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Nur fürs Geld: Boris wurden für Touristen-Selfies die Zähne rausgerissen

Viele andere Loris teilen sein trauriges Schicksal.

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Und wieder musste ein Tier für Menschen leiden. Boris ist ein bengalischer Plumplori und wurde an einem Strand in Koh Samui, Thailand, gefunden. Als ihn die Tierärzte der Tierschutz-Organisation «WFFT Wildlife Rescue Center» untersuchten, stellten sie fest, dass dem armen Affen alle Zähne gezogen wurden. Ausserdem war ein Handgelenk gebrochen.

«Gefangenen Loris werden oft die Zähne gezogen, besonders denen, die illegal als Foto-Requisite verwendet werden», schreiben die Tierschützer auf Facebook. So soll verhindert werden, dass die Affen Touristen verletzen, die ein exotisches Selfie mit einem «wilden» Tier wollen. Der Biss eines Loris ist sehr schmerzhaft, da sie die einzigen giftigen Primaten sind.

«Die traurige Realität dieses Tiere ist, dass sie ein Leben voller Missbrauch durchmachen. Sie werden von ihren Familien gestohlen, oftmals unter Einsatz von Drogen, dann werden ihre Körper bearbeitet, dass sie für Touristen hinhalten», schreiben sie weiter. Boris soll nun ein neues Zuhause kriegen, wo er in Ruhe leben kann, ohne je wieder von Touristen belästigt zu werden.

Der bengalische Plumplori wird von der Weltnaturschutzunion IUCN zu den gefährdeten Arten gezählt. In den nächsten 21 bis 24 Jahren werde ihre Anzahl um bis zu 30 Prozent zurückgehen.

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