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«Kurzer», «Barbie» und «Suppenkoch»: Die Spitznamen der Drogenbosse

Knapp sechs Monate nach seinem spektakulären Gefängnisausbruch, wurde «El Chapo» wieder gefasst. Der Mexikaner und viele andere Drogenbarone sind vor allem unter ihren kuriosen Übernamen bekannt. Doch was bedeuten sie?

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1. «El Chapo»

Für «El Chapo» läuft es im Moment nicht so gut: Jetzt wurde auch noch sein Sohn entführt. play
Für «El Chapo» läuft es im Moment nicht so gut: Jetzt wurde auch noch sein Sohn entführt. Keystone

Hätten wir berichtet, dass Joaquín Guzmán wieder im Gefängnis sitzt, würden viele Leser wahrscheinlich im Dunkeln tappen. Der mexikanische Drogenboss ist besser als «El Chapo» (der Kurze) bekannt. Der Spitznamen bezieht sich auf seine geringe Körpergrösse von ungefähr 168 Zentimeter. Manche Quellen schreiben, dass der 57-Jährige sogar nur 1.55 Meter misst.

2. «El Más Loco»

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ZVG

«Der Verrückteste» oder auch «El Chayo» (Rosenkranz) nannte man Nazario Moreno González, den Gründer des Drogenkartells «La Familia Michoacana». Er wurde nach einem Feuergefecht im Westen Mexikos im Dezember 2010 erstmals offiziell für tot erklärt, obwohl seine Leiche nie gefunden wurde. Im März 2014 wurde er zum zweiten Mal erschossen.

3. «La Barbie»

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Reuters

Den Übernamen «La Barbie» erhielt Edgar Valdez Villarreal von seinem Football Coach. Zuvor wurde er wegen seines Aussehens «Ken» (die männliche Barbie) genannt. Valdez Villarreal wurde in Texas geboren und war der erste US-Bürger, der bis in die höchsten Führungsebenen des mexikanischen Drogenhandels aufstieg. Er führte die Killerkommandos von Kartellboss Arturo Beltrán Leyva. Im August 2010 wurde «La Barbie» nahe Mexiko-Stadt verhaftet und letzten Oktober an die USA ausgeliefert.

4. «La Tuta»

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Reuters

Weil Drogenbaron Servando Gómez Martínez in seinem früheren Leben Grundschullehrer war, trägt er die Spitznamen «La Tuta» (Der Lehrer) und «El Profe» (Der Professor). Er stand auf der von der mexikanischen Regierung 2009 veröffentlichten Liste der 37 meistgesuchten Drogenbosse und wurde am 4. März 2015 von der Bundespolizei gefasst.

5. «El Barbas»

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AFP

Marcos Arturo Beltrán-Leyva alias «El Barbas» (Der Bärtige) war der oberste Chef des Beltrán-Leyva-Kartells, das sich 2008 vom Sinaloa-Kartell abspaltet und mit Los Zetas verbündet. «Der Boss der Bosse» stieg schnell zu einem der mächtigsten und grausamsten Chefs mexikanischer Drogenkartelle auf. Drogenfahnder, Richter und Politiker, die er nicht bestechen konnte, liess er bis in die höchsten Ebenen ermorden. «El Barbas» wurde im Dezember 2009 bei einer Schiesserei mit Soldaten getötet.

6. «El Doctor»

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By Wrl6199 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Einer der berüchtigsten Gangster-Bosse aller Zeiten, Pablo Escobar, hatte einige Spitznamen. «Doktor», «Patron» («El Patrón») oder auch Don Pablo wurde er genannt und war einer der mächtigsten, brutalsten und reichsten Dealer, die je gelebt haben. Escobar wurde am 2. Dezember 1993 von einer Spezialeinheit der kolumbianischen Polizei in seinem Versteck in Medellín erschossen.

7. «El Gordo»

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AFP

Den wenig schmeichelhaften Übernamen «Der Dicke» gehört Drogenboss Mario Cárdenas Guillén, der im September 2012 von der mexikanischen Marine festgenommen und stolz im Fernsehen vorgeführt wurde. Bei seiner Festnahme hatte «El Gordo» nach Angaben des Marinesprechers eine schwere Waffe, 90 Schuss Munition, zwei Granaten, Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken sowie vier Plastikbeutel mit Kokain bei sich. Er sei einer der «wichtigsten Führer» des Golf-Kartells gewesen.

8. «El Lucky»

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AFP

Trotz seines Spitznamens «El Lucky» hat Raúl Lucio Hernández Lechuga wenig Glück, als er zu den meistgesuchten Kriminellen Mexikos zählte. Der Begründer und Anführer des Kartells Los Zetas in den Bundesstaaten Veracruz, Oaxaca und Puebla erlitt Ende 2011 nämlich dasselbe Schicksal wie «El Gordo».

9. «El Pozolero»

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Etwa 30 Leichen soll Santiago Meza López, besser bekannt als «Suppenkoch», für die mexikanische Drogenmafia in Säure aufgelöst haben. So entstand sein Spitzname. Ende 2011 legte ihm die Polizei das Handwerk. In die Morde sei er nicht verwickelt gewesen, behauptet Meza nach seiner Verhaftung. Er habe nur die Entsorgung übernommen. Mit diesen Job verdiente sich «der Suppenkoch» 2800 Franken im Monat.

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