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Nicht nur die Simpsons sahen die Zukunft voraus: 7 Zukunfts-Vorhersagen aus Filmen, die wahr geworden sind

Von Mondlandung über Smartwatch bis zu Online-Identitätsdiebstahl... das wurde alles schon prophezeit!

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1. Kriegsführung und Hacker-Attacken im Internet (Kriegsspiele - 1983)

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Das "WOPR" zeigt im Voraus an, wie der Krieg ausgehen könnte. Screenshot Youtube

Der computerbegeisterte Teenager David L. Lightman versucht sich in das Computersystem eines Spieleherstellers zu hacken, um dort die neusten Games spielen zu können. Dabei hackt er sich aber versehentlich in das intelligente WOPR-System, welches das US-amerikanische Nuklearwaffenarsenal steuert. Er startet die vielversprechende strategische Simulation «Weltweiter Thermonuklearer Krieg», welche er für ein Spiel hält. Dabei startet er die Vorbereitungen eines simulierten Angriffs durch die Sowjetunion auf welchen die USA entsprechend reagieren wollen. Die USA wollen zum Gegenzug ansetzen doch David gelingt es, WOPR die Sinnlosigkeit eines Nuklearkrieges beizubringen, indem er den Computer Tic-Tac-Toe spielen lässt. Dabei erkennt der Computer, dass keiner gewinnen kann und probiert anschliessend alle Atomkriegsstrategien durch. Nach dem virtuellen Durchlauf erkennt das System, dass es im Falle eines weltweiten Atomkriegs keinen Gewinner geben kann und die Abschussvorbereitungen werden in letzter Sekunde gestoppt.

Die Begriffe «Kriegsführung im Internet» und «Hacking-Attacken» klingen für uns heutzutage ziemlich plausibel. Der Film wurde jedoch zu einer Zeit gedreht, wo das Internet wie wir es kennen noch gar nicht existierte. Solche «Hacks» waren damals unmöglich und beruhten auf reiner Spekulation. Sah Regisseur John Badham die Schattenseiten des aufkommenden Internets schon 1983 kommen?

2. Smartwatch (Dick Tracy - 1931)

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Schon 1931 war Detektiv Dick mit einer "Smartwatch" unterwegs. betanews.com

Als das Lebensmittelgeschäft seines Vaters ausgeraubt wird und dieser getötet wird, beschliesst Dick Tracy die Mörder ausfindig zu machen. Er schliesst sich der Polizei von Chicago an, mit dem Ziel das Verbrechen in Chicago zu bekämpfen. Dabei kann er auf eine Menge futuristischer Hilfsmittel zurückgreifen, die ihm die Suche nach den Gesetzesbrechern erleichtern. Darunter auch ein kleines Funkgerät am Handgelenk, das aussieht wie eine etwas zu gross geratene Uhr. Diese kann nicht nur funken, sondern verfügt auch noch über eine Videofunktion und kommt unserer heutigen Smartwatch ziemlich nahe. Das ganze basiert auf einem Comic, der in den 1930-er Jahren gezeichnet wurde und 1937 ein erstes Mal verfilmt wurde. Comiczeichner Chester Gould ahnte somit etwas voraus, das erst rund 80 Jahre später auf den Markt kam.

3.  NSA-Abhörskandal (Der Staatsfeind Nr. 1 - 1998)

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Will Smith in "Der Staatsfeind Nr. 1" filmstarts.cde

Als sich der Vorsitzende der Republikanischen Partei der USA weigert, ein neues, verschärftes Überwachungsgesetz anzunehmen, wird er von Agenten des US-Geheimdienstes NSA kurzerhand in einem Park ermordet. Zufälligerweise wird der Mord und die anschliessende Spurenbeseitigung von einem Ornithologen (Vogelliebhaber) aufgenommen. Auf der Flucht vor den auf ihn angesetzten NSA-Agenten, trifft er per Zufall auf den Anwalt Robert Clayton Dean, der gerade nach einem Weihnachtsgeschenk für seine Frau Carla sucht. Die zwei verstehen sich gut und tauschen ihre Visitenkarten aus. Unbemerkt steckt ihm der Ornithologe das Videoband in den Mantel, auf dem sich die Aufnahmen des Mordes befinden. Kurz darauf stirbt der Ornithologe. Durch die Visitenkarte kommt die NSA schnell auf die Spur von Dean und beginnt ihn zu observieren.

Was folgt, sind Methoden wie wir sie vom NSA-Abhörskandal 2013 kennen. Seine Wohnung und seine Kleider werden verwanzt und er wird abgehört. Später im Film stellt er mit Staunen fest, zu was die NSA alles imstande ist. Ein Ex-NSA-Agent klärt ihn darüber auf, dass der Geheimdienst mittlerweile alles überwacht: Fax, Telefon, Satellitenkommunikation. Was 1998 unvorstellbar wirkte, wurde 15 Jahre später durch den Whistleblower Julien Assange publik gemacht. Die Darstellung der zahlreichen Möglichkeiten der NSA war also eher Fakt als Fiktion.

