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SBB: «Das hätte nicht passieren dürfen!»: Zug rast an gestrandeten Passagieren vorbei

OTHMARSINGEN AG - Wegen eines Defekts müssen die Fahrgäste eines Intercitys heute Morgen neben dem Gleis zum Perron laufen. Da rast ein Schnellzug auf sie zu. Die SBB bedauert den Vorfall.

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Schreckmoment nach SBB-Panne Zug rast haarscharf an gestrandeten Passagieren vorbei

Der Zwischenfall von heute Morgen beim Bahnhof Othmarsingen bleibt sicher einigen Passagieren lange in Erinnerung. Gegen 9.30 Uhr bleibt der Intercity IC709 von Genf Flughafen nach St.Gallen kurz vor der Station stehen. Wegen einer Lokstörung. Ein Teil des Zuges ist noch nicht am Perron.

Da der Defekt nicht behoben werden kann, müssen alle Passagiere raus. «Der Zug war voll. Viele stiegen hinten aus und mussten neben den Gleisen laufen», sagt ein Passagier zu BLICK. Er ist gerade auf dem Weg zur Arbeit und filmt die Szenen. «Die Menschen liefen knapp neben den anderen Gleisen, manche überquerten sie sogar», sagt Heiniger.

Passagiere waren in Gefahr

Da kommt plötzlich ein Zug. «Andere Passagiere riefen: Geht von den Gleisen. Ein Zug kommt.» Glücklicherweise schaffen es alle, dem Schnellzug auszuweichen. «Das hätte auch anders ausgehen können. Die Situation war sehr gefährlich», sagt Heiniger.

Da der vordere Teil des Zuges bereits beim Perron gewesen sei, verstehe er nicht, warum die hinteren Türen überhaupt aufgegangen seien. «Es hätten ja auch alle vorne aussteigen können. Dann hätte diese Situation verhindert werden können.»

SBB untersucht Vorfall

Bei den SBB bedauert man den Vorfall und wird ihn intern untersuchen. «Aufgrund eines Missverständnisses gab das Zugpersonal die Türen des doppelstöckigen Zugteils frei, wobei einige Passagiere so in den Schotterbereich und nicht aufs Perron ausstiegen. Das hätte nicht geschehen dürfen», so Mediensprecher Oli Dischoe.

«In diesem Fall hätte das Zugpersonal bis zum Eintreffen von personeller Verstärkung warten und die Türen blockiert halten müssen. Die Evakuation hätte anschliessend nur über den Teil des Zuges erfolgen sollen, der sich am Perron befand», erklärt Dischoe weiter.

Die meisten Passagiere wären dann mit einem anderen Zug weitergereist , der ausserplanmässig in Othmarsingen hielt. Der hinterste Teil des Zuges musste anschliessend mittels Lösch- und Rettungszug evakuiert werden. (mko)

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