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Schaltet euer Gehirn ein! 8 Tiere, die wegen menschlicher Dummheit leiden mussten

Mit dem Spruch «Wenn Dummheit weh tun würde, würdest du vor Schmerzen schreien» ziehen sich Kinder oft gegenseitig auf. Blöd nur, dass die Dummheit der einen in Wirklichkeit anderen Leid zufügt.

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1. Delfin

 

Im Februar 2016 hat der Selfie-Eifer von Strandbesuchern in Argentinien einem Delfin-Baby den Tod gebracht. Der kleine Franciscana-Delfin war im Badeort Santa Teresita südöstlich von Buenos Aires von Touristen im seichten Wasser gefunden und an den Strand gebracht worden. Das Delfin-Baby wurde von Hand zu Hand weitergegeben und auf den Sand gelegt, während die Schaulustigen Selfies mit dem Delfin schossen. Das Tier starb nach Angaben der Umweltschutzorganisation Vida Silvestre unter den Sonnenstrahlen an Dehydration.

2. Löwen

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Im Januar 2013 wurden zwei Löwen im chinesischen Hangzhou Zoo von den Besuchern mit Schneebällen beworfen. Was mit einem Touristen anfing, endete in einer Gruppendynamik, weil keine Wärter in der Nähe waren. Es ist zwar klar, dass Schneebälle solche grossen Tiere wie Löwen nicht ernsthaft verletzen können, dennoch sollten die Raubkatzen mit Respekt behandelt werden. Auf dem Foto sieht man deutlich, dass es die Tiere nicht mögen.

3. Walhai

 

Die Aufnahmen aus dem Jahr 2015 zeigen, wie zwei Männer auf dem Rücken des Walhais stehen und sich wie auf einem Wakeboard vom Boot ziehen lassen. Die Tierschützer beschuldigten die Männer der Tierquälerei. Sie setzten zur eigenen Belustigung die Gesundheit des Ozean-Giganten aufs Spiel, kritisierten die Aktivisten. Denn Walhaie haben einen wichtigen Schutzfilm auf der Haut, den Menschen durch Berührungen zerstören können. Jahrelang waren die Tiere der Gefahr von Fischernetzen und Schiffspropellern ausgesetzt. Jetzt auch noch der Dummheit der Touristen.

4. Baby-Bison

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Man kann es sich beim Anblick dieses kleinen Kalbes kaum vorstellen, aber Angriffe von Bisons gehören zu den häufigsten Unfällen im Yellowstone National Park im US-Bundesstaat Montana. Als zwei Touristen das vermeintlich frierende Bison-Kälbchen sahen, packten sie es kurzerhand in den Kofferraum ihres Geländewagens und brachten es den Park-Rangern. Die Aktion war gut gemeint, der Schuss ging aber zum Schluss auf das Kalb los. Die Mutter hatte das Tier abgestossen. Die Ranger versuchten zwar noch, das Bison-Junge wieder in seine Herde zu integrieren – ohne Erfolg. Stattdessen hatte es sich an den Umgang mit Menschen gewöhnt und näherte sich immer wieder Autos und Fussgängern. Um weitere Unfälle zu verhindern, musste das Tier getötet werden.

5. Schwan

Mazedonien, März 2016: Ein Schwan nähert sich am Ohridsee einer Touristin. Diese packt das zutrauliche Tier an Hals und Flügeln, um mit ihm für Fotos zu posieren. Nach dem Shooting lässt die Frau das arme Wesen, das sich vergebens gewehrt hatte, verletzt zurück. Gemäss Zeugenberichten bleibt der Schwan regungslos liegen und stirbt später an den Folgen der Touri-Attacke. Die Täterin soll eine Bulgarin gewesen sein, die mit einer Gruppe Freunden unterwegs war.

6. Ein weiterer Delfin

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2013 haben chinesische Touristen am Strand von Sanya einen sterbenden Delfin als Motiv für ihre Urlaubsfotos missbraucht. Das Tier wurde wahrscheinlich von einem Fischerboot angefahren und verletzte sich stark am Schwanz. Statt dem Delfin aber zu helfen, spielten die Touristen mit ihm rum, hoben ihn aus dem Wasser und machten Fotos. Anschliessend verlor das Tier so viel Blut, dass es gegen Mitternacht starb.

7. Pfau

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Im Februar 2016 wollten Touristen im chinesischen Yunnan Wild Animal Park in der Stadt Kunming ein Selfie mit einem Pfau schiessen. Allerdings gingen sie dabei nicht wirklich liebevoll mit dem Vogel um und zupften ihm sogar die Federn raus. Das hat der Pfau nicht überlebt. Die Experten gingen davon aus, dass der Vogel wegen eines Schocks verstarb. Auch hier waren weit und breit keine Aufsichtswärter zu sehen.

8. Elefant

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In Kambodscha gab es eine Elefantendame namens Sambo. Seit 2001 arbeitete sie für Angkor Elephant Company und musste Touristen auf ihrem Rücken herumtragen. 2016 starb sie, während sie die Touristen durch Angkor transportierte. Experten glauben, dass die ca. 40-jährige Sambo an Erschöpfung und Hitze starb. Denn als sie bereits 40 Minuten in der prallen Sonne marschierte, kolabierte sie. Später wurde festgestellt, dass die Ursache ein Herzinfarkt war. Sambos unglücklicher Tod führte zu einer Petition, die das Elefantenreiten in Angkor stoppen sollte. 10'000 Unterschriften konnten gesammelt werden. «Eine grausame Touristenattraktion, die bekanntermassen Elefanten Leid zufügt, sollte unbedingt beendet werden», heisst es auf der Seite der Petition.

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