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Lesen auf eigene Gefahr: 7 unheimliche Fabelwesen aus aller Welt

Egal, wohin du gehst, jedes Land hat seine eigenen Mythen über furchterregende Kreaturen, die im Dunklen lauern. Alte Sagen stehen modernem Horror in nichts nach!

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1. Drekavac (Slawischer Raum)

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Wizards of the coast

Der Drekavac ist eine Gestalt der Slawischen Mythologie. Es entsteht aus der Seele eines Kindes, das vor der Taufe stirbt. Sein Aussehen wird verschieden beschrieben. Er kann ein spindeldürres Kleinkind mit einem riesigen Kopf sein, oder aber tierisch aussehen, wie ein Mix aus Hund, Fuchs und Känguru. Der Drekavac hat einen schrecklichen Schrei. Hört man ihn, wird bald eine Person sterben, die man kennt. In anderen Legenden erwürgt er Menschen im Schlaf. Fernhalten kann man sich den Drekavac mit Hunden, er hat Angst vor ihnen.

2. Manananggal (Philippinen)

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aswangproject.com

Ein Manananggal ist ein vampir-ähnliches, hässliches und meist weibliches Monster. In der Nacht trennt es seinen Oberkörper vom Unterkörper ab und fliegt, samt heraushängenden Innereien, mit Fledermausflügeln über Städte und Dörfer. Es jagt schwangere Frauen und tötet mit seiner langen Zunge deren noch nicht geborene Kinder. Einen Manananggal kann man töten, indem man Salz auf die verletzliche, untere Körperhälfte streut. Dadurch kann die obere Hälfte sich nicht mehr mit ihr verbinden und die Kreatur stirbt bei Sonnenaufgang.

3. Kuri (Grossbritannien)

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Joachim Bartz, cc-by-sa

Das Kuri lebt in den Mooren Grossbritanniens, vor allem im Dartmoor. Läufst du an einem Grab einer Person vorbei, die im Moor gestorben ist, nimmt ein Kuri Besitz von dir. Es infiltriert deine Gedanken und überzeugt dich über mehrere Wochen oder Monate, dass es existiert. Erst hörst du vielleicht ein leises Flüstern im Ohr. Oder eine kalte Hand berührt dich am Nacken. Es folgt eine psychische Tortur, die dich langsam wahnsinnig macht. Das Kuri zeigt sich nie anderen Menschen und versucht, dich zurück ins Moor zu locken. Es verspricht dir deine Freiheit, wenn du zurückkehrst. Im Moor angekommen, lässt es dich jedoch umherwandern, bis du stirbst. So entsteht ein neues Grab, ein neuer Ort, von dem aus das Kuri andere Menschen befallen kann.

4. Nykur (Island)

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Gemeinfrei

Nykur sind pferdeähnliche Kreaturen, die in der Nähe von Seen oder Teichen leben. Ein Nykur wirkt auf Menschen freundlich und anziehend. Berührt ein Mensch das Nykur, bleibt seine Hand jedoch am Pferd kleben. Versucht jemand zu helfen, klebt er ebenfalls fest. Das Nykur galoppiert daraufhin ins Wasser und ertränkt seine Opfer.

5. Wendigo (Nordamerika)

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Der Wendigo entstammt den Legenden der Ureinwohner des Nordens der USA und Kanadas. Ein Wendigo ist ein Mensch, der Menschenfleisch verzehrt und damit seine Seele befleckt hat. Die Kreaturen sehen aus wie furchteinflössende Hirsch-Monster, oder spindeldürre Menschen mit roten Augen. Ihr Hunger nach Menschenfleisch ist so gross, dass sie ihre eigenen Lippen abgekaut haben. Legenden zufolge ist höchste Vorsicht geboten, wenn man Nachts durch nordamerikanische Wälder geht, denn wenn dich ein Wendigo erwischt, verspeist er dich langsam und qualvoll.

6. Draug (Skandinavien)

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Gemeinfrei

In der skandinavischen Folklore existieren die Draug. Sie sind Geister von Menschen, die auf hoher See gestorben sind. Ihr Gesicht ähnelt einem Fisch, mit schwarzen Augen, Algen als Haar und einem riesigen Maul. Seemänner, die törichterweise in stürmischen Nächten in See stechen, hören oft nur einen lauten Schrei, bevor sie vom Draug unter Wasser gezogen werden. Nach ihrem Tod durch Ertrinken werden auch sie zu Draug und besegeln fortan die Meere als Geister in zersplitterten Schiffen.

7. Habergeiss (Deutscher Sprachraum)

 

Die Habergeiss hat zwei sehr ähnliche Erscheinungsbilder. Entweder ist sie ein Geissbock mit langem Bart und Gefieder statt Fell, oder ein Vogel mit Fell statt Federn. In beiden Formen ist sie jedoch dreibeinig und hat glühend rote Augen. Ihr Meckern klingt schrecklich und furchteinflössend. Die Habergeiss zu sehen, ist ein schlechtes Omen. Sie saugt gerne Bauern und Vieh das Blut aus den Adern. Heutzutage wird die Habergeiss oft als Figur in Perchtenläufen verwendet.

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