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Schlaf-Anfälle, Mondscheinkrankheit und Penis-Mädchen: Die 7 ungewöhnlichsten Dörfer

An diesen Orten sind seltene Gene die Normalität.

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1. Kalachi, das schlafende Dorf

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The Siberian Times

Dieses Dorf in Kasachstan stellt Ärzte und Forscher vor ein Rätsel. Seit März 2013 fallen in Kalachi Menschen immer wieder plötzlich in einen komatösen Schlaf - manche nur für wenige Stunden, andere bis zu sechs Tage. Über 150 Einwohner waren bereits von der unbekannten Krankheit betroffen, zum Teil sogar mehrmals. Sie klagten danach über Kopfschmerzen, Übelkeit und Gedächtnisverlust und berichten von Halluzinationen. Gemäss Regierung sollen die mysteriösen Schlafanfälle von einer stillgelegten Uranmine ausgelöst werden. «Wenn der Gehalt von Kohlenmonoxid und -wasserstoff in der Mine ansteigt, nimmt der Sauerstoffgehalt in der Luft in den Dörfern ab», sagt der kasachische Vize-Präsident Berdybek Saparbayev zu «Daily Mail». Einige Wissenschaftler fragen sich allerdings, woher das bei Verbrennungen entstehende Kohlenmonoxid stammt, wenn die Uranmine nicht mehr aktiv ist.

2. Wewelsfleth, Dorf der Krebskranken

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Auffällige viele Einwohner der Gemeinde Wewelsfleth in Schleswig-Holstein erkranken an Krebs. Das 1'500-Einwohne-Dorf zählte zwischen den Jahren 1998 und 2007 rund 128 Fälle, eine fast 50 Prozent höhere Rate als im Rest des Bundeslandes. Eine mögliche Erklärung sind die drei Atomkraftwerke, die sich nahgelegen befinden. Eine Studie der Universität Lübeck verdächtigt auch die Wewelsflether Schiffswerft, die früher gefährliche Lacke versprüht habe oder Asbest als Ursache. Klare Ergebnisse konnte sich jedoch nicht liefern. Es konnten keine Beweis für zusätzliche Belastungen, beispielsweise durch radioaktive Strahlung, gefunden werden.

3. Ikaria, Insel der Unsterblichen

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Getty Images

Willst du länger leben? Dann solltest du auf die griechische Insel Ikaria auswandern. Dort wird ein Drittel der Menschen 90 Jahre alt, prozentual mehr als überall auf der Welt! 20 Prozent unserer Lebenserwartung sei von unseren Genen abhängig, sagt Dan Buettner in einem «npr»-Interview. Der Autor hat zusammen mit Wissenschaftler Orte untersucht, wo die Einwohner besonders lange leben. Er nennt sie «blaue Zonen». Auf Ikaria liegt die Krebsrate 20 Prozent unter dem Durchschnitt. Neben dem Klima ist dafür vor allem der gesunde Lebensstil der Inselbewohner verantwortlich.

4. Araras, Dorf der Mondschein-Kranken

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AP

Für die Einwohner von Araras ist die Sonne der grösste Feind. Aber nicht, weil es hier bis zu 40 Grad warm wird, sondern weil verhältnismässig viele von ihnen an der Hautkrankheit Xeroderma pigmentosum (XP), auch Mondscheinkrankheit genannt, leiden. Auf Grund dieses Gendefekts ist die Haut nicht in der Lage, Schäden durch UV-Strahlung zu reparieren. Es entstehen schlimme Entzündungen und das Hautkrebsrisiko ist enorm hoch. Die Krankheit ist eigentlich sehr selten. Während in den USA gerade einmal einer aus einer Million betroffen ist, leben im brasilianischen Ort gleich 20 der 800 Einwohner oder rund jeder Vierzigste mit XP. Das liege gemäss Experten vermutlich daran, dass das Dorf von wenigen Familien gegründet wurde, von denen gleich mehrere den Gendefekt in sich trugen. So wurde er in die nächsten Generationen vererbt.

5. Cândido Godói, «Welthauptstadt der Zwillinge»

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Divulgação/Prefeitura de Cândido Godó

Das brasilianischen Dorf Cândido Godói hält mit 38 Zwillingspaaren in 80 Familien einen Weltrekord und nennt sich selber als «Welthauptstadt der Zwillinge» oder als «Land der Zwillinge». Letztere Bezeichnung steht auch auf einem Schild am Ortseingang von Igbo-Ora im Südwesten Nigerias. In dem westafrikanischen Land kamen laut einer Untersuchung in den Jahren 1972 bis 1982 bei 45 bis 50 von 1000 Geburten Zwillinge zur Welt, schreibt «die Welt». Fast vier Mal so viele wie in Europa oder den USA. Auch in der Ukraine, in Polen, in Bosnien und in Indien gibt es Dörfer, die durch besonders viele Zwillingsgeburten auffallen. Vererbte Gene, aber auch die Ernährung werden von Experten als Erklärung genannt. Die wahren Gründe sind nicht bekannt.

6. Salinas, Dorf der Penis-Mädchen

Ein seltener Gendefekt «verwandelt» in Salinas, ein Dorf im Südwesten der Dominikanischen Republik, Mädchen in der Pubertät in Buben. Ungefähr eines von 90 Babies kommt dort mit weiblichen Geschlechtsteilen zur Welt, die sich dann mit steigendem Testosteronspiegel in Penis und Hoden entwickeln. Ein fehlendes Enzym verhindert, während der Schwangerschaft die Bildung des Sexualhormons Dihydrotestosteron (DHS), welches eigentlich für die Ausbildung der äusseren männlichen Geschlechtsteile des Embryos zuständig ist. Die betroffenen Jungs werden in der Karibik Guevedoces, was so viel wie «Penis mit 12 Jahren» bedeutet, genannt.

7. Yangsi, Dorf der Kleinwüchsigen

 
Youtube


Mysteriöserweise sind 40 Prozent der Einwohner von Yangsi, einem kleinen Dorf im Süden Chinas, kleinwüchsig. Ab 1920 suchte das Dorf eine unbekannte Krankheit heim, die Kinder unter sieben angreift und sie daran hindert, weiter zu wachsen. Experten untersuchten das Dorf, das Wasser, den Boden und die Betroffenen, konnten aber keine Ursache finden. Von den etwa 80 Einwohnern sind 36 zwischen 0.8 Meter und 1.4 Meter klein. (soa/whl)

Weitere verrückte Dörfer findest du hier.

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