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Süss oder böse? 4 Gründe, warum Delfine gar nicht nur lieb sind

Seit Tagen fasziniert ein Delfin in der Kieler Förde die Besucher. Nun stellt sich heraus, der süsse Meeressäuger hat einen Schweinswal auf dem Gewissen. Denn die Tiere sind längst nicht so harmlos, wie wir glauben wollen.

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Der Delfin in der Kieler Förde. picture alliance / dpa

Delfine gelten als Freund des Menschen. Seit mehreren Tagen verzaubert «Flipper» aus der Ostsee die Menschen in Kiel. Doch nun ist ein Video erschienen, das den Delfin in ein anderes Licht rückt. Auf seiner Reise nach Deutschland verübte er offenbar einen bösartigen Angriff auf einen Schweinswal, der danach verendete.

Walexperten sind sich einig, dass es beim Killer um das selbe Tier handelt, das aktuell mit den Menschen anbandelt. Aber auch dass es sich bei der Attacke um absolut natürliches Verhalten handelt: Der Delfin bekämpfte nur einen Futterkonkurrent. 

1. Delfine sind sexuell äusserst aktiv

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Getty Images

Aber nicht nur die Mordlust ist bei den Delfinen stark ausgeprägt. Auch auf sexueller Ebene gehören die süssen Meeresbewohner zu den aktivsten im dem Reich der wilden Tiere. Gruppenvergewaltigungen, aber auch das Vergehen an einem Abflussrohr werden nicht selten beobachtet. 

2. Delfine töten Neugeborene

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Getty Images

Die sexuell aktiven Delfine töten, wie andere Tierarten auch, sogar ihre eigenen Babys. Man gehe davon aus, dass die tödlichen Angriffe vorkommen, weil Delfin-Weibchen sofort wieder schwanger werden können – und erst nach dem Tod ihres Nachwuchses wieder Lust auf Sex haben. Aber nicht nur Babys werden Opfer der Attacken. Auch ausgewachsene Gefährten lassen immer wieder ihr Leben.

Seit der Serie «Flipper» glauben Menschen, dass Delfine fröhliche Zeitgenossen seien. Eine Täuschung: Wegen anatomischer Gegebenheiten steht der Unterkiefer ein paar Zentimeter vor - der Mensch interpretiert das als Lächeln. 

3. Delfine haben ein soziales Bewusstsein

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Getty Images

Es gibt auch Verhalten der Delfine, dass nach menschlichem Kriterien positiver bewertet würde: So gehören die Säuger zu den sozialsten Tierarten. Sie leben in grossen Herden und begleiten einen kranken Artgenossen oftmals bis an die Küste, um sich zu verabschieden. Ein gefährlicher Instinkt, da die Tiere oft stranden und sich nicht mehr befreien können. 

4. Delfine geben sich Namen

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Pixabay

Jeder Delfin hat auch einen eigenen Namen, darüber sind sich Forscher einig. Wird dieser vom jeweiligen Tier gehört, antwortet er mit einem ähnlichen Geräusch im Sinne von: «Hier bin ich, hast du mich gerufen?»

Doch ob wir Menschen das Verhalten der Delfine nun positiv bewerten oder negativ: Die Tiere selbst handeln nach ihren eigenen artgerechten Masstäben.

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