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Spionage-Büsis, Schleudersitz-Bären, Hot Dogs: 25 Dinge, die du über den Kalten Krieg nicht gewusst hast

Mehr als 40 Jahre herrschte Kalter Krieg zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion. Propaganda, Unterdrückung und Machtgehabe prägten diese Zeit ganz besonders.

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1. Dritte Welt

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Der Begriff «die dritte Welt» bedeutete ursprünglich nicht ein armes Land, sondern eins, das weder mit den USA noch mit der Sowjetunion verbündet war. Als erste Welt galten die USA mit ihren Verbündeten und als zweite die Sowjetunion und alle, die auf ihrer Seite standen.

2. Geheimprojekt A119

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1957 schickte die Sowjetunion den ersten Satelliten Sputnik 1 ins All. Um ihre Macht zu demonstrieren, hatten die USA daraufhin die Idee, eine Atombombe auf dem Mond zu zünden. Die Explosion und die gigantische Staubwolke wäre von der Erde aus sichtbar gewesen.

3. Umsiedlung

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In den 50er Jahren siedelte Kanada 87 Inuiten unter Zwang in die nördliche Arktis um, um seine Souveränität in dieser Region zu bekräftigen.

4. Karten

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Die Sowjets hatten die besten Kartografen. Ihre Karten der Arktis waren so detailliert, dass sie noch heute im Einsatz sind.

5. Gemeinsame Sache

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Die USA und die Sowjetunion planten in den 60ern, gemeinsam ins All zu fliegen. Präsident Kennedy machte Nikita Chruschtschow das Angebot, zusammen den Mond zu erkunden. Doch bevor der Plan umgesetzt werden konnte, wurde Kennedy ermordet. Und mit dem Vize-Präsidenten wollten die Sowjets keine Geschäfte mehr machen.

6. Hot Dogs

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Aufgrund ihrer Satellitaufnahmen aus dem Weltall dachten die Sowjets, das Gebäude in der Mitte des Pentagons sei ein topgeheimer Treffpunkt, weil die Menschen ständig dorthin gingen. Darum richteten sie ihre Atomwaffen darauf. Es war aber bloss ein Hot-Dog-Stand.

7. Rost

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Die Sowjets konnten mit Sicherheit sagen, wenn ein Pass gefälscht war und konnten so jegliche Spione entlarven. Denn die Klammer, die die Seiten zusammenhielt, rostete aufgrund der niedrigen Metallqualität sehr schnell und hinterliess einen Abdruck. Bei gefälschten Ausweisen war das nicht der Fall.

8. Bären

In den USA mussten Braunbären für Testzwecke der Schleudersitze in den Jets hinhalten. Die Tiere wurden für diese Zeit betäubt.

9. Wer hats erfunden?

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Am Ende des Zweiten Weltkriegs beschrieb der englische Autor George Orwell im Essay «You and the Atomic Bomb» eine Konfrontation von Supermächten unter der Drohung eines Atomkrieges als «Kalten Krieg».

10. Büsis

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Während der Operation «Acoustic Kitty» versuchte die CIA, Katzen mit Spion-Ausrüstung auszustatten. Mit Mikrofon im Ohr, Radiosender am Kopf und einer dünnen Drahtantenne im Fell oder im Schwanz sollten die Tiere Gespräche aufzeichnen. Die erste Mission scheiterte jedoch, weil die Katze überfahren wurde. Und auch andere Büsis taten nicht das, was man von ihnen wollte. Und so hat man die 15 Millionen Dollar teure Operation hingeschmissen.

11. Das Ding

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Das Ding (The Thing) ist die Bezeichnung für ein sowjetisches Abhörgerät, das in einer Schnitzerei des amerikanischen Wappens versteckt wurde. Das Geschenk wurde im Jahr 1945 an den damaligen US-Botschafter in der Sowjetunion übergeben und hing bis zu seiner Entdeckung im Jahr 1952 in dessen Residenz.

12. Die Zar-Bombe

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Die Zar-Bombe, die am 30. Oktober 1961 über der Insel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer detonierte, war die stärkste Wasserstoffbombe, die jemals gezündet wurde. Der Feuerball war eine Sekunde nach der Explosion bereits über sechs Kilometer gross. Die AN602, so die offizielle Bezeichnung, war acht Meter lang, mass zwei Meter im Durchmesser, wog 27 Tonnen und hatte eine Sprengkraft von 50 bis 58 Millionen Tonnen TNT.

