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Streng geheim: 8 ungeklärte Nuklear-Mysterien

Atombomben und ihre Entwicklung gehören zu den bestbehüteten Geheimnissen jedes Staats. Einige Vorfälle werfen besonders viele Fragen auf.

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1. Stahlen israelische Spione Uranium?

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Angereichertes Uranium. Public Domain


Eines der grössten Mysterien des Kalten Krieges spielte sich in Pennsylvania ab. Dort betrieb die Firma NUMEC eine Nuklearbfabrik. 1983 wurde sie stillgelegt. Während Jahren sind dort mehrere Hundert Kilogramm Uranium verschwunden. Nuklear-Experten und Geheimdienstler haben eine Erklärung, die aus einem Krimi sein könnte: Israelische Spione haben das Uranium gestohlen. Der Gründer von NUMEC, Zalman Shapiro, hatte Beziehungen bis tief ins israelische Militär. Einige Kontaktpersonen seien inkognito in der Fabrik zu Besuch gewesen. Eine CIA-Untersuchung zeigte, dass in Proben aus israelischen Reaktoren Spuren eines seltenen Typs Uranium gefunden worden, das sonst nur von NUMEC produziert wurde. Doch die Ermittlungen verliefen im Sand und der Fall wurde nie geklärt.

2. Die mysteriösen Dronen über Frankreich

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Getty Images


2014 wurden über 13 der 19 französischen Kernkraftwerke Dronen gesichtet. Obwohl die Französische Luftwaffe diese Gebiete überwacht. Niemand weiss, wer die Dronen gesteuert hat. Fest steht: die Dronen waren gut koordiniert und allesamt teure Modelle. Sie entkamen sogar Armee-Helikoptern. Der Vorfall stellt die Sicherheit der französischen Kernkraftwerke in Frage. Für eine Million Euro wurde daraufhin ein System entwickelt, um solche Dronen-«Eingriffe» zu verhindern.

3. Der Tod der Karen Silkwood

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Screenshot Youtube


Die Chemietechnikerin Karen Silkwood arbeitete im Kerr-McGee-Plutioniumwerk in den USA. In den 70ern beobachtete sie, wie der Konzern seine Arbeiter starker radioaktiver Strahlung aussetzte und damit gegen die geltenden Gesetzesauflagen verstosst hatte. Angeblich habe die Geschäftsleitung Dokumente gefälscht, um dies zu vertuschen. Nachdem Silkwood einige belastende Dokumente gesammelt hatte, wollte sie sich mit Journalisten der New York Times treffen, um über die Missstände zu informieren. Auf ihrem Weg dorthin kam sie bei einem mysteriösen Verkehrsunfall ums Leben. Laut Polizeibefund war die Unfallursache Übermüdung, Silkwood nahm Schlafmittel. Verschwörungstheorien besagen aber, dass der Unfall ein geplantes Attentat war. Denn die Dokumente wurden nie gefunden.

4. Der Vela-Zwischenfall

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1970 wurde zwischen Südafrika und der Antarktis ein doppelter Lichtblitz gemessen. Solche treten normalerweise bei oberirdischen Kernwaffenexplosionen auf. Der Vela-Satellit, der den Blitz aufgezeichnet hatte, konnte das Ereignis jedoch nicht als Nuklearexplosion erkennen. Die USA leitete sofort Untersuchungen ein. Eine vermutete Theorie war, dass ein kleiner Meteorit den Satelliten getroffen hat. Falls es aber wirklich ein Test einer Kernwaffe war, könnten mehrere Länder verantwortlich gewesen sein: Israel, Indien, die Sowjetunion oder Südafrika. Letzteres wäre am wahrscheinlichsten. Die südafrikanische Regierung verfolgte damals ein Kernwaffenprogramm und es wurden Schiffe der südafrikanischen Marine in der Nähe der Explosion entdeckt. Auch eine Beteiligung Israels ist wahrscheinlich. Darauf deuten Enthüllungen des israelischen Nukleartechnikers Mordechai Vanunu hin. Der Fall bleibt bis heute klassifiziert.

