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«Totenfinger» und «Teufelszahn»: Die 8 irrsten Pilze der Welt

Es ist Herbst und das bedeutet: Pilzsaison! Aber eben nicht nur für die feinen Speisepilze... die folgenden Pilze sollten definitiv nicht gegessen werden!

, Aktualisiert 495 Reax , 23'720 Views
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1. «Totenfinger»

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Der Xylaria polymorpha, wie er mit wissenschaftlichem Namen heisst, ist ein Schlauchpilz, der in amerikanischen Breitengraden wegen seines Aussehens auch «Totenfinger» genannt wird. Kein Wunder!

2. «Teufelszahn»

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Ja, das ist wirklich ein echter Pilz. Der «Teufelszahn» Hydnellum Peckii (zu deutsch: scharfer Korkstacheling) sieht aus wie ein Alien aus deinem schlimmsten Albtraum. Er ist zwar nicht giftig, sollte aber auch nicht gegessen werden - als ob wir so etwas jemals runterschlucken könnten!

3. Gemeine Stinkmorchel

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Auch wenn wir den deutschen Namen dieses Pilzes schon nicht schlecht finden, toppt der lateinische Ausdruck dafür alles: Phallus impudicus, was so viel wie schamloser Penis heisst. Woher die Inspiration dafür kommt, ist offensichtlich.

4.  Tintenfischpilz

 

Wir hatten keine Ahnung, dass so ein Pilz tatsächlich existiert! Der Clathrus archeri oder Tintenfischpilz wächst zuerst in einem sogenannten Hexenei (kein Witz) und «schlüpft» dann auf eine sehr «Alien»-eske Weise. Übrigens stinkt er auch wie die Hölle. 

5. Puppen-Kernkeule

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Die Puppen-Kernkeule (Cordyceps militaris) wächst nur an sehr spezifischen Orten, nämlich auf den Puppen von Schmetterlingen. Die Sporen des Pilzes töten die unterirdisch lebenden Schmetterlingslarven und nähren sich von den abgestorbenen Insektenkörpern. Wie gruslig! In der Medizin wird der Pilz jedoch aufgrund seiner entzündungshemmenden Polysaccharide gegen Tumore eingesetzt.

6. Herber Zwergknäueling

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Der herbe Zwergknäueling (Panellus stipticus) sieht in seinem Normalzustand nicht spektakulär aus. Doch ein amerikanischer Stamm dieser Art leuchtet im Dunkeln - wie viele andere Pilzarten auch. Sieht fast aus wie bei Avatar!

7. Frühjahrs-Giftlorchel

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Die Frühjahrs-Giftlorchel (Gyromitra esculenta) fällt durch ihre äussere Form auf, deren gewundener Hut wie ein Hirn aussieht. Der Pilz ist stark giftig, wird aber zum Beispiel in Finnland nach zweimaligem Abkochen und Ausspülen gegessen. Doch auch diese Zubereitungsart hilft nicht gänzlich gegen eine Vergiftung. In Osteuropa ist der Genuss der Giftlorchel der Grund für rund die Hälfte aller schweren Vergiftungen.

8. Aseroe rubra

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Die Aseroe rubra ist eine weitere Pilzart, die aussieht wie ein Lebewesen von einem anderen Stern. Wenn sie ausgewachsen ist, sieht sie ein bisschen aus eine Anemone. Der Pilz stinkt gewaltig, und das aus einem guten Grund: Der Geruch lockt Fliegen an, die wiederum die Sporen des Pilzes weiterverteilen.

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