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«Sitz mit uns!»: Teenagerin kreiert App, um gemobbten Kindern zu helfen

So jung, und schon so Gutes im Sinn!

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Representing #SitWithUs and handing out swag at my school's service learning fair. I got lots of sign-ups!

A photo posted by Sit With Us (@sit.with.us) on


Alleine in der Mensa zmittagessen, eine unangenehme Vorstellung für viele Schüler. Ohne Freunde am Tisch fühlt man sich irgendwie als Aussenseiter, es ist einem unwohl. Und Kinder, die Mobbing ausgesetzt sind, werden so noch mehr zur Zielscheibe. Diese Erfahrung machte auch die 16-jährige Natalie Hampton aus Kalifornien. Während ihrer Oberstufen-Zeit wurde sie gehänselt, beschimpft und angegriffen. «Ich wurde geschlagen, in einen Spint gesperrt, als hässlich beschimpft und meine Mitschüler sagten mir, jeder hasse mich», erzählt Natalie «today».

Viel schlimmer als die physische Gewalt sei es aber gewesen, als Aussenseiter behandelt zu werden. «Jeden Tag alleine essen zu müssen, isolierte mich und machte mich glaube ich zu einem Ziel. Ich wollte nur eine einzige Person haben, die zu mir steht», sagt Natalie.

Als Natalie in die Highschool kommt, macht sie neue Freunde. Aber auch an ihrer neuen Schule gibt es Aussenseiter, die alleine essen müssen. Natalie hat sie daraufhin zu sich an den Tisch eingeladen. So kam ihr die Idee, eine App zu designen: «Sit with us».

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Auf der App können Schüler eintragen, wann und wo sie essen gehen und dass noch Plätze in ihrer Gruppe frei sind. Kinder, die jemanden zum Essen suchen, können dann auf der Liste der verfügbaren Gruppen eine auswählen und sich dazusetzen. «An jeder Schule gibt es Mobber, aber die sind meistens in der Unterzahl. Mit der App können mitfühlende Schüler einfacher etwas gegen Mobbing tun», sagt Natalie weiter.

Unterstützung von Seiten der Lehrer oder Eltern sieht sie als schwierig an. «Im Kampf gegen Mobbing sind Aktionen von Schülern viel effektiver, als wenn ein Erwachsener etwas vorträgt», sagt Natalie. Momentan gibt es die App nur auf Englisch und für iOS, eine Android-Version ist jedoch in Entwicklung. Für Schulen, wo nicht jeder ein Handy hat, könne man auch eine Art schwarzes Brett einrichten, auf dem Schüler eine Notiz hinterlassen können, wenn sie an ihrem Tisch neue Leute willkommen heissen.

Natalie hofft, dass mit ihrer App Kinder einander mehr helfen. «Du weisst nie, vielleicht ist die Person am Tisch nebenan dein zukünftiger bester Freund», so die App-Entwicklerin.
 

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