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Jungpolitiker lancieren Petition: Party-Alarm in Zürich!

Das überparteiliche Komitee «Pro Nachtleben Zürich» will die Stadt auf die Probleme im Zürcher Nachtleben aufmerksam machen und lanciert darum heute eine Petition. Im Forderungskatalog gehts unter anderem um Lärmklagen und Partys am See.

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Mehr Party, weniger Hürden. play
Mehr Party, weniger Hürden. Keystone

Party machen gehört zu Zürich wie die Limmat und der Üetliberg. Schliesslich gibts hier das grösste Angebot in Sachen Bars und Clubs in der Schweiz. Alleine die 150 speziell auf das Nachtleben fokussierten Lokale generieren 450 Millionen Franken Umsatz jährlich. Doch die Stadt legt den Bar- und Clubbetreibern offenbar ständig Steine in den Weg. Dieser Ansicht ist der Verein «Pro Nachtleben Zürich», der aus Mitgliedern der Jungen Grünen, Jungen glp, Jungen CVP, Jungfreisinnigen sowie der Jungen SVP besteht. Konkret stören sie sich an der Mitteilung der Stadt vom letzten Sommer, die den Anwohnern erlaubt, Rekurse gegen Öffnungszeiten von Gastrobetrieben einzureichen.

Darum lancieren sie eine Petition, die mit ihrem Forderungskatalog dazu beitragen soll, das Nachtleben weiterhin attraktiv zu behalten.

1. Die Stadt Zürich bekennt sich zu einem lebendigen Nachtleben. Damit sollen nicht nur die Attraktivität der Stadt erhöht, sondern auch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze generiert werden.

2. Hohe Eintrittshürden abbauen und schlankere Regulierungen schaffen. Der Verein plädiert für eine Berücksichtigung der spezifischen Situation bei der Umsetzung von Vorschriften sowie für eine Vereinfachung beim Erwerb von Bewilligungen.

3. Ansprechpartner für das Nachtleben. Dieser soll den Austausch zwischen der Stadt und den Vertretern des Nachtlebens sowie den Anwohnern fördern.

4. Nachtleben findet auch draussen statt. Öffentliche Plätze wie das Seeufer oder der Sechseläutenplatz sollen neben Bars und Clubs auch als Partyorte genutzt werden. Dabei soll natürlich Rücksicht auf andere genommen sowie der eigene Abfall entsorgt werden.

5. Nichtkommerzielles Nachtleben. Die Stadt soll mehr Jugendräume schaffen und Durchführungen von Openair-Events vereinfachen. Auch sollen die Zulassungskriterien von 25 Jahren bei den «Jugendbewilligungen» überdenkt werden.

6. Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen bei Lärmklagen. In solchen Fällen sollen nicht nur die Anzahl der Beschwerdeführer und der Eröffnungszeitpunkt des Lokals berücksichtigt werden, sondern auch der Quartierzuzug des Beschwerdeführers.

7. Liberale Praxis für Aussenwirtschaften. Das Komitee fordert eine Zulassung für die Aussennutzungen bis Mitternacht oder darüber hinaus an geeigneter Lage.

 

Was nervt dich am Zürcher Nachtleben und was würdest du verbessern wollen? Schreibe uns auf Facebook, in die Kommentare oder per Mail auf redaktion@blickamabend.ch!

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