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Unfaire Behandlung: Basler sind Verlierer des Fahrplanwechsels

Die Ostschweizer gewinnen Zeit, die Basler verlieren welche. So ungleich ist der bevorstehende Fahrplanwechsel der SBB.

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Unschöne Neuerungen: Basler reisen künftig länger und müssen eher umsteigen.  play
Unschöne Neuerungen: Basler reisen künftig länger und müssen eher umsteigen. zvg

Es ist ja schön, dass die St. Galler (74 000 Einwohner) neu dreimal pro Stunde von Zürich in die Ostschweiz fahren können. Auch die Berner haben zwanzig Minuten weniger lang, wenn sie nach St. Gallen reisen wollen.

Dafür werden die Basler (174 000 Einwohner) mit dem historischen Fahrplanwechsel am 13. Dezember abgestraft. Die grösste Umstellung auf dem SBB-Netz seit elf Jahren bringt ein paar unschöne Neuerungen. So dauert es etwa länger, von der Nordwest- in die Westschweiz zu reisen. Auf dem Weg von Basel nach Lausanne und Genf muss neu umgestiegen werden. Die direkten Verbindungen gibt es nicht mehr. Für Reisende nach Genf wartet in Biel der Anschlusszug auf dem gleichen Perron. Wer von Basel nach Lausanne will, muss über Olten reisen. Auch zum Flughafen Zürich haben die Basler künftig länger. Weil der «Flugzug» von Kloten nach Basel neu über den Hauptbahnhof fährt, dauert die Reise bis zu elf Minuten länger als bisher.

«Habe das Gefühl, wir werden benachteiligt.»

Anita Lachenmeier-Thüring (Grünes Bündnis) findet das alles andere als super. «Basel wird immer als Randregion angeschaut, dabei liegen wir mitten in Europa. Wir haben oft das Gefühl, dass wir benachteiligt werden, während die Verbindungen Bern–Zürich immer weiter ausgebaut werden.» Auch Nationalrat Beat Jans (SP) findet diese Entwicklung falsch: «Es wird immer wieder vergessen, dass wir der Wirtschaftsmotor der Schweiz sind und die Region Basel über Jahre ein grosses Wachstum verzeichnen konnte – mehr als andere Regionen. Vor diesem Hintergrund ist diese Entwicklung ein falsches Zeichen und nicht verständlich.»

Immerhin gibts ein paar Zückerchen: Neu fahren am Abend zwei zusätzliche Züge nach Delémont. Und zweimal täglich gibts neu einen Direktzug von Basel nach München.

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