenbaron aller Zeiten. Sein Medellin-Kartell kontrollierte in den 70ern und 80ern den Kokainhandel in die USA. Damit machte er enorme Gewinne. Escobar war so reich, dass er Kolumbien einmal anbot, die 10 Milliarden Staats-Schulden zu bezahlen. Im Gegenzug dafür sollte die Regierung gewährleisten, dass er nie an die USA ausgeliefert wird. Laut einer Geschichte seines Sohnes verbrannte er in einer kalten Nacht zwei Millionen Dollar, um zu heizen. Escobar gab sich gerne als Unterstützer der armen Leute. Doch unter seinen Befehlen starben Tausende. Netflix veröffentlichte dieses Jahr die Serie «Narcos», die das Leben des Drogenbarons behandelt.

10. Al Capone

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By Wide World Photos, Chicago Bureau (Federal Bureau of Investigation) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons


Wenn Escobar der reichste Gangster war, dann war Alphonse «Al» Capone der berühmteste. Er wurde 1899 in New York geboren und stieg mit 14 aus der Schule aus. Danach schloss sich Capone dem Gangster Johnny Torrio an. Er stieg innerhalb der Gang schnell auf, 1925 übernahm er sie. Das Alkoholverbot machte ihn reich, durch illegales Handeln mit Alkohol verdiente die Mafia in Chicago über 60 Millionen pro Monat. Capone räumte jeden aus dem Weg, der sich ihm entgegenstellte. Dies gipfelte im Valentinstag-Massaker von 1929, bei dem er sieben rivalisierende Gang-Führer umbringen liess. Capone liebte es, die Nummer eins zu sein. 1931 musste Capone doch noch für längere Zeit hinter Gitter. Aber nicht wegen Schmuggel, Prostitution, Mord oder Erpressung, sondern wegen Steuerhinterziehung. Nach gut sieben Jahren kam er frei. Capone starb 1947 an Syphillis.

Capone galt im Gegensatz zu anderen Bandenführern als sehr fair. Er konnte sich zudem mit alten Feinden versöhnen und sie auf seine Seite ziehen. Frank Gallucio, der ihm seine berühmte Narbe zugefügt hat, wurde später sein Leibwächter. Weiterhin war Capone sehr tolerant, er akzeptierte auch Nicht-Italiener in seiner Organisation. Diese Faktoren trugen merklich zu Capones Erfolg bei.

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