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Selbstmord als letzter Ausweg: 10 Länder mit der höchsten Suizidrate der Welt

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begeht alle 40 Sekunden eine Person Selbstmord. Wobei Männer diesen Weg dreimal häufiger als Frauen gehen. In diesen zehn Ländern ist die Situation besonders dramatisch.

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10. Kasachstan

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2011 hat die WHO berichtet, dass 3,2 Prozent aller Selbstmorde weltweit in Kasachstan ausgeführt werden. Besonders bei jungen Menschen ist dieses Problem weit verbreitet. Nirgends sonst nehmen sich so viele junge Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren das Leben, wie in diesem grossen Land in Zentralasien. Der Durchschnitt liegt bei 23,8 auf 100'000 Einwohner.

9. Nepal

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Das kleine gebirgige Land in Südasien gilt schon länger als ein Ort mit einer hohen Selbstmordrate. Doch in den letzten Jahren ist der Anteil von nepalesischen Frauen, dich sich selbst töten, nochmals gestiegen und beträgt 20 auf 100'000. Der Durchschnitt liegt bei 24,9.

8. Tansania

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zvg


Viele von Tansanias 45 Millionen Einwohnern leben in Armut, leiden an Hunger, Gewalt, Mangel an Gesundheitseinrichtungen oder an HIV. All diese Probleme tragen zur hohen Suizidrate (24,9) bei. Besonders oft versuchen Kinder und Studenten, sich das Leben zu nehmen. Sie können ihre familiären Probleme, den Stress und das Schulversagen nicht bewältigen.

7. Mosambik

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In Mosambik, einem südostafrikanischen Land mit mehr als 800'000 Quadratkilometern Fläche, entscheiden sich mehr als 27 von 100'000 Menschen jedes Jahr gegen das Leben. Aufgrund der unzureichenden medizinischen Versorgung haben die Menschen dort eine der kürzesten Lebenserwartung der Welt. HIV und Aids tragen auch dazu bei, dass sich jährlich mehr als 3000 Menschen umbringen.

6. Suriname

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Suriname ist das kleinste Land auf dem südamerikanischen Kontinent. Seine Bewohner leiden unter sozialen und wirtschaftlichen Problemen. Armut, häusliche Gewalt, Alkoholmissbrauch, hohe Arbeitslosigkeit und andere Faktoren gehören zu den Gründen, warum mehr als 44 Männer und fast 12 Frauen von 100'000 Surinamer jedes Jahr Selbstmord begehen.

5. Litauen

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Mit einer Selbstmordrate von 28,2 ist Litauen das suizidgefährdetste Land Europas. Selbstmord ist dort seit Jahrzehnten ein nationales, soziales Problem und hatte in den späten 90ern seinen Höhepunkt. Seither nimmt die Zahl jedes Jahr ein bisschen ab. Trotzdem reichts noch für den fünften Platz. Als Hauptursache gelten soziale und finanzielle Probleme.

4. Sri Lanka

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Seit das Land in Südostasien 1948 seine Unabhängigkeit erlangt hat, ist die Zahl der Menschen, die Selbstmord begangen haben, drastisch gestiegen (Mittlerweile 28,8 von 100'000). Ohne einen offensichtlichen Grund. Die meisten Opfer erhängen sich oder greifen zum Gift.

3. Südkorea

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REUTERS/Kim Hong-Ji


Sie haben eine superschnelle Internetverbindung, modernste Technologien und eines der besten Bildungssysteme und führende Gesundheitsversorgungen weltweit. Die Lebensqualität der Südkoreaner ist sehr hoch und dennoch hat das Land eine erschreckend hohe Selbstmordrate (28,9 auf 100'000). Denn mit dem Erfolg kommt auch der soziale Druck und Probleme in der Familie. Da der Zugang zu Schusswaffen in Südkorea beschränkt ist, ist die häufigste Suizidmethode Vergiftung.

2. Nordkorea

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Damir Sagolj / Reuters


Menschenrechtsverletzungen, Wirtschaftsnot und Stress gehören zu den Hauptgründen, warum mehr als 10'000 Nordkoreaner sich jedes Jahr das Leben nehmen. Es gibt sogar Fälle, in denen ganze Familien lieber freiwillig sterben, statt vom totalitären Regime ins Gefängnis gesteckt zu werden. Die Rate liegt bei 38,5 auf 100'000.

1. Guyana

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Das Land im Nordosten von Südamerika hat die höchste Selbstmordrate der Welt. Viermal mehr Menschen nehmen sich dort das Leben als der Durchschnitt weltweit. Armut, Alkoholmissbrauch und einfacher Zugang zu tödlichen Pestiziden scheinen eine Kombination zu sein, die zu den tragischen Zuständen führt. Jährlich kommen auf 100'000 Guyaner 44 Suizide. Rund 70 Prozent davon sind Männer.

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