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Klimawandel, Touristen, Verschmutzung: 5 idyllische Orte, die bald verschwinden könnten

Alle haben eins gemeinsam: Sie sind wunderschön und durch uns Menschen bedroht.

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1. Seychellen

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Tobias Alt, CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0

Die Republik Seychellen umfasst etwa 115 Inseln, die in zwei Hauptgruppen aufgeteilt sind. Wie lange sie jedoch noch in dieser Art existieren, steht in den Sternen. Durch Wasserverschmutzung und steigende Wassertemparaturen erbleichen oder sterben grosse Teile der Korallenriffe ab und ganze Ökosysteme werden zerstört. Dies hat fatale Folgen für die Fischbestände rund um die Inseln. Diese sind für die Wirtschaft der Seychellen immens wichtig. Hinzu kommt der steigende Meeresspiegel und die damit verbundene Stranderosion, die über längere Zeit für den Untergang der traumhaften Inselgruppe sorgen.

Die traumhaften Strände und die vielfältige Fauna und Flora locken viele Touristen auf die Inseln vor der ostafrikanischen Küste. Fast 60 Prozent der Landfläche steht unter Schutz, zwei Gebiete wurden von der UNESCO sogar zum Weltnaturerbe erklärt. Und das aus gutem Grund: Die Inseln und die umliegenden Gewässer bieten vielen einzigartigen, streng geschützten Tieren Heimat, wie dem grössten Fisch unserer Meere: dem Walhai.

2. Die Galapagosinseln

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Gemeinfrei

Jeder, der schon einmal Biologieunterricht hatte, wird diese Destination zumindest vom Namen her kennen. Auf den Galapagosinseln herrscht eine ungemeine Vielfalt an Pflanzen und Tieren, davon ist fast die Hälfte an keinem anderen Ort auf der Welt zu finden. Weltbekannt ist die Galapagos-Riesenschildkröte, deren Bestände sich verkleinern, obwohl 97% der Landfläche und 99% der sie umgebenden Gewässer unter strengem Naturschutz stehen.

Die Galapagosinseln liegen im östlichen pazifischen Ozean und gehören zu Ecuador, obwohl sie etwa 1000 km von der Küste Ecuadors entfernt sind. Mehr als die Hälfte aller endemischen Tierarten, also alle die nur an diesem Ort existieren, gilt als gefährdet. Ein Grund dafür sind von Schiffen eingeschleppte Krankheiten oder Tiere, wie zum Beispiel Ratten, Rinder, Hunde und Schafe, die einheimische Spezies verdrängen. Ein weiterer Grund ist der Tourismus und die damit verbundene Verschmutzung der Inseln. Die Traumdestination eines jeden Biologielehrers wird jedes Jahr von bis zu 160’000 Touristen bereist (zum Vergleich: die Einwohnerzahl liegt bei 26’000).

3. Venedig

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Pixabay

Die italienische Lagunenstadt droht im Wasser zu versinken. Grund dafür sind Verschiebungen der Kontinentalplatten. Ganze acht Zentimeter könnte die Kunst- und Kulturhochburg in den nächsten zwanzig Jahren absinken. Dies hat zur Folge, dass die natürlichen Barrieren der Lagune im Falle einer Überschwemmung immer weniger entgegenzusetzen haben. Hinzu kommt, dass der Meeresspiegel ansteigt und immer mehr Überschwemmungen erwartet werden. Waren es um 1900 noch ca. 10 Überschwemmungen pro Jahr, stieg diese Zahl bis heute auf über 60, Tendenz steigend. Selbst aufwendige Rettungsbauten werden das Unvermeidliche wohl bloss hinauszögern.

4. Malediven

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Gemeinfrei

Die Malediven sind ein Inselstaat westlich von Sri Lanka im Indischen Ozean bestehend aus mehreren Atollen und 1196 Inseln. Sie sind aufgrund ihrer vielen schönen Palmenstrände mit klarem blauem Wasser und weissem Sand sehr beliebt für Badeferien. Jedes Jahr besuchen knapp 800’000 Menschen die verschiedenen Inseln und erfreuen sich an abgelegenen, ruhigen Stränden und durchgehenden Aussentemperaturen von 25-30 Grad. Durch den Klimawandel und den damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels laufen die Inseln jedoch in Gefahr, im Meer zu versinken.

Mögliche Rettungs-Optionen, wie Land aufzuschütten, oder künstliche, schwimmende Inseln zu errichten, kursieren zwar, viel eher aber muss das ganze Volk in ein paar Jahren wegziehen und die Inseln den Fluten überlassen. Präsident Mohamed Nasheed begann deshalbnein Programm, das einen Prozentsatz des Staatshaushalts zum Kauf eines neuen Landes vorsieht.

5. Alpengletscher

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Gemeinfrei

 

Die Alpen, das höchste Gebirge im Inneren Europas, sind ebenfalls durch den Klimawandel in Gefahr. Durch die jährliche Zunahme der Aussentemperatur beginnen die Gletscher, zu schmelzen. Seit 1980 sind 20-30 Prozent des Eises der Gletscher geschmolzen. Die Gletscherschmelze bringt einige Probleme mit sich. So wird die Artenvielfalt der Alpen massiv bedroht, da Pflanzen, die alpine Bedingungen benötigen, weiter nach oben gedrängt werden und sich ihr Lebensraum so minimiert. Zudem stabilisiert das Eis in hohen Zonen teilweise Felsen und Geröll. Schmilzt dieses Eis, sind zahlreiche Dörfer in den Bergregionen von Felsstürzen und Lawinen bedroht.

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