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Job-Interviews extrem: 10 Killerfragen von 10 CEOs

Bewerbungsgespräche gehören zum Berufsalltag dazu. Um dem Nervenflattern vorzubeugen, hat Quartz verblüffende Fragen von zehn CEOs zusammengestellt, die dir bei der Vorbereitung auf dein nächstes Job-Interview helfen werden.

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Michael Gregoire, CEO CA Technologies

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Alle Bilder: Getty


Michael Gregoire, der CEO von CA Technologies, hat mit seiner Lieblingsfrage zum Ziel, die Persönlichkeit des Bewerbers zu testen. «Die Frage zeigt auf, was die Bewerber von sich und ihrem Führungsstil halten» erklärt Gregoire. In der Theorie gibt es für die Frage keine richtige oder falsche Antwort - schlussendlich kommt es bei der Wahl eines Führungsstils auf das Unternehmen in Frage an. In einem Unternehmen mit flacher Hierarchie ist es besser, respektiert zu werden. Doch in einem Unternehmen, das mit seiner Aufgabenverteilung am kämpfen ist, kann es besser sein, eine Führungsperson zu haben, die einen strikten Kurs vorgibt.

Gordon Wilson, CEO Travelport

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Die Frage, die Gordon Wilson gerne in Interviews stellt, ist ziemlich offen. Doch der CEO von Travelport verfolgt damit ein bestimmtes Ziel: Herauszufinden, welche Bewerber Teamplayers sind. «Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Leute auf diese Frage mit den Vorteilen, die die Firma für ihr persönliches Leben bringen, antworten. Anstatt mit den Vorteilen, die sie selbst der Firma bringen könnten» sagt Wilson. Für ihn gehen die persönlichen Vorteile eines Jobs mit den Vorteilen, die der Bewerber der Firma bringt, Hand in Hand, denn «wenn du der Firma etwas Gutes lieferst, dann kommt das Persönliche von allein».

Zhang Xin, Mitgründerin und CEO SOHO China

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Zhang Xin, die Mitgründerin und CEO von SOHO China, kennt sich aus mit grossen Träumen. Denn ihre eigene Lebensgeschichte beweist, dass mit viel harter Arbeit alles möglich ist. Die Chinesin absolvierte in England ein Studium, nachdem sie sich in einer chinesischen Kleiderfabrik jahrelang durchackerte, um Geld für ihr Studium auf die Seite zu legen. Nach ihrer Ausbildung zahlten sich ihre Mühen aus: Sie gründete und leitete eine Büroimmobilienfirma, die heute zu den grössten Chinas gehört. Wenn Zhang Leute rekrutiert, ist sie vor allem an den «Freigeistern» interessiert - bei ihrem Hintergrund erstaunt diese Aussage nicht.

Rick Goings, CEO Tupperware

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Diese Frage wird aber nicht dem Bewerber gestellt, sondern den Menschen, die ihm auf seinem Weg zum Bewerbungsgespräch begegnet sind. Rick Goings, CEO von Tupperware, erklärt sein Vorgehen so: «Ich spreche mit dem Fahrer, der den Bewerber vom Flughafen abgeholt hat, mit meinem Assistenten und mit der Person am Empfang. Ich frage sie, wie sie vom Bewerber behandelt wurden. So erfährst du, wie diese Person mit anderen Menschen umgeht.» Die Art, wie seine Leute miteinander umgehen, ist Goings sehr wichtig - vor allem hinsichtlich des Teamgeists.

Ken Moelis, CEO Moelis & Co investment bank

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Ken Moelis, CEO bei der Moelis & Co Bank, fragt seine Kandidaten etwas Aussergewöhnliches. Auf Monopoly Bezug zu nehmen, soll die Bewerber überraschen: «Es ist eine gute Frage, um herauszufinden, wie die Leute Risiken einschätzen». Ausserdem bricht eine solche Frage bereits am Anfang des Gesprächs das Eis.

Roger Crandall, CEO MassMutual

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Für Roger Crandall sind gescheiterte Vorhaben nicht unbedingt ein Zeichen von schlechter Kompetenz. Wenn der Bewerber erklären kann, was er durch sein Scheitern gelernt hat, sagt das einiges über seine Art, Probleme zu analysieren aus, vor allem wenn sie erklären, «inwiefern sie durch diese Erfahrung besser geworden sind - als Mensch, Partner, Führungsperson und Manager», so Crandall.

Davide Serra, Gründer und CEO Algebris

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Davide Serra hat eine ähnliche Herangehensweise wie Crandall und fragt seine Kandidaten: «Was war der grösste Fehler, den du gemacht hast, und was hast du daraus gelernt?» Vor allem für Firmen, die in der Finanzwelt tätig sind, gibt es viele Risiken, die eingegangen werden müssen. Deswegen ist es für diese Unternehmen besonders wichtig, dass Führungspersonen bei schwierigen Situationen nicht in Panik geraten und Probleme analysieren können, um sie letztenendes zu beheben. Die Erfahrung, die man mit seinen eigenen Fehlern gesammelt hat, kann einem dabei behilflich sein.

Barbara Byrne, Vorsitzende Barclays

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Barbara Byrne sieht sich nicht als «klassische Interviewerin» - viel lieber führt sie bei einem Bewerbungsgespäch ihren 'Flugzeug-Test' durch und fragt sich: «Wenn ich auf einem Flug von New York nach LA neben dir sitzen würde, würde ich mich dabei zu Tode langweilen?» Die ideale Ausgangslage für interessante Gespräche sind ihr zufolge Kindheitsträume, denn «so erfährst du von Anfang etwas über die wahre Identität der Person, die vor dir sitzt.»

Charles Phillips, CEO Infor

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Charles Phillips, CEO von Infor, will bei einem Bewerbungsgespräch vor allem wissen, wie es mit der Persönlichkeit des Bewerbers aussieht. Deswegen führt er die Bewerber, zusammen mit anderen Führungspersonen der Firma, zum Essen aus.  «Ich möchte sehen, wie sich die Kandidaten in einer unstruktierten Umgebung verhalten» erklärt Phillips. Ein wichtiger Bestandteil des Tests ist die Weinliste - Phillips übergibt sie dem Bewerber. So muss sich der Kandidat entscheiden - soll er die anderen um Hilfe bitten? Soll er sich als Weinkenner verkaufen? Wählt er einfach die teuerste Flasche? «Wofür sie sich entscheiden und wie sie ihr Handeln erklären ist ein Teil des Tests» erläutert Phillips seinen Test; ausserdem sei das die ideale Möglichkeit, um zu beobachten, wie der Kandidat mit der Bedienung umgehe - er liebe das. Phillips endet den Test, indem er den Bewerber darum bittet, einen Witz zu erzählen. Daran kann er ablesen, ob jemand einen Sinn für Humor hat und ob er spontan agieren kann.

Atul Kunwar, CTO und Präsident Tech Mahindra

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Atul Kunwar hat keine spezifische Frage, die er bei jedem Bewerbungsgespräch stellt. Doch der Präsident von Tech Mahindra, einer international erfolgreichen IT-Firma, interessiert sich sehr für die Hobbies und Passionen der Kandidaten. Denn diese, so Kunwar, sind wichtig - ein Mensch, der sich in seiner Freizeit für etwas begeistern kann und sich stetig verbessern will, hat gute Voraussetzungen, auch im Job innovativ zu denken und sich einzusetzen.

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