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Studien bestätigen: Hunde wissen, wenn du traurig bist

Was Hundebesitzer schon lange gewusst haben, bestätigt auch die Wissenschaft. Die Tiere verhalten sich immer mehr wie Menschen. Hier sind die Ergebnisse der letzten Studien.

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1. Emotionen erkennen

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Hunde sind in der Lage zu erkennen, ob wir traurig oder fröhlich sind. Das hat eine Studie herausgefunden, die in «Biology Letters» publiziert wurde. Dafür hat man 17 erwachsenen Hunden Fotos von Menschen und Hunden gezeigt, die entweder fröhlich/spielerisch oder böse/aggressiv aussahen. Während sie die Bilder anschauten, hörten sie gleichzeitig Stimmen bzw. Hundelaute, die ebenso entweder positiv oder negativ klangen. Die Resultate haben gezeigt, dass die Tiere länger auf die Bilder geschaut haben, wenn die Stimme zum Gesichtsausdruck gepasst hat. Also wenn sie beim Foto mit dem fröhlichen Menschen ein Lachen gehört haben. Daraus schliessen die Forscher, dass die Hunde erkennen können, ob ein Gesichtsausdruck mit der Stimme kompatibel ist oder nicht.

2. Lauschen

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Menschen zu beobachten und ihnen zu lauschen, gehört zu unseren sozialen Interaktionen dazu. Denn das hilft uns herauszufinden, wer ein guter Mensch und wer keiner ist. Laut einer Studie, die im «Animal Behaviour» publiziert wurde, tun unsere Hunde dasselbe. Dazu wurde ein Experiment durchgeführt. Der Besitzer der Hunde hatte Probleme mit einem Klebeband. Die Tiere wurden in drei Gruppen eingeteilt. In der ersten Gruppe war neben dem Herrchen eine Person anwesend, die ihm bei seinem Problem half. In der zweiten Gruppe eine Person, die ihren Rücken dem Herrchen zudrehte, obwohl er sie um Hilfe gebeten hat. In der dritten Gruppe drehte sich die Person weg, ohne um Hilfe gebeten worden zu sein. In allen Gruppen war ausserdem eine dritte «neutrale» Person mit dabei. Die «neutrale» Person und der Helfer bzw. Nicht-Helfer haben den Hunden Leckerli angeboten. Es hat sich herausgestellt, dass die Tiere diese lieber von der neutralen Person als vom Nicht-Helfer annahmen. Bei der Helfer-Gruppe wurde die «neutrale» Person hingegen nicht präferiert.

3. Starren

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Auch das Fokussieren der Blicke ist instinktiv für die Menschen, denn das gibt Hinweise auf mögliche Gefahren, sagt Lisa Wallis, eine Doktorandin an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien gegenüber «National Geographic». Bisher ging man davon aus, dass Hunde ihre Herrchen nur anstarren, wenn es ums Essen oder Spielen geht. Jetzt zeigt eine Studie, dass Hunde ebenso den menschlichen Blicken folgen, wenn diese irgendwohin schauen. Das gilt aber nur für untrainierte Hunde. Das wurde anhand eines Experiments mit Border Collies klar. Die Erklärung dafür könnte sein, dass trainierte Hunde gelernt haben, den Menschen zu fokussieren und nicht seinen Blick.

4. Nächste Schritte in der Untersuchung

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Bei den Menschen erschwert der Alterungsprozess neues Erlernen und wirkt sich negativ auf das logische Denken und das Kurzzeitgedächtnis aus. Bisherige Untersuchungen bei Hunden kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Was das Langzeitgedächtnis angeht, handelt es sich um ein bisher wenig erforschtes Gebiet. Deswegen wollen Wallis und ihre Kollegen herausfinden, wie junge und alte Hunde sich Dinge merken und ob sie sich Monate später noch daran erinnern. Die Resultate stehen noch aus, aber Wallis hofft herauszufinden, dass es zwar schwer aber nicht unmöglich sei, alten Hunden neue Tricks beizubringen.

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