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Links- statt Rechtsrutsch: Wieso tickt Basel-Stadt anders?

Basel-Stadt trotzt dem schweizerischen Rechtsrutsch. Das linke Lager holt sich den Nationalrats-Sitz zurück – dank Arslan.

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Grösste Überraschung: Neo-Nationalrätin Sibel Arslan. play
Grösste Überraschung: Neo-Nationalrätin Sibel Arslan. bs.ch/Juri Weiss
Geht nach 14-jähriger Pause wieder nach Bern: Christoph Eymann, LDP. play
Geht nach 14-jähriger Pause wieder nach Bern: Christoph Eymann, LDP. Keystone

Die Schweiz rutscht nach rechts. Die ganze? Nein, Basel-Stadt ist rot-grün und holt sich mit Sibel Arslan (35) einen weiteren Nationalrats-Sitz. Silvia Schenker, Beat Jans und Ständerätin Anita Fetz (letzte Amtsperiode) komplettieren die linke Basler Macht. Dass Basel dem nationalen Rechtsrutsch widerstand, überrascht den Politologen Mark Balsiger nicht: «Das zerstrittene bürgerliche Lager brachte es einmal mehr nicht fertig, den gestandenen linken Kandidaten die Stirn zu bieten.»

«Listenverbindung hat Arslan geholfen.»

Neben den gestandenen Grössen war aber Sibel Arslan (BastA!) die Überraschung des gestrigen Basler Wahlsonnntags. Mit 7233 Stimmen wurde die 35-jährige Juristin mit türkischen Wurzeln zum ersten Mal in den Nationalrat gewählt. Sie holte so für das linke Lager den Sitz der CVP zurück. «Arslan profitierte von der wiedererstarkten SP, die über vier Prozent zulegte. Die Listenverbindung hat ihr dabei natürlich geholfen», sagt Balsiger. Zudem konnte sie von einer wachsenden Wählerschaft von gut integrierten Migranten profitieren.

Erstaunlich auch die Wahl von Christoph Eymann (64, LDP) in den Nationalrat (war bereits von 1991 bis 2001 in Bern). Er gewann mit dem Top-Resultat von 11'216 Stimmen. «Eymann konnte durch seine Glaubwürdigkeit und Popularität punkten.»

Julian Eicken mit Achtungserfolg

Anita Fetz (SP) wurde mit 35'842 Stimmen klar wiedergewählt. Überraschend: Der Ständeratskandidat der Jungbürgerlichen Parteien, Julian Eicken (24), erzielte mit 7320 Stimmen hinter Fetz das zweitbeste Resultat, vor David Wüest-Rudin (GLP) mit 5970 Stimmen. «Ich bedanke mich für die riesige Unterstützung und das grosse mir entgegengebrachte Wohlwollen – das Ergebnis erachten wir als Achtungserfolg», sagt Eicken.

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