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Sie arbeitete 32 Jahre im McDonald’s: Herzliche Abschiedsparty für Mitarbeiterin mit Down-Syndrom

Diesen Tag wird Freia David (52) wohl nie vergessen.

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Freia David begann mit 20, bei McDonald's zu arbeiten. play
Freia David begann mit 20, bei McDonald's zu arbeiten. Facebook / The Charles River Center

Diese Geschichte zeigt, wie wertvoll Mitarbeiter mit Behinderungen sein können. Freia David, die mit dem Down-Syndrom geboren wurde, begann mit 20 Jahren, bei McDonald's zu arbeiten. Ihre Familie zweifelte erst an der Sache. Die Mutter befürchtete, die Arbeit sei zu hart und es könnte für Freia schwierig werden, sich im neuen Umfeld zurecht zu finden. Doch es kam anders als gedacht: Das sechsmonatige Einarbeitungstraining meisterte Freia mit Bravour! Als einzige von drei Kandidaten bestand sie die «Probezeit» und durfte weiterhin im McDonald’s arbeiten.

Zuerst war sie ausschliesslich für kleinere Aufgaben wie zum Beispiel das Auffüllen der Ketchupspender oder das Reinigen der Theke zuständig. Doch dann erhielt sie eine Chance an der Friteuse - und dort blieb sie gleich die nächsten 32 Jahre. Geschätzt vom Team und beliebt bei den Kunden, liebte sie ihren Job. So sehr, dass sie gar nicht mehr aufhören wollte zu arbeiten. Oft erschien sie schon eine Stunde vor Arbeitsbeginn und auch an ihren freien Tagen stattete sie der Filiale mit ihrer Mutter Besuche ab, um Zmittag zu essen.

Geschenke, Kuchen und Pommes

Anfang 2016 bemerkte ihre mittlerweile 90-jährige Mutter, dass die Gehirnleistungen der Tochter langsam nachlassen und Freia immer mehr Dinge vergisst. Und obwohl die Mutter wusste, dass der Job Freias Leben war, überredete sie sie dazu, die Arbeit nach 32 Jahren niederzulegen. Erst dann stellte sich heraus, welche Bedeutung die mittlerweile 52-jährige für die Filiale hatte.

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Die Mitarbeiter bestanden darauf, eine Abschlussparty für Freia zu schmeissen. Das Management ging auf den Wunsch ein und kündigte die Pensionierung ihrer langjährigen Angestellten mit einem Banner an. Um ihren Abschied nach 32 Jahren Arbeit zu zelebrieren, erwarteten sie einige Bekannte sowie ein, zwei Stämmgäste. Jedoch kamen an die 100 Leute zur Party, um Freia mit etlichen Geschenken, Kuchen und natürlich Pommes frites zu feiern.

Auch wenn Freia ihre Uniform an den Haken hängt, lange wegbleiben wird sie nicht. Spätestens nächsten Samstag wird sie der «Mäc»-Filiale einen Besuch abstatten, um ihre Freunde wiederzusehen und ihr Lieblingsessen zu geniessen: einen Hamburger ohne Essiggurken und dazu natürlich Pommes.

McDonald's-Mitarbeiterin mit Down-Syndrom
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