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Kein Elektro-Schrott: Die Zukunft ist da! Elektrisierende Höhepunkte aus Paris

Am Pariser Autosalon werden bis zum 16. Oktober über eine Million Besucher erwartet. Diese sehen, wie die E-Auto-Welle unaufhaltsam voran rollt. Wir zeigen die besten Ideen – und viele bereits käufliche Stromer.

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1. Renault Trezor

Das Heimspiel in Paris nutzt Renault für die Vorstellung des Trezor. Die vielversprechende Studie ist 4,7 Meter lang und lediglich 1,08 Meter hoch. Der sportliche Elektro-Flitzer sprintet mit einem 350 PS starken E-Motor (380 Nm) in weniger als vier Sekunden auf Tempo 100. 300 Kilometer ohne Steckdosen-Stopp sollen dereinst drinliegen, unter anderem dank einer aus der Formel-E-Rennsport-Serie übernommenen Bremsenergie-Rückgewinnung und dem (für ein E-Auto) geringen Gewicht von 1,6 Tonnen.

2. Opel Ampera-e

Der Nachfolger des 2011 lancierten Ampera erhielt ein Akku-Tuning, das ihm dank einer Akku-Kapazität von 60 kWh 500 Kilometer Reichweite bringen soll (auf öffentlichen Strassen fuhr der Stromer laut Opel 417 Kilometer ohne Steckdosen-Stopp von London nach Paris). Der 204 PS starke E-Motor erzeugt 360 Newtonmeter. Auf 4,17 Metern bietet der Ampera-e Platz für fünf Passagiere und 381 Liter Gepäck. Erhältlich ist Opels mobile Zukunft ab kommenden Frühling zu einem «erschwinglichen Preis» – dieser dürfte bei rund 35'000 Franken liegen.

3. Mercedes Generation EQ

Mit dem Generation EQ legt auch Mercedes den Elektro-Schalter um. Die SUV-Studie ist alles andere als ein «Verzichts-Auto»: Dank zwei Elektromotoren (je einen an Vorder- und Hinterachse) 408 PS und 700 Nm stark, beschleunigt das Konzept über alle vier Räder in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h. Mit einer Batterie-Kapazität von 70 kWh soll die Fahrt bei Serien-Reife 500 Kilometer weit führen.

4. VW I.D.

Ein Jahr nach dem Abgas-Skandal setzt auch VW auf den Elektroantrieb und zeigt in Paris eine E-Studie namens I.D.. Mit einem 170 PS starken E-Motor gehts – wahrscheinlich nicht vor 2020 – in acht Sekunden auf Tempo 100. Der Akku soll für mindestens 400 Kilometer reichen. Damit VW den nächsten Trend nicht verschläft, soll der kompakte Stromer ab 2025 auch autonom fahren. Zudem will VW seine geplanten Mobilitätsdienstleistungen (Stichwort «Car Sharing») in einer 13. Konzernmarke (Name noch offen) unterbringen.

5. Citroën Cxperience Concept

Nicht ganz elektrisch, aber immerhin einen Plug-in-Hybriden präsentiert Citroën in Paris. Verbrenner- und Elektro-Motoren leisten zusammen 300 PS. Die rein elektrisch fahrbare Reichweite taxieren die Franzosen mit rund 60 Kilometern. Und die Serienchancen? Dazu heissts bei Citroën nur: «Das Konzept gewährt einen interessanten Ausblick auf eine mögliche neue Limousine.»

6. Smart Electric Drive

Die Mercedes-Tochter elektrisiert sein knuffiges Trio aus Fortwo, Fortwo Cabrio und Forfour. Ob Cabrio oder Coupé, ob Zwei- oder Vier-Plätzer: der E-Smart kommt mit 81 PS (160 Nm) starkem E-Motor auf eine Reichweite von 160 Kilometern. Anfangs 2017 gibts die smarten Smart bei europäischen Händlern, in die Schweiz rollen sie erst im Herbst 2017.

7. Renault Zoe

Reichweitenangst adieu: Die magische Grenze von derzeit rund 300 Kilometern knackt auch der neue Renault Zoe dank aufgepeppten Batterien locker – Renault-Boss Carlos Ghosn verspricht eine Reichweite von rund 400 E-Kilometern. Der elektrische Clio-Bruder ist in der Schweiz ab 26'200 Franken erhältlich.

8. Formula Giol

In Paris zeigt der Ingenieur Luciano Giol mit dem Formula Giol ein E-Gefährt der skurrileren Sorte: Zwei Motoren mit insgesamt 100 PS schiessen das dreirädrige Biest auf über 250 km/h. Wenns der Giol zur Serienreife schafft, soll er «ein preiswertes Dritt- oder Viert-Fahrzeug für angenehme Fahrten» werden – noch Fragen?

9. Porsche Panamera 4 E-Hybrid

Auch Sportwagenhersteller wie Porsche stürmen elektrisch in die Zukunft – zumindest teilweise: Der neue Panamera ist ab Mitte April 2017 in der Schweiz mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb erhältlich (ab 131'500 Franken). Mit 462 PS und 700 Newtonmetern Leistung knackt der Allradler in 4,6 Sekunden die 100 km/h-Marke. Übrigens: Im Gegensatz zu anderen Plug-in-Hybriden unterstützt der E-Motor den Biturbo-Benziner aber auch über die 140 km/h-Marke hinaus.

10. BMW i3

Ebenfalls eines der in Paris ausgestellten Serien-Highlights: der aufgewertete BMW i3. Ein vergrösserter Akku ermöglicht 300 Kilometer Elektro-Fahren, mit 170 PS unterm Blech gehts in 7,3 Sekunden auf Tempo 100. Den neuen i3 gibts inklusive Verbrenner-Motor (zum Steigern der Reichweite) bereits beim Schweizer Händler (ab 36'900 Franken).

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