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Horror-Experimente: Die grausamsten Menschenversuche

Kaum zu glauben, was der Mensch imstande ist, seinesgleichen anzutun. Diese schrecklichen Experimente wurden im «Namen der Wissenschaft» durchgeführt.

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Unit 731

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By Government of Japan [Public domain], via Wikimedia Commons

Die «Einheit 731» wurde 1932 als Geheimeinheit der japanischen Armee unter dem Kommando des Arztes Dr. Shiro Ishii gegründet. Sie betrieb während des Zweiten Weltkrieges im besetzten Nordosten Chinas eine Forschungsanstalt für die Entwicklung biologischer und chemischer Waffen. Dazu führte sie unter anderem sogenannte Vivisektionen, das Aufschneiden eines lebenden Menschen ohne Betäubung, durch. Zudem wurden den Opfern amputierte Gliedmassen an anderen Körperstellen wieder angenäht, sie wurden mit Krankheiten infiziert und bis zum Tod im Kreis geschleudert. Bei Waffentests wurden sie in verschiedenen Abständen um Granaten aufgestellt, um zu sehen, welche Verletzungen sie davon tragen. Die meisten Versuche wurden an chinesischen Gefangenen, aber auch an Russen und Amerikanern vorgenommen. Etwa 100'000 Menschen sollen durch die grausamen Experimente ums Leben gekommen sein. Durch ausgelöste Epidemien starben zusätzlich Tausende Unschuldige.

Tuskegee-Syphilis-Studien

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See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Von 1932 bis 1972 wurden in den USA die sogenannten Tuskegee-Syphilis-Studien durchgeführt. Dazu wurden 399 mittellose Bauern mit der Geschlechtskrankheit angesteckt. Der Zweck der Studie war, den natürlichen Verlauf der Erkrankung zu beobachten. Obwohl schon ab 1940 Penicillin als Syphilis-Heilmittel eingesetzt wurde, forschten das Gesundheitsministerium weiter. Die unwissenden Bauern wurden mit einer warmen Mahlzeit nach jeder Untersuchung und einer für sie sonst unbezahlbaren ärztlichen Behandlung angelockt. 28 der Infizierten starben während des Experiments und weitere 100 an den Folgen der Krankheit. Auffällig: Alle Opfer waren schwarz und die behandelnden Ärzte weiss. Bei einer weiteren Studie in Guatemala wurden von 1946 bis 1948 Gefangene, Soldaten und Geisteskranke mit Syphilis infiziert. Mindestens 83 Menschen starben. Erst 2010 entschuldigte sich die US-Regierung dafür.

Nazi-Experimente

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By Alexander Voronzow and others in his group, ordered by Mikhael Oschurkow, head of the photography unit [Public domain], via Wikimedia Commons

Die wohl bekanntesten Kriegsverbrechen wurden in den deutschen Konzentrationslagern von Nazi-Ärzten unter der Leitung von Eduard Wirth und Josef Mengele begannen. Zwillinge und Halbgeschwister wurden zusammengenäht, um zu sehen, ob daraus «eine neue Kreatur» entsteht. Menschen wurden in Eiswasser geworfen, um zu sehen, wie lange sie überleben. Menschen mit potenziellen Erbkrankheiten wurden ab 1933 sterilisiert. Die effektivste Sterilisations-Methode wurden ebenfalls durch schreckliche Experimente ermittelt. Den Frauen wurden beispielsweise die Eileiter verklebt oder Sexualorgane mit Röntgenstrahlen verbrannt.

Laboratorium Nr. 12

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Menschenversuche fanden auch in der Sowjetunion statt. In den 20er Jahren wurden im «Laboratorium Nr. 12» des Geheimdienstes tödliche Gifte an «Volksfeinden» erprobt. Die Existenz dieses Labors wurde nur durch einen Zufall Anfang der 90er Jahre bekannt, denn Russland hält die Akten über diese Experimente bis heute geheim. Mehr Gerüchte existieren über das russische Schlafexperiment. In den späten 40ern sollten fünf Menschen mit einem experimentellen Gas in einer Kammer für 15 Tage wachgehalten werden. Vier waren am Ende des Experiments noch am «Leben», aber flehten, das Gas wieder anzuschalten und sie in der Kammer zu lassen. Beim Versuch, die Testobjekte gewaltsam rauszuholen, soll ein Soldat getötet und ein weitere schwer verletzt worden sein.

MK Ultra

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Getty Images

MK Ultra war ein geheimes Forschungsprogramm der CIA, das von 1953 bis in die 1970er Jahre durchgeführt wurde. Ziel des Projekts war die Entwicklung eines perfekten Wahrheitsserums, für die Verwendung im Verhör von Sowjet-Spionen im Kalten Krieg, sowie die Möglichkeiten der Gedankenkontrolle zu erforschen. Das Programm umfasste Tausende Menschenversuche, bei denen ahnungslosen Testpersonen, darunter Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen, halluzinogene Drogen wie LSD und Mescalin verabreicht wurden. Die Experimente hatten zahlreiche körperliche und psychische Schäden zur Folge oder endeten teilweise sogar tödlich.

Stanford-Prison-Experiment

Das Stanford-Prison-Experiment ist zwar in keiner Weise mit den hier aufgeführten Verbrechen vergleichbar, trotzdem lieferte es erschreckende Erkenntnisse. Der US-Psychologe Philip Zimbardo wollte 1971 wissen, wie sehr Studenten ihr Verhalten ändern, wenn sie sich in der Rolle eines Gefängniswärters beziehungsweise eines Gefangenen befinden. Das Experiment musste bereits nach sechs Tagen abgebrochen werden, weil es eskalierte. Die Wärter nutzten ihre Macht aus und schikanierten die Häftlinge. Vor allem in der Nacht, wenn sie vermuteten, dass die Kameras abgeschaltet waren. Die Häftlinge hingegen wurden immer ängstlicher, obwohl alle wussten, dass es nicht real war. Die Wissenschaftler mussten sogar eingreifen, um Misshandlungen zu verhindern. Psychische Störungen trug niemand davon. Dieses Experiment wurde mehrmals verfilmt. 2015 wurde die jüngste Verfilmung präsentiert (siehe Trailer).

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