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Komfortabler Zug: BLS peppt seine Nina-Züge auf

In den Nina-Zügen reist es sich jetzt komfortabler. Die BLS investiert 31 Millionen Franken in Multifunktionsabteile und weitere Goodies.

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Frischer Wind: Die «Gürbe» fährt durchs Gürbental. play
Frischer Wind: Die «Gürbe» fährt durchs Gürbental. zvg

Der Nina-Zug mit der Nummer «006» und dem Taufnamen «Gürbe» verkehrt jeweils auf den Linien S5, S6, S7 und S44 im Raum Bern–Neuenburg und im Raum Zentralschweiz.

Die «Gürbe» ist der erste Zug, den die BLS in den letzten Wochen in Bönigen  bei Interlaken modernisieren liess. Vertreter der Medien konnten die Komposition heute begutachten. Die augenfälligste Neuerung des Modernisierungsprogramms ist der neue Anstrich.

Der Fahrgastraum ist jetzt auch besser ausgeleuchtet. Es gibt ein zusätzliches Multifunktionsabteil und eine Stehzone. Auch neu ist das in der Zugsmitte und im Niederflurbereich angeordnete 1.-Klasse-Abteil mit 20 Sitzplätzen – zuvor waren es nur 16.

Dank der Verschiebung des 1.-Klasse-Abteils wird einerseits der Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen und andererseits die Kundenlenkung auf dem Perron verbessert. Wesentlich für die Sicherheit der Fahrgäste sind die Lichtgitter bei den Türen.

Daneben gibts noch zahlreiche technische Neuerungen, die etwas weniger ins Auge stechen, wie beispielsweise das Nachrüsten der Brandmeldeanlage und der Energiezähler.

So können die Ninas sechs Jahre länger fahren.

Insgesamt 36 Nina-Züge der BLS-Flotte werden in den drei kommenden Jahren ins «Refit» geschickt. Das kostet 30,7 Millionen Franken. Die Werkstatt in Bönigen musste für das gesamte Projekt zehn neue Mitarbeiter anstellen.

Mit der Modernisierung erhält die BLS komfortablere, technisch stabile und auf die künftigen Marktanforderungen ausgerichtete S-Bahn-Züge. Mit all den Massnahmen sollen sie für viele weitere Jahre fit gemacht werden – voraussichtlich können die Ninas bis etwa 2035 weiterfahren. Sie bleiben damit rund sechs Jahre länger im Einsatz als ohne die Massnahmen.

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