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Tiefer Fall: Die Karriere dieser 9 Machtmenschen endete böse

Einst waren sie die Grössten. Hatten Einfluss, Geld, Frauen. Auf den letzten Metern ihrer Karriere ging alles den Bach runter.

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1. Guido Zäch

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Es ist symptomatisch, dass die Öffentlichkeit kaum davon Notiz nahm, dass Guido A. Zäch letzte Woche den 80. Geburtstag feierte. Der ehemalige Chefarzt (Dr. h.c.), der das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil LU aufgebaut hat. Der Mann, der 1999 auf dem Höhepunkt seiner Popularität für die Aargauer CVP in den Nationalrat gewählt wurde. Und danach (zuletzt 2007 vom Bundesgericht) wegen Veruntreuung von 1,3 Mio. Fr. Paraplegiker-Geldern zu 16 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt wurde.

2. Franz Zölch

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Der Berner Franz A. Zölch (66) war eine grosse Nummer: Im Beruf als angesehener Medienjurist. Im Militär als Brigadier. Im Sport als Präsident der Eishockey-Nationalliga. In der Gesellschaft als Gatte einer SVP- National- und Regierungsrätin (Scheidung 2005). Ein verdienter Mann, der in den letzten Jahren tief gefallen ist. Zurzeit hat Franz A. Zölch Betreibungen in der Höhe von 4,3 Millionen Franken (150 Gläubiger) am Hals. Und seit Ende September ist er ein verurteilter Betrüger.

3. Daniel Vasella

Und tschüss! Novartis verlängert Beratervertrag mit Daniel Vasella nicht. play
Und tschüss! Novartis verlängert Beratervertrag mit Daniel Vasella nicht. Blick

 

Er war überzeugt, die 72 Millionen Franken, die er als Abgeltung für ein Konkurrenzverbot hätte bekommen sollen, seien nicht nur juristisch, sondern auch moralisch rechtens. Nach einem Sturm der Entrüstung verzichtete er. Die «Abzocker»-Initiative wurde unter anderem seinetwegen angenommen, und sein Abgang als Novartis-Präsident war schwer überschattet. Das war 2013. Daniel Vasella (62) wanderte in die USA aus. «Mr Novartis» ist heute Verwaltungsrat von Pepsi und American Express.

4. Bruno Zuppiger

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Im Dezember 2011 schien für Bruno Zuppiger (63) alles möglich. Die SVP hatte den damaligen Nationalrat und Präsidenten des Gewerbeverbands zum Bundesratskandidaten nominiert. Dann folgte der Blitz-Sturz: Es wurde bekannt, dass der Zürcher Mini-Unternehmer als Willensvollstrecker einer verstorbenen Mitarbeiterin 240 800 Franken veruntreut hatte. Geld, das für die Krebsliga und die Pro Senectute bestimmt war. Zuppiger erhielt wegen Veruntreuung 13 Monate bedingt. 

5. Marcel Ospel

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Marcel Ospel (65) gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die Milliardenverluste der UBS in den Jahren 2007 und 2008. Bereits im Frühling 2008 wurden aus der Öffentlichkeit Stimmen laut, die Ospels Rücktritt forderten. Im April des selben Jahres, nachdem die Grossbank weitere 19 Milliarden abschreiben musste, verzichtete Ospel an der Generalversammlung auf die Kandidatur zur Wiederwahl als Verwaltungsratspräsident. Seither befindet er sich im Ruhestand.

6. Tiger Woods

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Er war der amerikanische Vorzeigesportler. An seinem ersten Major-Turnier 1997 stellte er gleich einen neuen Rekord auf. Tiger Woods (39) dominierte den Golfsport, verdiente als erster Sportler über eine Milliarde Dollar. 2009 begann sein Fall. Während seiner Ehe mit dem Model Elin Nordegren war er ihr diverse Mal untreu. Nachdem die erste Story über seine angebliche Affäre mit der New Yorker Nachtclub-Managerin Rachel Uchitel publiziert wurde, meldeten sich Dutzende Frauen, die ebenfalls mit Woods das Bett geteilt haben sollen. Seine Ehe ging in die Brüche, Sponsoren-Verträge wurden gekündigt und Woods konnte nie mehr zu seiner alten Golf-Form zurückfinden.

7. Silvio Berlusconi

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Er war viermal Ministerpräsident Italiens, während Jahren Präsident des Fussballvereins AC Mailand und bis heute ist er einer der reichsten Italiener. Mit rassistischen und diskriminierenden Witzen und ausschweifenden Partys mit jungen Frauen sorgte Silvio Berlusconi (79) immer wieder für Kontroversen. An den sogenannten «Bunga Bunga»-Partys verkehrte der ehemalige Premier mit minderjährigen Prostituierten und wurde dafür in erster Instanz zu sieben Jahren Haft verurteilt. Ebenfalls verurteilt wurde er wegen Steuerbetrugs und das in letzter Instanz. Als Konsequenz darf er zwei Jahre lang keine öffentlichen Ämter bekleiden.

8. Harald Schmidt

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Wer an deutsche Late-Night-Shows denkt, denkt an Harald Schmidt (58). Von 1995 bis 2014 lief seine Sendung unter verschiedenen Namen auf verschiedenen Sendern. Begonnen hat alles bei Sat 1. Den Sender verliess Schmidt jedoch 2003. Die Gründe sind unklar. Wollte Schmidt mehr Geld? Ging er, weil sein guter Freund Martin Hoffmann, damals Geschäftsführer des Senders gefeuert wurde? Oder war er schlichtweg überarbeitet? Fakt ist, dass Schmidt danach auf ARD seine Sendung weiterproduzierte, inklusive zwei Jahren mit Komiker Oliver Pocher. 2007 erklärte Schmidt, dass er mit wöchentlichen Late-Night-Shows «fertig» sei. Trotzdem machte er weiter und ging 2009 mit einer überarbeiteten Version seiner Sendung wieder on air. Danach gings bergab: Die ARD verlängerte seinen Vertrag nicht, sein nächster Stop Sat 1 setzte die Show wegen schlechter Einschaltquoten ab und auch die letzte Station, Sky liess Schmidts Vertrag 2014 auslaufen.

9. Martin Winterkorn

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KEYSTONE/AP/JENS MEYER

 

Martin Winterkorns (68) hatte sowohl bei Audi wie auch Volkswagen über lange Zeit wichtig Posten inne. Er war Vorstandsvorsitzender der Audi AG und verdiente in der selben Position bei Volkswagen im Jahr 2011 über 17 Millionen Euro. So viel hat noch kein Vorstandsvorsitzender eines DAX-Unternehmens einstreichen können. Doch der Erfolg sollte nicht ewig währen. Im Zuge des Abgas-Skandals 2015 sah sich Winterkorn gezwungen, abzutreten. «VW braucht einen Neuenfang», liess er mitteilen. Er selbst sei sich aber keines Fehlverhaltens bewusst. Seine Nachfolge trat Matthias Müller an.

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