13. Die Landung

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Der deutsche Pilot Mathias Rust wurde bekannt, als er am 28. Mai 1987 im Alter von 18 Jahren mit einem Flugzeug auf der Grossen Moskwa-Brücke in der Nähe des Roten Platzes in Moskau landete und bis zur Basilius-Kathedrale hinrollte. Um «Verständigung zwischen den Völkern» und den «Weltfrieden» voranzutreiben, wie er selbst sagte. Zu dieser Zeit hatte er weniger als 50 Stunden Flugerfahrung.

14. Fussballfelder

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Vor der Kubakrise entdeckte die CIA auf ihren Satellitenfotos Truppen, die Manöver mit Panzer, Artillerie und Einmannzelten übten. In der Nähe dieser Camps waren allerdings keine Baseball-, sondern Fussballfelder markiert. Daraus schlossen die Amerikaner, dass es sich nicht um kubanische, sondern um sowjetische Soldaten handeln muss. Die Kubakrise liess anschliessend nicht lange auf sich warten.

15. Abschuss

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Am 1. September 1983 schoss die Sowjetunion eine zivile koreanische Boeing 747 ab, nachdem sie den sowjetischen Luftraum verletzt hatte. Alle 269 Personen starben. Dieser Vorfall veranlasste die USA, ihre neuste GPS-Technologie für die öffentliche Nutzung freizugeben und war gleichzeitig eine gute Gelegenheit, anti-sowjetische Gefühle zu schüren.

16. Angriff

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Steven Depolo via Flickr

Am 26. September 1983 meldete das russische Computersystem einen Angriff der USA mit nuklearen Interkontinentalraketen auf die Sowjetunion. Der leitende Offizier in der Kommandozentrale der sowjetischen Satellitenüberwachung, Stanislaw Petrow, zweifelte allerdings an dieser Information, vertraute auf sein Bauchgefühl und startete keine Gegenaktion. Wie es sich herausstellte, war es tatsächlich ein Fehlalarm. Damit verhinderte er womöglich das Auslösen eines Atomkriegs.

17. Die Bahn

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Amerikanische Eisenbahngesellschaften priesen sich in der Werbung auf eine spezielle Art und Weise an. So hiess es, dass die Bahnen als erste bombardiert würden, sollte der Krieg tatsächlich ausbrechen. Wegen ihrer «immensen Bedeutung».

18. So nah und doch so fern

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Während des Kalten Krieges haben US-Kartographen Karten kreiert, auf denen die Sowjetunion grösser und näher zu USA dargestellt wurde, als sie tatsächlich war.

19. Allzeit bereit

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In den 60er Jahren waren US-Flugzeuge, beladen mit nuklearen Sprengköpfen, konstant in der Luft. Man wollte im Falle eines Angriffs der Sowjetunion sofort reagieren können. Fünf dieser Flugzeuge stürzten ab und zwei verursachten eine nukleare Kontamination.

20. Geschlossene Städte

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Während des Kalten Krieges gab es in der Sowjetunion eine Menge geschlossener Städte, die weder Ausländer noch Einheimische besuchen durften. Sie wurden für Militärzwecke genutzt. Einige dieser Städte sind auch heute noch verbotenes Territorium.

21. Anschlag

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Der ehemalige kubanische Abwehrchef Fabián Escalante behauptet, es seien nicht weniger als 638 Anschläge auf Fidel Castro seien verübt worden - zumindest acht gab die CIA bisher zu.

22. Goldmedaille

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Auch hat die CIA für diese Zwecke bereits die Hilfe der Mafia in Anspruch genommen. Fidel Castro selber hat mal gesagt, «Wenn dem Mord zu entkommen eine olympische Disziplin wäre, hätte ich längst die Goldmedaille gewonnen.»

23. Luftschutzsirene

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Chrysler, die stärkste Luftschutzsirene, die während des Kalten Krieges gebaut wurde, hatte eine Länge von fast 3,6 Metern. Man munkelte, sie sei so stark gewesen, dass sie Nebel in Regen verwandeln konnte.

24. Operation Dropshot

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1957 planten die USA die Operation Dropshot. Dabei sollten 300 Atombomben auf 200 Ziele in 100 sowjetischen Städten abgeworfen werden. So sollten 85 Prozent der industriellen Kapazität der Sowjetunion mit einem einzigen Schlag vernichtet werden.

25. Kriegskosten

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Laut dem Historiker Walter LaFeber beliefen sich die Verteidigungsausgaben der USA während des Kalten Krieges auf acht Trillionen Dollar. Inklusive der Kosten für ihre militärische Präsenz in Korea, Vietnam, Nicaragua, Afghanistan, Dominikanischer Republik, Kuba, Chile und Grenada sowie der Ausgaben für Forschung und Herstellung von Atomraketen.

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