5. Der Atom-Alarm von 1969

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Keystone / Getty Images


Im Jahr 1969 versetzte der US-Präsident Nixon das US-Militär in die höchste Warnstufe für globalen Krieg. Nur ein kleiner Kreis wurde in die Gründe dafür eingeweiht. Amerikanische Bomber mit thermonuklearen Sprengköpfen flogen drei Tage lang Manöver an der russischen Grenze. Die Öffentlichkeit wusste von alledem nichts. Es wird spekuliert, dass es schlichtweg Teil von Nixons «Madman Theorie» war. Dabei versuchte Nixon gegen aussen wie ein Wahnsinniger zu wirken, der zu jedem drastischen Schritt bereit sei. Andere Theorien vermuten, dass ein sowjetischer Luftschlag gegen chinesische Atom-Anlagen verhindert werden sollte. Die beiden Länder waren damals in einem Grenzkonflikt. Auch hochrangige Militärs wurden nicht aufgeklärt. Henry Kissinger, damals Nationaler Sicherheitsberater der USA, ist einer der wenigen lebenden Menschen, der den wahren Grund für die waghalsige Aktion kennt. Aber er schweigt. 

6. Der Tod der indischen Atom-Forscher

Hier arbeiteten zwei Wissenschaftler: Bhabha Atomic Research Centre play
Hier arbeiteten zwei Wissenschaftler: Bhabha Atomic Research Centre By Sobarwiki (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons


In den letzten zehn Jahren starben immer wieder indische Nuklearforscher auf mysteriöse Weise. Ihre Todesursachen wurden nicht geklärt oder als Selbstmord eingestuft. Zwei hochrangige Ingenieure auf Indiens erstem Atom-U-Boot wurden tot auf Zugschienen gefunden. Ein anderer wurde im Schlaf erdrosselt. Einige Ermittler wollten es als Selbstmord abschreiben, aber die Beweise für Mord waren zu klar. Trotzdem wurde niemand verhaftet. Zwei andere Nuklearwissenschaftler starben in einem Laborfeuer. Verschwörungstheorien zufolge habe die USA bei diesen unerklärten Zwischenfällen ihre Hände im Spiel.

7. Wurde Jassir Arafat mit Polonium vergiftet?

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2004 starb der palästinensische Politiker Jassir Arafat in Frankreich an einer unbekannten Krankheit. Acht Jahre später untersuchte ein Journalist von Al Jazeera den Fall und erhielt von Arafats Witwe einige persönliche Gegenstände des Verstorbenen. Das Institut für Radiophysik in Lausanne untersuchte die Teile und fand hohe Spuren von Polonium-210. Mit dem radioaktiven Stoff wurde 2006 der russische Regierungskritiker Alexander Litvinenko vergiftet. Palästina verdächtigte sofort Israel. Auf die Testresultate hin wurde Arafats Leiche ausgegraben und Institute verschiedener Länder nahmen Proben. Russische und französische Untersuchungen wiesen darauf hin, dass das Polonium natürlichen Ursprunges sei. Laut weiteren Tests der Schweizer Wissenschaftler sei eine Vergiftung möglich, aber nicht bewiesen. Verschwörungstheoretiker sehen in den unterschiedlichen Resultaten einen Versuch, die eigentliche Wahrheit zu vertuschen.

8. Was ist Fogbank?

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Gemeinfrei


Fogbank ist ein Material, das in diversen thermonuklearen Sprengköpfen der US-Armee verwendet wird. Es wurde in den 70ern und 80ern hergestellt und ist geheimnisumhüllt. Alles, von der Komposition bis zur Nutzung des Materials, ist klassifiziert. Ende der 90er mussten die Sprengköpfe erneuert werden. Dies stellte sich als Problem heraus, da praktisch keine Aufzeichnungen zum Herstellungsprozess von Fogbank existierten und alle Wissenschaftler, die es ursprünglich entwickelt hatten, waren bereits in Rente oder tot. Das Militär hatte einen Forschungsaufwand von hundert Millionen Dollar, bis es die Herstellung von Fogbank nachvollziehen konnte. Auch in diesem Fall wurden nur die direkt Betroffenen über die genaue Zusammensetzung informiert.

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