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Künstlerin designt Mädchen-Magazin um, weil sie es sexistisch findet: «Leckt mich, so sollte euer Cover aussehen»

Weil Mädchen mehr auf dem Kasten haben, als Schminke und Nagellack.

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Katherine Young aus Minnesota (USA) war schockiert, als sie dieses Bild von zwei amerikanischen Jugend-Magazinen auf Social Media entdeckte. Erst, nachdem sie die beiden Ausgaben vom September 2016 gegoogelt hatte, konnte sie glauben, dass sie tatsächlich echt waren.

«Mädchen sollen 'hübsch aufwachen' und Jungs ihre Zukunft entdecken», schreibt sie unter das Bild, als sie es auf ihrem Blog postet.

 

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Kurzerhand entschied sich die Künstlerin, das Cover des Mädchen-Magazins umzudesignen und auf ihren Blog zu stellen – zusammen mit den Worten «Leckt mich, Girl's Life. So sollte euer Cover aussehen.»

Young ersetzte die Disney-Schauspielerin Olivia Holt mit Olivia Hallisey, einer jungen Wissenschaftlerin, die 2005 die Google Science Fair, ein Online-Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen, mit einem Ebola-Test für 25 Dollar gewonnen hatte.

Statt Beauty-Tipps und Fashion-Trends findet man auf Youngs Cover Karrieretipps und Anleitungen, wie man die beste Version von sich selbst sein und anderen helfen kann.

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Als sie das photogeshoppte Magazin-Cover auf ihrem Twitter-Account teilte, erhielt sie von allen Seiten zuspruch. «Es sollte mehr Hefte wie dieses geben», schreiben viele User oder «dieses Magazin würde ich sofort kaufen.»

Katherine Young setzt ein Zeichen gegen die gesellschaftliche Stereotypisierung von Frauen. play
Katherine Young setzt ein Zeichen gegen die gesellschaftliche Stereotypisierung von Frauen. Linkedin / Katherine Young

Die Künstlerin wollte mit dem neuen Cover ein Zeichen gegen die Stereotypisierung von Frauen in unserer Gesellschaft setzen. Denn schon bevor sie überhaupt in die Pupertät kommen, werden Mädchen mit Vorstellungen überschwemmt, wie die perfekte Frau in unserer Gesellschaft auszusehen habe. Auch Young kennt dieses Problem nur allzu gut. «Ich hatte selbst mein Leben lang Probleme mit meinem Körper», erzählt sie gegenüber «Upworthy». «Als Teenager konnte ich in Anwesenheit meiner Freunde kaum essen, weil ich mich schämte und dachte, dass meine Jeans-Grösse zu gross war. Ich dachte, ich wäre weniger wert, weil ich kein 'hübsches Mädchen' war, so wie es die Standards der Gesellschaft und der Pop-Kultur vorgaben.»

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