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Köppel will nicht ins Stöckli: «Kein Thema für mich»

ZÜRICH - Die Bürgerlichen müssen beim Ständerat in den zweiten Wahlgang – nun solls statt Vogt der neue SVP-Überflieger richten. Während Vogt Köppel den Weg frei machen würde, winkt der «Weltwoche»-Chefredaktor ab.

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Roger Köppel Keystone

Hinter dem gewählten SP-Schwergewicht Daniel Jositsch (187 776 Stimmen) haben die beiden ­bürgerlichen Kandidaten Ruedi Noser (148 558 Stimmen) und Hans-Ueli Vogt (123 144 Stimmen) die besten Resultate bei den Zürcher Ständeratswahlen erzielt. Deshalb hofft das rechte Lager, im zweiten Wahlgang am 22. November diesen Sitz erobern zu können.

Natalie Rickli wünscht sich, dass jetzt Roger Köppel in den Kampf um den zweiten Sitz im Stöckli eingreift. «Ich könnte mir vorstellen, dass Roger Köppel durchaus Wahlchancen hat – das hat sein sehr gutes Wahlresultat gezeigt», sagt Rickli, die von Köppel um fast 11 000 Stimmen geschlagen wurde.

«Bin für alles offen»

«Wir müssten dies sicher noch mit Hans-Ueli Vogt absprechen, aber ich fände es super, jetzt, da Köppel noch mitten im Wahlkampf steckt, dass man ihn ins Rennen um diesen Sitz schickt.»

Vogt meint dazu gegenüber Blick.ch: «Ich persönlich bin für alles offen. Es soll derjenige antreten, der nach der Einschätzung der Partei die besten Wahlchancen hat.»

Zum «Tages-Anzeiger» sagte Roger Köppel heute Morgen: «Das ist kein Thema. Ich konzentriere mich auf mein Mandat als Nationalrat. Dieser Rucksack ist schwer genug.»

Definitiv entscheiden will die SVP-Parteispitze aber erst morgen Abend.

Bürgerliche sollten Kräfte bündeln

Sicher ist: FDP und SVP hätten bessere Chancen auf einen bürgerlichen Zürcher Sitz in der kleinen Kammer, wenn sie ihre Kräfte bündeln würden – sprich eine der beiden Parteien ihren Kandidaten zurückzöge. «Die FDP wird darauf hinweisen, dass Ruedi Noser das zweitbeste Resultat erzielt hat und überdies wohl mehr Stimmen in anderen Lagern zu holen imstande ist», kommentierte die «NZZ» heute. Und die SVP als mit Abstand stärkste Partei im Kanton werde «wohl kaum geneigt sein», ihren Kandidaten aus dem Rennen zu nehmen.

Und wenn zwei sich streiten, könnte am Schluss gar ein Dritter lachen: der Grüne Bastien Girod. Der sagte letzte Woche noch zu Blick am Abend, dass er sich auf eine zweite Runde einlassen will, sollte Daniel Jositsch im ersten Wahlgang auf Anhieb gewinnen. Entscheiden will die Partei erst heute Abend definitiv.

Roger Köppel Roger Köppel: «Ich bin kein zweiter Blocher»
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