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Sie ermöglichten Hochzeiten und Rettungen: 5 unglaubliche Nachrichten aus der Flaschenpost

Wer hätte gedacht, dass ein Brief in einer Flasche so viel bewirken kann?

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1. Der Brief in die Freiheit

Ein einfacher Brief sorgte für Nguyen Van Hoas Befreiung. play
Ein einfacher Brief sorgte für Nguyen Van Hoas Befreiung. Getty Images

1979 waren John Peckham aus Los Angeles und seine Frau Dottie auf einer Kreuzfahrt nach Hawaii. Sie warfen eine Weinflasche mit einem Brief darin ins Meer. Im Brief war ein Dollar, ihre Namen und Adresse und die Nachricht, dass der Finder belohnt werde. Drei Jahre später, Tausende Kilometer entfernt fand der Vietnamese Nguyan Van Hoa die Flasche, wie «People» berichtete. Er war früher in der südvietnamesichen Armee und flüchtete nach dem Sieg Nordvietnams mit seiner Familie nach Thailand. Er schrieb den Peckhams und schilderte seine Misere. Es folgten einige Briefe zwischen den USA und dem Flüchtlingscamp in Thailand, bis die Peckhams schliesslich die Reise der vietnamesischen Familie in die USA bezahlte. Nach Hunger, Durst und Folter im nordvietnamesischen Gefängnis war Hoa nun endlich in der Freiheit.

2. Eine Flasche gegen Piraten

Das entführte Schiff MV Montecristo wird von Militärs umzingelt. play
Das entführte Schiff MV Montecristo wird von Militärs umzingelt. Getty Images

2011 wurde das italienische Frachtschiff «Montecristo» von somalischen Piraten entführt. Die Crew konnte sich in einem gepanzerten Teil des Schiffes einschliessen und warf eine SOS-Nachricht in einer Flasche über Bord. Und tatsächlich: die US-Frigatte Fort Victoria wurde auf die Nachricht aufmerksam! Das italienische Schiff hat schon beim Kontakt mit den Piraten ein Warnsignal ausgesendet, wie «Guardian» berichtet. Durch die Flaschenpost wussten die Briten, dass es nur 11 Piraten an Bord sind und die Crew sicher ist. Die britische Marine umzingelte das entführte Schiff.  Die Piraten ergaben sich praktisch sofort und warfen ihre Waffen ins Wasser.

3. Himmlische Post

Diesen Brief hat Baker in den See geworfen. play
Diesen Brief hat Baker in den See geworfen. Screenshot CBS

Josh Baker war schon als Kind abenteuerlustig. Er leerte als 10-Jähriger eine Flasche Vanille-Extrakt aus und stopfte einen Brief hinein. «Wenn du das findest, bring es in die Nachrichten», stand darin. John warf die Flasche in den lokalen See. Zehn Jahre später kämpfte er im Irak, ist der Held seines 300-Seelen-Dorfs. Der Tag, an dem er aus dem Irak zurückkehrte, war Grund zur Feier für das Dorf. Doch einige Monate später starb John bei einem Autounfall. Nach seiner Beerdigung fand sein Freund Steve plötzlich die Flasche im See. Das ganze Dorf ist überzeugt, das sei ein Zeichen von John aus dem Himmel. Und in die Nachrichten hat er es damit auch geschafft. 

4. Brief aus Auschwitz

In einem Keller in Auschwitz wurde die Flasche versteckt. play
In einem Keller in Auschwitz wurde die Flasche versteckt. Gemeinfrei / Pixabay

1944 versteckten sieben Gefangene im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau einen Brief in einer Betonwand. Erst 65 Jahre später wurde er von einem polnischen Bauarbeiter-Team gefunden. Sie renovierten einen Keller, als sie den Brief, versteckt in einer Flasche, fanden. Im Brief steht jedoch keine Nachricht, kein Ruf nach Hilfe. Sondern die Namen, Lager-Nummern und Heimatorte der Insassen. Historiker bestätigen die Echtheit des Briefes, er ist jetzt Teil einer öffentlichen Ausstellung.

5. Liebe aus dem Meer

Von Schweden bis Sizilien - das Meer bringt Liebende zusammen. play
Von Schweden bis Sizilien - das Meer bringt Liebende zusammen. Gemeifnrei / Pixabay

Diese Liebesgeschichte beginnt 1955. Der schwedische Matrose Ake Viking warf einen Brief, adressiert «an jemand schönes, weit weg», ins Meer. Dazu schrieb er eine kleine Beschreibung seiner selbst und die Aufforderung, ihm zu schreiben. Zwei Jahre später, als Ake gerade von einer Fahrt nach Hause kommt, findet er einen Brief. Aus Sizilien. Der Absender war Paolina, 17 Jahre alt. Sie schrieb: «Ich bin zwar nicht schön, aber es scheint wie ein Wunder, dass diese kleine Flasche so weit gereist ist.» Den Brief aus dem Schwedischen übersetzt hat ein Pfarrer in ihrem Dorf. Nach einiger Zeit des Briefaustauschs zwischen Ake und Paolina kam es schlussendlich zur Heirat. Ake lebte seither in Sizilien. Die kuriose Geschichte schaffte es sogar in die USA, wo die «American Weekly» darüber berichtete.

Liebe, Rettungen und neue Leben, was ein Brief in einer Flasche nicht alles bewirken kann!

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