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Kampf ums Stöckli: In St. Gallen kommts zum Duell

2011 kehrte Thomas Müller der CVP den Rücken. Im Kampf ums Stöckli hofft er nun auf Stimmen aus seiner alten Partei.

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Kampf ums Stöckli: Paul Rechsteiner (l.) und Thomas Müller. play
Kampf ums Stöckli: Paul Rechsteiner (l.) und Thomas Müller. zvg

Das Duell ist eröffnet. Am 15. November kämpft der St. Galler SP-Mann Paul Rechsteiner (63) im zweiten Wahlgang um seine Wiederwahl in den Ständerat. Sein Herausforderer: Thomas Müller (62), SVP-Nationalrat und Stadtpräsident von Rorschach. Die Ausgangslage birgt Zündstoff. 2011 wechselte Müller mit grossem Tamtam von der CVP zur SVP. Seine Begründung damals: Die  CVP stehe nicht genug für die Schweiz ein. Die Antwort seiner brüskierten Parteikollegen folgte prompt: Die CVP Rorschach sprach von einem «charakterlosen Parteiwechsel».

Im Kampf um den Sitz im Stöckli könnte ihm der Wechsel-Zoff nun zum Verhängnis werden. Denn um den Gewerkschaftspräsidenten Paul Rechsteiner zu schlagen, ist Thomas Müller auf jede Stimme angewiesen – auch auf jene der CVP.

Die CVP hat sich nach dem schlechten Abschneiden ihres Kandidaten Thomas Ammann im ersten Wahlgang selbst aus dem Rennen genommen.

Müller betont zwar oft, in der CVP nach wie vor Rückhalt zu geniessen – doch stimmt das wirklich? An der gestrigen Versammlung hat die Partei entschieden, keinen der verbleibenden Kandidaten zu unterstützen. Und auch die Resultate des ersten Wahlgangs sprechen eine andere Sprache: So hat Müller von der CVP lediglich 816 Stimmen erhalten – bei total 57 124 Stimmen eine winzige Zahl.

CVP will Müller nicht zur Wahl empfehlen.

Die Hoffnungen des SVP-Politikers dürften nun auf der anderen Mitte-Partei ruhen: Die FDP hat Müller am kommenden Mittwoch zu einem Hearing eingeladen. «Dabei wird sich entscheiden, ob wir Thomas Müller am 15. November zur Wahl empfehlen werden», sagt Geschäftsführer Adrian Schumacher.

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