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Keine Theorien, sondern Fakten! Die 5 grössten Verschwörungen der Geschichte

Kaum zu glauben, aber hier handelt es sich nicht um verrückte Theorien, sondern um echte Ereignisse.

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1. Operation Snow White - Scientology vernichtet Regierungsdokumente.

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ZVG


In den 70er Jahren untersuchte die US-Regierung die Church of Scientology. Vor allem das Finanzministerium interessierte sich für die Organisation und behauptete, dass diese mehrere Millionen Dollar Steuern dem Staat schulden.

Um ein negatives Bild auf Scientology zu verhindern, lancierte das «Guardian's Office» (Geheimdienst von Scientology) die Operation Snow White. Das Ziel der Operation war es, belastende Dokumente zu vernichten. Für die Operation wurden über 5000 Menschen eingesetzt, welche die Regierung infiltrierten, Telefone verwanzten und Dokumente stahlen.  Als die Verschwörung aufgedeckt wurde, wurden mehrere hochrangigen Scientologen (inkl. Mary Sue Hubbard, die Frau des Gründers) zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Scientology distanzierte sich von dem Vorfall un behauptete später, dass das Guardian's Office eigenständig handelte. Alle Beteiligten der Operation wurden aus der Kirche ausgeschlossen.

2. The White House Coup - Geschäftsmänner wollen den US-Präsidenten stürzen und durch einen Führer ersetzen.

Präsident Roosevelt unterzeichnet den Social Security Act. play
Präsident Roosevelt unterzeichnet den Social Security Act. ZVG


Heutzutage wird der Faschismus als Manifestation des Bösen angesehen, doch das war nicht immer so. Bevor der Zweite Weltkrieg ausbrach, galten Deutschland und Italien als Paradebeispiele für wirtschaflichen Aufschwung, der grösstenteils durch den Faschismus erbracht wurde. Auf der ganzen Welt fanden sich Sympathisanten dieser Regierungsart, so in: Schweden, England und auch den USA.

Vielen reichen Geschäftsmännern war der amtierende US-Präsident Franklin D. Roosevelt ein Dorn im Auge. Seine sozialen Reformen (New Deal) standen ganz im Gegensatz zu ihren wirtschaftlichen Vorstellungen. 1933 wollten sie Roosevelt stürzen und gegen einen charismatischen Führer ersetzen, während sie im Hintergrund die Fäden zogen. Der neue Führer hätte der Generalmajor Smedley D. Butler werden sollen, der grosses Ansehen bei Veteranen besass. Als Butler über den Putsch informiert wurde, meldete er die Verschwörung sofort dem Präsidenten. Obwohl Butler vor dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten aussagte, wurde keiner der Verschwörer angeklagt.

Übrigens: Einer der bekanntesten Verschwörer war Prescott Bush, der Grossvater von George W. Bush.

3. Die Dreyfus-Affäre - Jüdischer Offizier wird des Landesverrats beschuldigt.

Dreyfus bei seiner Degradation. play
Dreyfus bei seiner Degradation. ZVG
 

Alfred Dreyfus war ein französischer Offizier und der erste Jude, der den Rang eines Hauptmanns erreichte. Im imperialistischen Frankreich war, wie in anderen Ländern auch, die Nation das Wichtigste überhaupt. Trotz seiner makellosen Akte, traute man Dreyfus wegen seiner jüdischen Abstammung nicht. Für viele war Dreyfus an erster Stelle Jude und erst an zweiter Stelle patriotischer Franzose.

1894 wurde Dreyfus des Landesverrats zugunsten des Deutschen Kaiserreiches beschuldigt. Die Deutschen waren zu dieser Zeit der erbittertste Feind von Frankreich und der Verlust von Elsass-Lothringen schmerzte die ganze Nation. Ein Kriegsgericht erklärte Dreyfus in wenigen Tagen für schuldig und verbannte ihn lebenslänglich auf die Teufelsinsel in Französisch-Guayana.

1898 wurde der bekannte Journalist und Schriftsteller Émile Zola auf die Geschichte aufmerksam. Seine Untersuchungen zeigten auf, dass es tatsächliche Dokumente einer Spionage gab, diese jedoch nicht Dreyfus belasteten und er nur als Sündenbock eingefügt wurde. In einem offenen Brief (J’accuse…!) beschuldigt er den Präsidenten Frankreichs dem Fehlurteil. In den folgenden Jahren spaltete sich die französische Nation in Pro- und Kontra-Dreyfuss-Anhänger und die Affäre formte sich zum Prozess des Jahrhunderts. Erst 1906 wurde Alfred Dreyfus von Frankreich für unschuldig erklärt und rehabilitiert.

4. CIA förderte abstrakte Kunst, um eine intellektuelle Obermacht gegen die UDSSR zu sichern.

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Getty Images
 

In den 50ern und 60ern genoss die Kunst kein grosses Ansehen in Amerika. Selbst Präsident Truman äusserte sich missfallend über die Kunst: «Wenn das Kunst ist, bin ich ein Hottentot!». Die Tatsache, dass viele Künstler Ex-Kommunisten waren, half der Kunst-Welt auch kein Stückchen weiter.

Diesem Anti-Intellektualismus steuerte die CIA gezielt entgegen. Sie förderten junge kreative Künstler, die ausserhalb der Norm dachten und zeigten, dass die Menschen in den USA sich frei entfalten konnten (ohne sozialkritische Botschaft). Dies war ein klarer Gegensatz zum Sozialistischer Realismus, der in der UDSSR praktiziert wurde und eine politisch repressive Kunstrichtung war.

Zu dieser Zeit waren die meisten CIA-Mitarbeiter Yale- oder Harvard-Abgänger und sammelten selbst Kunst. Vor allem Künstler des Abstrakten Expressionismus wurden mit hohen Subventionen gefördert. Die bekanntesten darunter: Pollock, Rothko, de Kooning und Motherwell. Dank der CIA florierte die Kunst in Amerika und New York wurde zum neuen Brennpunkt von Kreativität und Intellektualität.

5. Versenkung der RMS Lusitania - War das Schiff ein legitimes Ziel?

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ZVG
 

Am 17. Mai 1915 wurde das Passagierschiff Lusitania vor der Küste Irlands von einem deutschen U-Boot versenkt. 1198 Menschen starben beim Unglück, darunter 128 Amerikaner. Die Deutschen behaupteten, dass auf der Lusitania Kriegsmaterial transportiert wurde und das Schiff deshalb ein legitimes Kriegsziel war. Die Amerikaner sahen die Versenkung jedoch als feigen Angriff auf unschuldige Zivilisten und es bildete sich ein stärkeres Bündnis zur Entente, mit einem aktiven Kriegsbeitritt zwei Jahre später.

2008 untersuchten irische Taucher das Wrack. In einem bis anhin unbekannten Abteil des Schiffes, fanden die Taucher vier Millionen Remington .303 Patronen, welche vom britischen Militär benutzt wurden. Der Fund würde beweisen, dass die Lusitania tatsächlich ein legitimes Ziel des deutschen U-Boots war. Als 2009 ein Forscher-Team des Discovery Channels das Wrack untersuchte, fand sie es «durchlöchert wie ein Schweizer Käse» vor. Mit einem ferngestäurtem Tauchboot filmte das Team das Wrack und fand nicht detonierte Sprenkörper, die erst nach der Versenkung dort hin gelangen konnten . Für Professor William Kingston von der Trinity Universität in Dublin ist klar, dass: «Die Royal Navy erhebliches unternommen hat, um zu verhindern, dass irgendetwas in der Lusitania gefunden werden könnte.»

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