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Kebab hatte zu viele Zwiebeln: Ösi kassiert Busse für zu lautes Görpsen

Die kuriose Szene mit üblem Nachgeschmack spielt sich am Wiener Praterstern ab.

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Täter: Der Baarkeeper Edin Mehic. play
Täter: Der Baarkeeper Edin Mehic. Facebook/Edin Mehic

In einem Facebook-Post schildert der in Österreich lebende Edin Mehic, was er «an einem schönen Sonntagnachmittag» am Wiener Praterstern erlebt hat. Er habe Hunger verspürt und sich einen Döner gegönnt - «wie immer mit bissi scharf und Zwiebeln», schreibt der Barkeeper.

Tatwaffe: Ein Döner Kebab mit extra viel Zwiebeln. play
Tatwaffe: Ein Döner Kebab mit extra viel Zwiebeln. Getty Images

«Ich verliess den Laden, verspürte jedoch ein komisches Gefühl.» Er spürt, dass irgendetwas kommt, aber kann es nicht mehr halten: «BAM: Ali hat zu viele Zwiebel erwischt! Dieser schlimme Finger! Ich rülpste... Befreiend! Jeder kennt dieses Gefühl!!!» Kaum hatte sich Edin erleichtert, kommt der üble Nachgeschmack. Ein Polizist spricht ihn an: «Die übliche, freundliche Begrüssung fiel aus.» Er werde angezeigt wegen «Anstandverletzung.»
 

Tatort: Der Wiener Prater in Österreichs Hauptstadt. play
Tatort: Der Wiener Prater in Österreichs Hauptstadt. Getty Images

«Aber wieso?», fragt sich Edin. Habe er etwa zu viel CO2 ausgestossen? Doch auch die lange Diskussion mit dem Gesetzeshüter bringt nichts mehr. Der «Täter» erhält eine Busse in Höhe von 75 Franken. Für einen Görpser wohlgemerkt! Edin meint: «Also wenn die Wiener Polizei echt keine anderen Sorgen hat, als Menschen aufzuhalten, die rülpsen, dann bin ich mir sicher, dass auch weiterhin der ‹schöne› Wiener Praterstern Tatort von Verbrechen sein wird...» Hier würden keine Verbrechen bekämpft, sondern Einwohner schikaniert und zur Kasse gebeten.

Hier seht ihr Edins vollständigen Post - inklusive Beweisfoto der erhaltenen Strafverfügung:

Postby

Die Begründung der Busse lautet: «Sie haben am Praterstern Ausgangsbereich Richtung Praterstrasse durch folgende Begehungsweise den öffentlichen Anstand verletzt: lautes Rülpsen nächst der Polizeibeamten.» Die Strafverfügung ist besonders absurd, wenn man bedenkt, dass der Wiener Prater gemäss «oe24» mit einer «ausufernder Gangster- und Drogen-Szene» zu kämpfen hat. «Ich danke Euch für eure Ambition, das Problemviertel sicherer gemacht zu haben», schreibt Edin abschliessend. Sein Facebook-Post wurde bereits über 400 Mal geteilt.

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