4. 9/11 (Matrix, Super Mario Bros, Terminator 2). Gleich in mehreren Filmen wurden auf die Anschläge auf das World Trade Center im Jahr 2001 hingewiesen.

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Diverse Andeutungen zu den Anschlägen am 11. September 2001 in Terminator 2, Super Mario Bros und Matrix. Alle Screenshots Youtube

Terminator 2 (1984): Bei einer wilden Verfolgungsjagd in einem Hochwasserschutzkanal setzt sich der flüchtende John zusammen mit T800 durch und zerstört T1000, der sie in einem LKW verfolgte. Kurz vor und unmittelbar nach der Explosion des LKWs ist auf einer Überführung des Kanals deutlich zu erkennen «Caution 9 11» (dt. Vorsicht 9 11). Auffällig ist, dass es in Zusammenhang mit einer heftigen Explosion gezeigt wird.

Super Mario Bros (1993): Als die zwei Parallelwelten verschmelzen, sehen Mario und Luigi im Hintergrund wie die Zwillingstürme in New York zerstört werden. Auch die Reihenfolge nach der die Türme zu Bruch gehen stimmt mit dem Ereignis rund 18 Jahre später überein.

Matrix (1999): Im Science-Fiction-Knüller Matrix ist zu erkennen, dass der Personalausweis von Hauptfigur Thomas Anderson (Neo) am 11. September 2001 abläuft.

5. Reise zum Mond (Frau im Mond - 1929)

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Darstellung der Reise auf den Mond 1929. youtube.com
 

Mit seiner Annahme, dass das Urgestein des Mondes reicher an Gold als die Gebirge der Erde sei, wird Professor Manfeldt zum Gespött und wird von jeglichen Wissenschaftlern ausgelacht. Mit Hilfe des Flugwerftbesitzers Helios und dem Ingenieur Windegger verwirklicht er jedoch seine Vision und das Gespann fliegt schlussendlich mit der Verlobten des Ingenieurs auf den Mond. Dort findet Manfeldt das vermutete Gold tatsächlich mittels einer Wünschelrute und verblüfft die Intelektuellen seiner Zeit. Regisseur Fritz Lang inszenierte 1929 schon, was erst 50 Jahre später zur Realität wurde. Damals galt es als völlig unrealistisch, den Mond zu besuchen.

6. Online-Identitätsdiebstahl und Pizza übers Internet bestellen (Das Netz - 1995)

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Die einsame Computerexpertin Angela (Sandra Bullock) ist ein isoliert lebender Mensch. Ihre Arbeitskollegen kennt sie nur über das Internet und Telefon. Auch Essen bestellt sie sich oft übers Internet. Ihre an Alzheimer erkrankte Mutter ist die einzige soziale Bezugsperson in ihrem Leben. Nachdem sie eine mysteriöse Diskette von einem Arbeitskollegen zugeschickt bekommt, verändert sich ihr Leben drastisch. Ein Killer wird auf sie angesetzt und ihr Leben wird zum Albtraum. Da der Killer Zugriff auf sämtliche Datenbanken hat, verändert er ihre Identität und trägt diverse Straftaten in ihr Strafregister ein. Da niemand ihre wahre Identität bezeugen kann, wird sie schliesslich auch noch von der Polizei gejagt. Schlussendlich findet sie heraus, dass ein als Schutzprogramm getarntes Programm für das Ganze verantwortlich ist. Sie verpfeift den Besitzer dem FBI und ihm können Verbindungen zu Hackern nachgewiesen werden. So werden die falschen Daten wieder entfernt und Angela kann wieder in ihr altes Leben zurückkehren.

Irwin Winkler prophezeite Online-Identitätsdiebstahl schon als das Internet noch sehr jung und bei weitem nicht so verbreitet wie heute war. Dieses Thema kam erst viel später, als auch soziale Medien bekannt wurden, auf. Auch die Möglichkeit, Pizza übers Internet zu bestellen wurde erst einige Jahre später zur Tatsache.

7. Skype und mehr (2001: A Space Oddyssey - 1968)

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Ein Wissenschaftler kommuniziert im Raumschiff per Videotelefonie. reddit.com
 

Nachdem am Anfang noch Affenmenschen, die ums Überleben kämpfen, dargestellt werden, macht der Film einen grossen Sprung in die Zukunft. Der Mensch hat schon längst den Weltraum erobert und ist aufgrund wissenschaftlicher Missionen auf verschiedenen Planeten unterwegs. Mit an Bord: Zahlreiche technische Hilfsmittel aus der Zukunft. Unter anderem ein Videotelefon, das zwar etwas grob aussieht, das Konzept erinnert aber an Skype oder ähnliche Dienste. Desweiteren tauchen im Film auch neuzeitliche Phänomene wie Weltraumtourismus, Tablets und Fernseher in Sitzen verbaut auf. Stanley Kubricks damalige Zukunftsvision der heutigen Welt ist fast schon erschreckend korrekt.

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